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Fussball

Sturms Millionen-Angreifer Höjlund mit Doppelpack bei Debüt: "In kürzester Zeit absolut angekommen"

Von SPOX Österreich
Rasmus Höjlund

Der SK Sturm muss sich zum Start ins Frühjahr auswärts gegen WSG Tirol mit einem 2:2-Unentschieden zufrieden geben. Die guten Nachrichten für die Grazer: Millionen-Angreifer Rasmus Höjlund erzielt einen Doppelpack beim Bundesliga-Debüt.

Bereits nach fünf Minuten brachte Raffael Behounek die Tiroler aus kürzester Distanz per Kopf in Führung - ein Schock-Start für den SK Sturm. Doch schließlich sorgte Höjlund, der für 1,8 Millionen Euro vom FC Kopenhagen als Ersatz für Kelvin Yeboah in Graz andockte, zumindest für einen Punktgewinn.

Der 19-jährige Däne traf erst mit links im 16er nach starker Vorlage von Manprit Sarkaria zum Ausgleich (38.), nach 74 Minuten sorgte der Angreifer mit rechts im Fünfmeterraum für die Führung der Steirer.

Ein Traum-Start für den kostspieligen Neuzugang, mit bitterem Nachgeschmack für Sturm: Zehn Minuten vor Schluss traf Stefan Skrbo erneut per Kopf zum 2:2-Endstand.

"Es war sehr schön, bei meinem Debüt zwei Tore zu machen, aber jetzt gerade bin ich enttäuscht. Wir hätten etwas präziser im Abschluss sein müssen und bei den Standards haben wir nicht gut genug aufgepasst", analysierte Höjlund bei Sky sein Debüt. "Ich möchte bei Sturm den nächsten Karriereschritt machen und mich für einen großen Klub empfehlen. Davor will ich den Sturm-Fans aber zeigen, was ich draufhabe." Nachsatz: "Ich glaube fest daran, dass wir Titel gewinnen können."

Sturm-Trainer Christian Ilzer freute sich über die Premieren-Tore seines neuen Stürmers. "Viel besser kann es eh nicht gehen. Nur der Sieg hat gefehlt. Ein richtig starkes Debüt. Und man hat gesehen, dass er in kürzester Zeit absolut angekommen ist."

Christian Ilzer: "Das glücklichere Team waren wir nicht"

Weniger Freude hatte Ilzer mit der ersten Viertelstunde: "Zweite Halbzeit haben wir das Spiel kontrolliert, nahezu nichts zugelassen und das Tor war dann absolut verdient. Umso ärgerlicher ist es, dass wir nochmals das 2:2 hinnehmen haben müssen. Das glücklichere Team waren wir heute sicher nicht. Hier nur mit einem Punkt wegzugehen, ist wirklich sehr bitter."

Gebangt wird um Jon Gorenc Stankovic, der sich im Finish am Knie verletzte. "Er bekommt eine am Knöchel - richtig böses Foul - und dann noch das Cut übers Knie, was mit acht Stichen genäht werden hat müssen. Hat nicht gut ausgesehen", so Ilzer, der auch Schiedsrichter Alan Kijas in die Pflicht nimmt: "Der Punkt, der mich sehr stört: Heute wurde viel zu spät mit Gelben Karten reagiert. Die Spieler sind von Anfang an nicht vom Schiedsrichter geschützt worden. Deshalb haben wir jetzt massive Blessuren."

Thomas Silberberger: "Bodenlose Frechheit"

Worte, die WSG-Trainer Thomas Silberberger nicht so gerne hört: "Es war unglücklich, nicht unfair. Wenn jemand meiner Mannschaft Absicht unterstellt, bekommt er ein Problem mit mir. Und wenn uns jemand Absicht unterstellt, dann ist es eine bodenlose Frechheit. Und wenn jemand ein schlechter Verlierer ist, dann soll er es sein."

WSG baut damit den Vorsprung auf Schlusslicht Altach auf sieben Zähler aus und ist im Rennen um die Meistergruppe. Die Vorarlberger mussten sich gegen die Austria mit 0:2 geschlagen geben. Sturm rutscht auf Rang drei ab und wird vom WAC überholt - die Kärntner siegten gegen Ried mit 2:1.

 

 

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