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Fussball

Preetz: Luhukay und Ramos bleiben

Von Marco Heibel
Adrian Ramos hat bereits zehn Saisontore auf seinem Konto
© getty

Hertha BSC-Manager Michael Preetz hat keine Angst davor, Erfolgstrainer Jos Luhukay und Torjäger Adrian Ramos nach der Saison an die Konkurrenz zu verlieren. Als wichtigen Grund für die starken Leistungen des Aufsteigers hat der Ex-Nationalspieler den Charakter der Mannschaft ausgemacht.

"Die Mannschaft hat schon in der Zweitligasaison verinnerlicht, was der Trainer verlangt - jetzt geht sie diesen Weg weiter", sagte Preetz im Interview mit dem "Kicker". Die Markenzeichen der neuen Hertha seien "Kompaktheit, mehr Tempo im Umschaltspiel in beide Richtungen, taktische Disziplin und mehr Dominanz in Heimspielen."

Dies alles geschehe auf Basis der Disziplin, die Trainer Jos Luhukay in den Kader gebracht habe: "Das war in den beiden Abstiegsjahren nicht der Fall. Die damaligen Teams waren individuell vielleicht stärker, aber der aktuelle Kader hat mehr Charakter und eine bessere Mentalität."

Keine Sorge vor Begehrlichkeiten

Dass die erfolgreiche Mannschaft im Sommer auseinanderbrechen könnte, befürchtet Preetz nicht: "Unser Trainer hat bis 2016 verlängert und zuletzt erklärt, er sei nicht nur für ein oder zwei Jahre gekommen. Wir sind nicht am Ende unseres Projektes, sondern am Anfang."

Auch bei Zehn-Tore-Mann Adrian Ramos ist der Berliner Bundesliga-Rekordtorjäger zuversichtlich. Die Gespräche mit dem Kolumbianer über eine Vertragsverlängerung über 2015 seien "im Fluss". Schwer würde es laut Preetz nur, "wenn aus den Top drei in Deutschland oder Spanien ein Klub anklopft." Dies sei aber bislang nicht der Fall.

Adrian Ramos im Steckbrief

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