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Formel 1

Heidfelds Formel-1-Achterbahnfahrt geht weiter

SID
Nick Heidfeld fuhr von 2001 bis 2003 bereits bei Sauber und ersetzt in dieser Saison Pedro de la Rosa
© Getty

Die Achterbahnfahrt von Nick Heidfeld in der Formel 1 geht weiter. Nach dem Aus bei Sauber ist er dennoch zuversichtlich, auch für die nächste Saison ein Cockpit zu finden.

Dem Salto vorwärts folgt die Rolle rückwärts: Nick Heidfelds Formel-1-Achterbahnfahrt geht in die nächste Runde. Ebenso schnell und überraschend wie der 33-Jährige beim Sauber-Team zurück ins Cockpit gekehrt war, kam jetzt das vorläufige Aus.

Am Montag verpflichtete der Schweizer Rennstall für die kommende Saison den 22-Jährigen Mexikaner Sergio Perez als zweiten Fahrer neben Kamui Kobayashi (Japan).

Heidfeld-Manager optimistisch

"Das Aus bei Sauber trifft uns nicht unvorbereitet. Für die kommende Saison sind in der Formel 1 ja noch freie Cockpits zu vergeben. Wir befinden uns zurzeit in Verhandlungen, und wir sind zuversichtlich, diese auch positiv abschließen zu können", sagte Heidfeld-Manager Andre Theuerzeit.

Bereits vor seinem Dienstantritt bei Sauber hatte Nick Heidfeld von einer vorübergehenden Zusammenarbeit bis zum Saisonende gesprochen. "Für das nächste Jahr ist auf beiden Seiten noch alles offen, und es gibt noch andere Interessenten", so der Mönchengladbacher.

Mit welchen Teams derzeit über ein zukünftiges Engagement verhandelt wird, wollte Theuerzeit aus nachvollziehbaren Gründen nicht sagen. Spekulationen zufolge könnte Quick Nick Nachfolger des Russen Witali Petrow bei Renault oder Teamkollege von Adrian Sutil bei Force India werden. Die Liste der Anwärter für die wenigen freien und äußerst begehrten Formel-1-Cockpits ist allerdings lang.

Pirelli-Engagement könnte Heidfeld helfen

Helfen könnte Heidfeld auf der Suche nach einem neuen Team seine Erfahrung als Testfahrer beim Reifenhersteller Pirelli. "Als Testpilot an der Entwicklung komplett neuer Reifen für die ganze Formel 1 mitzuarbeiten, ist hochinteressant", sagte Heidfeld im September: "Man interessiert sich für diese Erfahrung, und ich denke schon, dass mir das bei Verhandlungen für 2011 helfen wird." Pirelli wird ab der kommenden Saison exklusiver Reifenausrüster der Formel 1.

Mit guten Ergebnissen bei den vier ausstehenden Formel-1-Rennen könnte sich Nick Heidfeld derweil selber in die Pole Position für einen neuen Vertrag in der Königsklasse des Motorsports bringen.

Der Große Preis von Japan in Suzuka bietet dem Mönchengladbacher bereits am kommenden Wochenende die Gelegenheit, sich erneut im großen Rampenlicht zu präsentieren. Bei seinem ersten Rennen seit elf Monaten in Singapur war Nick Heidfeld nach einer Kollision mit Rekordweltmeister Michael Schumacher vorzeitig ausgeschieden.

Keine Zukunft für Heidfeld im Sauber-Team

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