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Fussball

"Ich wäre gesprächsbereit"

Von SPOX
Christoph Daum (Mitte) war an der Rückholaktion von Lukas Podolski zum 1. FC Köln mit beteiligt
© Getty

Fußballtrainer Christoph Daum hat in einer Fernsehsendung bekräftigt, dass er mit einer Rückkehr in die Bundesliga liebäugelt. Sollte sein Ex-Verein VfB Stuttgart ihn haben wollen, signalisierte er Gesprächsbereitschaft. Allerdings meinte Daum auch, Jens Keller habe seine Chance beim VfB verdient.

Seit seiner Entlassung bei Fenerbahce Istanbul im Sommer ist Christoph Daum auf der Suche nach einem neuen Job.

In der Talk-Sendung "Sky90" erklärte der 57-Jährige am Sonntagabend, welche Bedingungen er an eine Rückkehr in die Bundesliga knüpft. "Ich habe klare Vorstellungen für den Verein, bei dem ich wieder arbeiten werde, wie immer der auch heißt: Ich will einen klaren Investitionsplan, einen Plan, wer im Verein was zu entscheiden hat", sagte Daum.

"Ich möchte das Magath-Modell"

"Ich möchte, dass die Fäden bei mir zusammenlaufen - das Magath-Modell", so seine Vorstellung.

Auf den VfB Stuttgart angesprochen, der in der vergangenen Woche Trainer Christian Gross entlassen und Co-Trainer Jens Keller auf den Cheftrainerstuhl gesetzt hatte, meinte Daum: "Ich wäre gesprächsbereit. Aber Jens Keller hat eine Chance verdient."

Verständnis für Podolski

Zudem äußerte sich der 57-Jährige über die Kritik von Lukas Podolski an Daums Ex-Klub 1. FC Köln und relativierte sie.

"Wenn man an einem Klub so hängt, wenn man an einer Stadt so hängt, dann läuft das Herz schon mal über. Da gibt es schon mal das eine oder andere Wort, wo man hinterher sagt: Das hätte ich besser nur intern geäußert, aber nicht öffentlich", so Daum über Podolski.

Bei Podolskis Rückkehr 2009 seien einige Aussagen getätigt worden, die Podolski nun offenbar nicht erfüllt sähe.

Interne Kritik: "Da bewegt sich häufig überhaupt nichts"

"Nach dem Motto: Wir holen jetzt erst dich und in den nächsten Jahren bauen wir um dich etwas auf", zeigte Daum Verständnis für den Nationalstürmer.

"Er möchte wieder international spielen. Wenn man nur intern etwas sagt, bewegt sich häufig überhaupt nichts. Wenn etwas öffentlich wird, kommt auf einmal Bewegung rein. So gesehen ist öffentlich machen manchmal ein probates Mittel, um Veränderungen herbeizuführen", sagte der derzeit vereinslose Coach.

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