Fussball

LASK nach Niederlage gegen Rapid: "Alles, was schief gehen kann, geht schief"

Von SPOX Österreich
LASK.

Rapid geht in der Bundesliga als Zweiter durch die Ziellinie. Der erste Vizemeistertitel seit 2015/16 wird bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. Fixiert wurde er durch einen 3:1-Heimsieg gegen den LASK, bei den Linzern herrschte in den vergangenen Wochen Murphy's Law.

Die Oberösterreicher wurden am Mittwochabend zum dritten Mal im vierten Saisonduell in die Knie gezwungen. Sie hatten mit ihrem Verzicht des Ganges vor das Schiedsgericht wegen des Vier-Punkte-Abzuges die Grundlage für ein sportliches "Endspiel" um Rang zwei gelegt, dabei aber nicht reüssieren können. Das wird in Österreich viele Fans aufgrund der Missachtung der Corona-Regeln der Linzer freuen.

Auch bei Rapid-Coach Dietmar Kühbauer, der sich auf der Linie auch ein verbales Duell mit seinem Gegenüber Valerien Isamel lieferte, war Genugtuung im Spiel. "Wir haben Dinge gemacht, die erlaubt waren, von dem her ist es wunderbar", sagte der 49-Jährige. "Wenn die Verantwortlichen des LASK die Fehler nicht gemacht hätten, wäre es vielleicht anders gekommen."

Davon sind auch die Linzer überzeugt, die in der Meistergruppe mit nur drei Siegen in neun Spielen ordentlich schwächelten. Laut Vizepräsident Jürgen Werner wäre ohne die aufgeflogenen unerlaubten Mannschaftstrainings alles "sicher anders" verlaufen. "Wir haben uns selbst ins Knie geschossen und auch irgendwie eine Retourkutsche bekommen", weiß auch Ismael.

Murphy's Law beim LASK

Laut Werner sei es beim LASK aktuell ein bisschen wie "Murphy's law". "Alles was schief gehen kann, geht schief", ärgerte sich der Vizepräsident des Clubs. Man könnte es als ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnen.

Dem LASK hat in der Meistergruppe tatsächlich das Glück verlassen. Nach vielen Aluminiumtreffern zuvor kamen diesmal auch strittige Szenen dazu. Ismael verstand deshalb die Welt nicht mehr. Schiedsrichter Walter Altmann hatte etwa beim vermeintlichen 2:2 von Joao Klauss ein Foul gesehen. Auch lag ein Handelfmeter in der Luft. "Sehr enttäuscht, traurig oder wütend - mir gehen viele Gefühle durch den Kopf", gab Ismael Einblick.

Unfaire Verlierer waren die Linzer keinesfalls. "Es gab den LASK vor Corona und den LASK nach Corona. Da haben wir die Effektivität zum richtigen Zeitpunkt nicht vorgefunden, die 50:50-Entscheidungen sind nicht auf unsere Seite gekippt und wir haben viel zu wenige Punkte geholt", erläuterte der LASK-Coach.

Zum Abschluss wartet noch das Heimspiel gegen Meister Salzburg am Sonntag. Da geht es im Fernkampf mit dem gegen Rapid antretenden WAC um Rang drei, der zum direkten Start in der Europa-League-Gruppenphase berechtigt. Die Kärntner hatten vor ihrem auf Donnerstag verschobenen Spiel der 31. Runde in Hartberg zwei Zähler Rückstand auf den LASK, insgesamt dürften sie die besseren Karten haben.

Bundesliga-Tabelle nach 31 Spieltagen

Hartberg vs. WAC findet erst am Donnerstag statt.

PlatzTeamSpiele+/-Pkt.
317347
312338
313333
302431
30-2523
31-1119
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