BVB: "Enttäuscht" und "schockiert"! Roman Bürki spricht über seine Degradierung bei Borussia Dortmund

Von Felix Götz
Roman Bürki
© getty

Roman Bürki hat über das Ende seiner Zeit bei Borussia Dortmund gesprochen. Seine Degradierung 2021 habe ihn "enttäuscht" und "schockiert", erklärte der 32-jährige Torhüter.

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"Enttäuscht hat mich, dass die Verantwortlichen mir ein Jahr zuvor einen neuen Vertrag gegeben und mir gesagt hatten, dass sie auf mich setzen würden. Darauf war ich dann natürlich eingestellt und schockiert, als mir Edin Terzic und Sebastian Kehl mitteilten, dass man nicht mehr mit mir plane", sagte Bürki der Sport Bild.

Der Schweizer wurde 2021 von seinem Landsmann Marwin Hitz im Kasten des BVB verdrängt. Außerdem war bereits klar, dass Gregor Kobel vom VfB Stuttgart nach Dortmund wechseln würde. Bürki war also nur noch die Nummer 3.

Aufgrund einer Verletzung von Hitz stand Bürki trotzdem im DFB-Pokal-Finale gegen RB Leipzig zwischen den Pfosten. Der BVB gewann 4:1, wirklich freuen konnte sich der Münsinger darüber allerdings nicht.

"Ich konnte mich über den Sieg in Berlin nicht so freuen, ihn nicht so feiern, wie ich es gerne gewollt hätte", so Bürki: "Vor dem Spiel bekam ich Nachrichten von den BVB-Verantwortlichen, in denen sie mir schrieben, wie gut ich sei. Das hat sich nicht richtig angefühlt, weil mir ja kurze Zeit zuvor noch mitgeteilt wurde, dass ich nicht mehr gebraucht werde. Daher haben mich diese Nachrichten nicht mehr interessiert."

Bürki, der 2015 vom SC Freiburg zur Borussia gewechselt war, verließ Dortmund schließlich im Sommer 2022 in Richtung St. Louis City. Mit dem MLS-Klub ist er aktuell Spitzenreiter der Western Conference.

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