Wintersport

ÖSV-Damen-Trainer Christian Mitter traut Katharina Liensberger große Zukunft zu

Von SPOX Österreich/APA
Katharina Liensberger blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Österreichs alpine Ski-Technikerinnen wissen nach den Lienz-Rennen, dass sie in diesem Weltcup-Winter noch viel Arbeit vor sich haben. Von den Topläuferinnen durfte einzig Katharina Liensberger vollauf zufrieden sein. Als Dritte im Riesentorlauf und Vierte im Slalom schloss die Vorarlbergerin 2019 erleichtert und hoffnungsvoll ab. Weiter geht es am 4. Jänner mit einem Slalom in Zagreb.

Liensberger verfügt über großes skifahrerisches Potenzial, mit freiem Kopf lässt sich dieses auch auf der Piste in Ergebnisse umwandeln. "Ich habe im ersten Durchgang am Start gemerkt, es fällt mir einfach leichter, mit Spaß zu fahren und das zu zeigen, was ich kann", sagte die 22-Jährige.

Katharina Liensberger: "Ich war nie untätig"

Das Thema um den lange fehlenden gültigen Ausrüstervertrag ist abgeschlossen und soll auch nicht ins Jahr 2020 mitgenommen werden. Entgegen der Kleinen Zeitung meinte sie: "Ich war nie untätig, sonst würde ich heute nicht da stehen, wo ich bin. Es ist ein großartiges Ende des Jahres."

Auch der Damen-Cheftrainer Christian Mitter war voll des Lobes: "Wenn ich das Wochenende individuell sehe, war es für Liensberger mehr als gut. Ich wusste, sie kann gut Riesentorlauf fahren, aber mit dem Podest hat sie uns alle überrascht. im Slalom probierte sie im Finale alles, hat nie zurückgezogen, sondern voll riskiert."

Christian Mitter: Liensberger "Athletin die extrem viel arbeitet"

Auch er sieht in Liensberger glaubt, dass Liensberger in Zukunft zur absoluten Weltspitze gehören könnte: "Sie ist eine Athletin, die extrem viel arbeitet, weil sie sich immer verbessern will. Sie geht im Training konzentriert ans Werk und nimmt Ratschläge an. Das machen nur jene Aktiven, die es ganz nach oben schaffen können."

Liensberger: "Bin mir sicher, dieses Jahr macht mich stärker"

Die Vorarlbergerin wird sich Zeit für die Erholung nehmen und will am 2. und 3. Jänner wieder in St. Michael im Lungau trainieren. "Auf Zagreb freue ich mich riesig, daran habe ich gute Erinnerungen. Diese Zeit im Jahr ist immer sehr spannend. Es macht Megaspaß." 2018 kam Liensberger am Sljeme auf Platz acht, das bedeutete zum damaligen Zeitpunkt das erste Ergebnis in den Top Ten im Weltcup überhaupt.

Nach dem Jahr 2019 blickt Liensberger nun hoffnungsvoll auf 2020: "Ich bin mir sicher, dieses Jahr macht mich stärker, ich freue mich richtig, wenn das neue Jahr losgeht. Ich blicke positiv in die Zukunft und freue mich auf alles, was kommt."

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