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Eichin: Werder-Krise? "War vorhersehbar"

Von SPOX
Eichin zur Werder-Krise: "Es war vorhersehbar"

Thomas Eichin hat im Sommer den Machtkampf in den Führungspositionen bei Werder Bremen verloren und musste den Verein verlassen. Mittlerweile leitet er die Geschicke beim TSV 1860 München. Dass sein Ex-Verein bereits zum Saisonstart im Chaos versinkt, überrascht Eichin nicht.

"Die Situation dort überrascht mich natürlich nicht", sagte Eichin in der BR-Sendung Blickpunkt Sport. Der neue Sportdirektor der Löwen hat das Unheil an der Weser bereits kommen sehen: "Es tut mir sehr leid für den Verein, dass es jetzt so eingetreten ist, aber es war vorhersehbar."

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Eichin stellte Ex-Trainer Viktor Skripnik bereits in der Sommerpause in Frage. Der 49-Jährige traute dem Werder-Urgestein nicht zu, eine Mannschaft langfristig zu entwickeln und wollte auf eine externe Lösung setzen. Jos Luhukay, Kosta Runjaic oder Thorsten Fink waren Kandidaten.

Baumann hofft auf Trainer-Effekt

Mit diesem Vorschlag stoß er bei Sportvorstand Marco Bode aber auf taube Ohren. Bode setzte auf die eigenen Reihen, hielt an Skripnik fest, entließ stattdessen Eichin und heuerte seinen ehemaligen Spielerkollegen Frank Baumann an. Wenige Monate und vier Pleiten zum Auftakt der neuen Saison später, wurde Skripnik dann doch entlassen.

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Alexander Nouri begleitet das Team als Interimscoach heute Abend gegen Mainz 05 (20 Uhr im LIVETICKER). "Alex bringt neue Stimmung ins Team. Jeder muss sich neu beweisen. Wir glauben, dass er kurzfristig einen Effekt erzielen kann", hofft Baumann auf einen positiven Trainer-Effekt.

Die Suche nach einem neuen Trainer soll aber unabhängig von Nouris Arbeit nicht zur Hängepartie werden, auch wenn diese Woche "eher nichts" passiert: "Wochenlang dauern wird es aber nicht."

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