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Fussball

Gernot Trauner wechselt zu Feyenoord: Die Hintergründe zum Transfer

Gernot Trauner ist im Fokus von Feyenoord

Jetzt ist es offiziell: Nach intensiven Verhandlungen wechselt LASK-Kapitän Gernot Trauner zum niederländischen Traditionsklub Feyenoord Rotterdam und unterschreibt einen langfristigen Vertrag bis Sommer 2025. Die Hintergründe zum Transfer.

Vor etwas mehr als einer Woche hinterlegte Feyenoord Rotterdam sein Interesse beim LASK, SPOX berichtete exklusiv. Zu diesem Zeitpunkt wollten die Oberösterreicher ihren Abwehrchef noch nicht abgeben und ließen den 15-fachen niederländischen Meister in der Warteposition.

Doch spätestens als Trauner intern seinen Wunsch respektvoll äußerte, mit 29 Jahren noch einmal den Sprung ins Ausland zu wagen, nahmen die Verhandlungen zwischen Feyenoord und dem LASK Fahrt auf.

Am Dienstag um 21:00 Uhr landete Trauner - mit Erlaubnis der Linzer - in den Niederlanden, ließ sich von Sportdirektor Frank Arnesen das Trainingsgelände zeigen und begutachtete im Rotterdamer Vorort Wohnmöglichkeiten.

Trotz einem späten Gegenangebot der Linzer entschied sich Trauner schließlich für den Sprung in die Niederlande. "Es war keine leichte Entscheidung, den LASK zu verlassen. Aber mein erster Besuch in Rotterdam hat mich überzeugt. Ich will dem jungen Kader mit meiner Erfahrungen helfen. Das Treffen mit dem Trainer (Arne Slot, Anm.) hat mich begeistert - ich passe zu seiner Spielweise", so Trauner, der künftig mit der Rückennummer 18 auflaufen wird.

"Wir haben Erfahrung für diese Position gesucht. Das haben wir mit Gernot gefunden. Er passt gut in unsere Spielphilosophie - wir wollen aggressiv agieren und schnell umschalten", erklärt Arnesen.

Trauner ist in der Viererkette eingeplant

Gut für Trauner: Der fünffache ÖFB-Teamspieler macht einen erheblichen Gehaltssprung. Gut für den LASK: Die Oberösterreicher verdienen mit einem 29-jährigen Spieler etwas mehr als eine Million Euro, die mit Bonuszahlungen (wie etwa bei einer Champions-League-Teilnahme Feyenoords) auf zwei Millionen Euro steigen kann. Mit Dario Maresic wurde bereits ein talentierter Nachfolger gefunden.

Unter Trainer Arne Slot, der auf den Innenverteidiger im Februar 2020 in der Europa League erstmals aufmerksam wurde, ist Trauner als Innenverteidiger in der Viererkette eingeplant. Neben seinen offensichtlichen fußballerischen Qualitäten sieht ihn Sportdirektor Arnesen vor allem als Führungspersönlichkeit in einer recht jungen Truppe.

Thalhammer: "Uns wurde das Herz herausgerissen"

Attribute, die LASK-Coach Dominik Thalhammer künftig abgehen werden. Bei Sky trauerte Thalhammer über den Abgang seines Schlüsselspielers: "Er ist das Herz der Mannschaft und uns wurde das Herz herausgerissen. Er ist Leader, Führungspersönlichkeit, bringt am Platz Topleistungen, aber das ist ‚part of the game'. Er hat seine Chance, es noch einmal bei einem großen Verein zu probieren. Das muss man ihm vergönnen. Wir haben aber einen tollen Spieler mit Dario Maresic bekommen, der seine Zeit brauchen wird, aber peu à peu in seine Fußstapfen treten können wird."

Trauner ist nicht der erste Österreicher, der für Feyenoord auflaufen wird: Mit Willi Kreuz, Franz Hasil, Frenkie Schinkels und Volkan Kahraman gab es bereits vier Vorgänger.

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