Medien: Neues System unter Schubert

Von Ben Barthman
Andre Schubert führte Gladbach in die Champions-League-Quali
© getty

Granit Xhaka geht, das Mittelfeld Borussia Mönchengladbachs ist momentan angreifbar. Andre Schubert entwickelt offenbar einen Plan und will dabei dem zweiten Leistungsträger Mahmoud Dahoud mehr Freiheiten einräumen.

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Die Bild will von den Planungen Schuberts für die kommende Saison erfahren haben. Demnach plant der Gladbach-Trainer fortan mit einem 4-1-2-1-2-System mit Mittelfeldraute. Darin soll Dahoud die neu geschaffene Position auf der Zehn besetzen, direkt hinter ihm soll ein deutlich defensiver orientierter Spieler aufgestellt werden.

Erste Namen für diese Position kursieren schon lange: Sebastian Rode und Christoph Kramer stehen wohl auf dem Zettel von Max Eberl, auch Youri Tielemans vom RSC Anderlecht wurde zuletzt immer wieder genannt. Allerdings scheint die Raute bisher nur bedingt auf den Kader Gladbachs zugeschnitten zu sein. Nicht nur, dass Lars Stindl seine vorstoßende Zehnerposition aufgeben müsste, auch die zahlreichen linearen Flügelspieler wie Patrick Herrmann oder Andre Hahn im Kader müssten eine neue Rolle finden.

Bisher agierte Gladbach unter Schubert in einer 3-5-2-Grundordnung, die stark von der Doppelbesetzung Dahoud/Xhaka im Mittelfeld geprägt wurde. Stindl agierte von der Zehn aus und konnte immer wieder in die Spitze stoßen. Echte Besetzungen für die Halbpositionen einer klassischen Mittelfeldraute exisiteren kaum.

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