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Fussball

KHR: "Pläne für Superliga sind vom Tisch"

Von SPOX
Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich über die frühe Verpflichtung von Renato Sanches erfreut

Karl-Heinz Rummenigge ist neben seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München auch noch der Chef der Vereinigung der führenden europäischen Klubs. In dieser Position sprach der 60-Jährige immer wieder von einer europäischen Superliga. Aus dieser wird jedoch nichts.

"Die Pläne für eine europäische Superliga sind vom Tisch", sagte Rummenigge der Sport Bild. Dies liege an der vor kurzem beschlossenen Champions-League-Reform, so der Bayern-Boss weiter: "Wen hätte die Champions League noch interessiert, wenn dort Mannschaften wie Real Madrid, FC Barcelona, PSG oder Bayern gefehlt hätten?"

Auf die Debatte um die Dominanz der Bayern in der Bundesliga angesprochen, sagte Rummenigge: "Ich habe eigentlich keine Lust, unsere Leistung zu rechtfertigen. Ich glaube, dass es diesmal eine breitere Spitze geben wird: Mit Dortmund, Gladbach, Leverkusen und vielleicht auch einer Überraschungsmannschaft. Wir brauchen eine emotionale Bundesliga sowie erfolgreiche Mannschaften in der Champions League und Europa League."

Sanches-Deal in Madrid unter Dach und Fach gebracht

Darüber hinaus äußerte sich der Bayern-Boss auch über die Verpflichtung von Renato Sanches: "Ich habe vor dem Halbfinal-Hinspiel bei Atletico gehört, dass die Verhandlungen mit Manchester United nicht zu Ende geführt werden konnten, da United noch keinen neuen Trainer hatte. Dann haben wir den Benfica-Präsidenten und Sanches' Berater nach Madrid eingeladen und haben uns per Handschlag auf einen Transfer verständigt."

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Indes zeigte sich Rummenigge glücklich, bei Sanches so früh zugeschlagen zu haben: "Er wäre definitiv nicht zum FC Bayern gekommen, wenn wir uns nach der EM um ihn bemüht hätten. Sein Berater hat mir nach Sanches' Tor im Viertelfinale gegen Polen eine SMS geschrieben: 'Sie können wirklich froh sein, den Transfer so früh abgeschlossen zu haben.'"

Bei zwei anderen Jungspunden biss sich der Rekordmeister aber die Zähne aus. Julian Brandt war laut Rummenigge schon mit seinem Vater in München, entschied sich damals aber für einen Wechsel zu Leverkusen. Bei Leroy Sane sah sie Sache ein wenig anders: "Wir müssen unseren Kader nicht auf Vorrat, sondern jedes Jahr sinnvoll zusammenstellen. Hätten wir Sane geholt, hätten wir ihm keinen Stammplatz garantieren können."

Auf den Außenpositionen sind die Bayern mit Douglas Costa, Kingsley Coman, Arjen Robben und Franck Ribery ausgezeichnet besetzt. Bei Ribery, Robben und auch Xabi Alonso laufen die Verträge im Sommer aus. "Ich stehe mit ihnen in Gesprächen, denn möglicherweise machen wir mit allen dreien weiter," machte Rummenigge Hoffnung auf eine Vertragsverlängerung.

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