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Fussball

Triple, Druck und Olli Pocher

Von SPOX
Der FC Bayern und Schalke 04 sind vor den letzten beiden Spieltagen punktgleich
© Getty

VfB Stuttgart - FSV Mainz

Das ist los in Stuttgart: Einen Sieg braucht der VfB noch, um im nächsten Jahr sicher in der Europa League dabei zu sein. Ein Punkt reicht sogar schon, um definitiv die beste Mannschaft der Rückrunde zu sein. Personell hat Coach Gross bis auf den verletzten Celozzi alle Mann an Bord.

Zum letzten Mal vor heimischem Publikum wird Jens Lehmann auflaufen. Der Keeper beendet nach dieser Saison seine Karriere und hat noch ein letztes großes Ziel: "Mir ist es wichtig, mit dem VfB noch ins internationale Geschäft zu kommen, schließlich will ich meine Karriere nicht im Mittelmaß beenden."

Wer bleibt drin, wer steigt ab? Jetzt das Saisonfinale durchtippen

Das ist los in Mainz: Nach dem letzten Spieltag war Andreas Ivanschitz sauer, wurde er doch im Derby gegen Frankfurt zur Pause ein- und kurz vor Spielende auch wieder ausgewechselt. "Es ist ein bisschen respektlos. Ich finde, das macht man nicht", schimpfte der Österreicher hinterher. Mittlerweile sei allerdings alles geklärt, sagt Coach Tuchel. "Da hängt nichts nach."

Beim VfB erhält aber wohl dennoch Jan Simak, zudem Ex-Stuttgarter, den Vorzug. Für etwas Unbehagen sorgt in Mainz derzeit schon das Saisonfinale gegen den FC Schalke, für das sich bis zu 20.000 S04-Fans angesagt haben. "Wir müssen uns so vorbereiten, als würden wir selbst Meister", sagt Mainz-Pressesprecher Tobias Sparwasser.

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1.FC Köln - SC Freiburg

Das ist los in Köln: Den Klassenerhalt hat der FC vorzeitig perfekt gemacht, mit der Saison zufrieden sind allerdings nur wenige. "Hier muss sich einiges ändern nach außen, aber auch intern", schimpfte Faryd Mondragon bereits. "Jeder weiß, dass in diesem Klub viele Dinge nicht normal funktionieren."

Vor allem Coach Zvonimir Soldo musste im Verlauf der Saison viel Kritik einstecken, zuletzt wurde darüber spekuliert, dass nach der Saison Schluss sei für den Kroaten. Präsident Wolfgang Overath stellte nun im "Kicker" allerdings klar: "Es gibt hier keine Trainerdiskussion. Wir gegen mit Soldo in die neue Saison."

Das ist los in Freiburg: Zwischenzeitlich präsentierte sich der SC wie ein sicherer Absteiger. Zwölf Spiele lang warteten die Breisgauer auf einen Dreier. Durch die beiden Siege zuletzt hat das Team von Coach Robin Dutt nun allerdings die beste Ausgangssituation aller Abstiegskandidaten.

"Das wollen und werden wir uns nicht mehr nehmen lassen", sagt Felix Bastians. Gut für Freiburg: Neben den Bayern ist der SC das einzige Team der Liga, das an diesem Spieltag auf den kompletten Profi-Kader zugreifen. Mittelfeldspieler Julian Schuster droht allerdings eine Gelbsperre.

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Hamburger SV - 1. FC Nürnberg

Das ist los in Hamburg: An die Bundesliga denkt beim HSV aktuell nun wirklich niemand. Derzeit zählt in Hamburg nur die Europa League und der mögliche Einzug ins Endspiel im eigenen Stadion. Als wäre das nicht genug, suchen die Hanseaten parallel dazu nach einem neuen Coach für die neue Saison. Die heißesten Kandidaten derzeit: Klinsmann, McClaren, Terim, Daum, Favre und Koller.

In der Liga ist zwar Platz sechs theoretisch noch drin, bei fünf Punkten Rückstand auf den VfB glaubt daran allerdings niemand mehr. "Wir sind chancenlos, uns über die Bundesliga für Europa zu qualifizieren", sagt Klub-Boss Bernd Hoffmann. "Das ist natürlich bitter."

Das ist los in Nürnberg: Die Lockerheit, die den Club Anfang der Rückrunde auszeichnete ist dahin. Durch die unnötigen Niederlagen in Freiburg und gegen Dortmund droht den Franken ein weiterer Abstieg. Hinter verschlossener Tür wolle man nun "filtern, wer dem Druck tatsächlich standhält", sagt Manager Martin Bader.

In der Öffentlichkeit machen sich die Nürnberger dagegen rar. Coach Hecking ordnete an, dass sich vor der Partie in Hamburg kein Spieler öffentlich äußern darf. Einzige Ausnahme: Raphael Schäfer und Andreas Wolf. Der Kapitän ist gegen den HSV wieder an Bord. Gefährlich: Mit Schäfer, Pinola und Bunjaku droht drei Schlüsselspielern eine Gelbsperre.

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Hannover 96 - Borussia Mönchengladbach

Das ist los in Hannover: Die Niedersachsen sind derzeit Vorletzter und damit stark vom Abstieg bedroht. Klub-Boss Martin Kind erwartet deshalb eine dementsprechend intensive Vorbereitung auf die letzten beiden Partien: "Ich fordere Konzentration und Seriosität bei allen Entscheidungen. Wir müssen den Abstiegskampf endlich annehmen."

Trainer Mirko Slomka hat allerdings offenbar seine eigene Interpretation von Abstiegskampf. Der 96-Coach lud Hannover-Fan Oliver Pocher zum Trainingsspiel ein und ließ den Comedian zusammen mit der Mannschaft kicken. Auch ungewöhnlich: Kapitän Arnold Bruggink durfte während der Woche nach Mallorca fliegen, um einen Freund zu besuchen, der Vater geworden war.

Das ist los in Gladbach: Dass die Borussia trotz längst fest stehendem Klassenerhalt nicht abschenkt, bewiesen die Fohlen beim 1:1 gegen die Bayern. In den beiden verbleibenden Partien kann Gladbach nun noch zweimal in Entscheidungen eingreifen: In Hannover im Abstiegskampf und gegen Leverkusen im Rennen um Platz drei.

Viel mehr interessiert hat die Borussen-Fans in dieser Woche allerdings der Transfer von Igor de Camargo. Der 26-Jährige kommt für rund vier Millionen von Standard Lüttich und nimmt zur neuen Saison einen von zwei Plätzen im Borussen-Sturm ein. Um den anderen streiten sich Raul Bobadilla und Rob Friend. Der Kanadier zeigte sich darüber alles andere als begeistert, kann in Hannover nun allerdings Werbung in eigener Sache machen, denn Bobadilla fehlt gesperrt.

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