Fussball

SK Rapid: Großsponsor steigt aus - Zukunft von Stefan Schwab damit besiegelt?

Von SPOX Österreich
Stefan Schwab und Steffen Hofmann.

Nach fünf Jahren endet Rapid Wiens Sponsor-Vertrag mit "Cashback-World". Jährlich kassierten die Grün-Weißen um die 1,8 Millionen Euro, nun soll damit Schluss ein.

Die ehemals als "Lyoness" bekannte Aktiengesellschaft zählte zu den größten Geldgebern Rapids. Mit dem Ausstieg könnte auch Stefan Schwabs Zukunft besiegelt sein, der Rapid-Kapitän war jahrelang Werbeträger.

Zuvor übernahm Steffen Hofmann diese Rolle. Als Abkommen trugen die beiden Kapitäne der Hütteldorfer den Sponsor-Namen auf der Brust des Trikots. Stefan Schwab wird unterdessen mit Teams aus England in Verbindnung gebracht, die in der Lage sind, die finanzielle Kosten für den 29-Jährigen zu stemmen.

Rapid Wien war vor Corona in Verhandlungen mit Sponsor

Bereits im Februar und somit vor der Corona-Pause deutete Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek ein Ende der Kooperation an und kündigte bereits Verhandlungen mit einem neuen Sponsoring-Partner an. "Es gibt Gespräche mit Cashback. Falls der Vertrag nicht verlängert wird, wollen wir vorbereitet sein: In Verhandlungen mit einem möglichen neuen Premium Partner sind wir gut unterwegs", betonte Peschek auf Kurier-Anfrage. Nach dem Corona-Loch dürfte eine neue Partnerschaft allerdings schwer zu realisieren sein.

Und die Sorgenfalten werden in den kommenden Tagen und Wochen nicht geringer. Auch Ottakringer droht dem SK Rapid mit einem Ausstieg. "Das Plakat und der Umgang damit ist mit den Werten von Ottakringer nicht vereinbar", sagt Unternehmenssprecherin Kerstin Neumayer über das sexistische Transparent zu sportsbusiness.at. "Die Konsequenzen werden mit Rapid diskutiert."

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