Wintersport

Abfahrt von Gröden wird in Bormio nachgeholt

Von APA
Die ÖSV-Herren müssen abermals eine Pause einlegen.

Die Abfahrt aus Gröden wird nächsten Freitag (27. Dezember) in Bormio nachgeholt.

Das gab der Skiweltverband (FIS) am Sonntag bekannt. Das Rennen soll im Gegensatz zur ohnehin geplanten Weltcup-Abfahrt am 28. Dezember nicht über die volle Distanz gehen. Das sei sonst zu anstrengend, hatte FIS-Rennchef Markus Waldner tags zuvor gesagt. Am Sonntag (29. Dezember) folgt in Bormio eine Kombination.
Max Franz meinte zur Verschiebung: "Die Entscheidung ist auf jeden Fall richtig", stellte er aber klar, "es ist halt sehr schade." Denn Gröden wäre der "geilste Stopp im Kalender im Jahr" gewesen. Am Montag wartet der Parallel-Riesentorlauf in Alta Badia. Doch nicht alle Athleten werden dabei sein.

Bei Kriechmayr war lange offen gewesen, ob er sich den Parallel-Event vor dem Heiligen Abend antut. Er entschied sich aber nach seinem Sieg am Freitag und der Absage der Abfahrt dagegen.

"Ich versuche, mich jetzt voll und ganz auf Bormio zu konzentrieren", erklärte der nun fünffache Weltcupsieger. "Es könnte durchaus sein, dass wir dort die Abfahrt von Gröden nachholen, deswegen wird das sicher eine sehr strenge Woche. Ich versuche jetzt, mich ein bisschen zu erholen."
Matthias Mayer möchte in beiden Rennen starten. "Erstens will ich den Riesentorlauf fahren, weil die ersten zwei einmal ganz gut gepasst haben", sagte der Kärntner, der in Sölden (15.) und zuletzt in Beaver Creek (19.) in die Top 20 gefahren war. "Und den Parallelbewerb bin ich die letzten zwei Jahre auch gefahren", fügte er hinzu.

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