Frankfurt-Coach Glasner erklärt B-Elf gegen Leverkusen: "Passt auf, dass ihr euch nicht weh tut"

Von Stefan Rommel
Oliver Glasner steht mit Frankfurt vor dem Einzug ins Europa-League-Finale
© getty

Bei Frankfurts Niederlage gegen Bayer Leverkusen schonte Trainer Oliver Glasner gleich acht Spieler. Im Hinblick auf das Europa-League-Rückspiel gegen West Ham verständlich. Aber auch fair gegenüber Leverkusens Kontrahenten? Der Trainer liefert Erklärungsansätze.

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Auf der Pressekonferenz nach dem 0:2 aus Frankfurter Sicht versuchte es Oliver Glasner erst noch mit etwas Ironie. "Meine letzten Worte an die Spieler waren: Passt auf, dass ihr euch nicht weh tut. Und gratuliert Leverkusen nach dem Spiel!"

Danach lieferte Glasner aber die erwartbare Erklärung für seine B-Elf im Spiel gegen den Champions-League-Aspiranten. "Man hat an der Aufstellung gesehen, dass das Spiel am Donnerstag absolute Priorität hatte", so Glasner. "Wir wollten die, die letzten Donnerstag gespielt haben und wohl diesen Donnerstag spielen, maximal 45 Minuten auf dem Platz lassen. Diese Rücksicht haben wir genommen. Das ist unüblich für die Bundesliga", gab der Österreicher zu.

Glasner: "...und da stehe ich zu"

Allerdings versuchte Glasner auch, sein Vorgehen nachvollziehbar zu erläutern. "In der Bundesliga können wir keinen Startplatz für Europa mehr erreichen und am Donnerstag geht es um den ersten Final-Einzug nach über 40 Jahren. Deshalb war das richtig, und da stehe ich zu."

Am Donnerstag spielt die Eintracht gegen West Ham um dem Einzug ins Europa-League-Finale und damit auch um die Chance, als Sieger des Wettbewerbs in der kommenden Saison erstmals in der Klubgeschichte in der Champions League spielen zu dürfen. Die Frankfurter gehen mit einem 2:1-Vorsprung in die Partie.

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