Fussball

Bericht: Manfred Schmid zu teuer für FK Austria Wien

Von SPOX Österreich
Peter Stöger und Manfred Schmid

Die Trainersuche in Wien-Favoriten spitzt sich zu, nur mehr drei Kandidaten sollen im Rennen sein und Anfang nächster Woche könnte eine Entscheidung stehen - sagte Peter Stöger kürzlich. Namen sickern kaum durch, Stögers ehemaliger Co-Trainer Manfred Schmid galt aber stets als Kandidat. Nun berichtet der deutsche Express jedoch, dass Schmid für seinen Ex-Klub schlichtweg zu teuer ist.

Schmid war neben den unwahrscheinlichen Namen wie Andreas Herzog, Young-Violets-Coach Harald Suchard und Peter Stöger selbst, der wohl am häufigsten genannte Anwärter auf das Traineramt bei den Veilchen.

Das Vereinsumfeld hält sich bedeckt, nun könnte es eine Information aber nach außen geschafft haben. Der Express vermeldet, in Bezug auf eigene Quellen, dass Schmid der Wiener Austria zu teuer ist. Der 49-Jährige ist derzeit für die Betreuung der Leih-Spieler des 1. FC Köln verantwortlich, arbeitet aber noch unter dem Vertrag, den er als Chef-Scout abgeschlossen hat.

Manfred Schmid: Erneut keine Einigung mit FK Austria Wien?

Rund 400.000 Euro jährlich soll der Österreicher in Köln verdienen, sein Vertrag läuft noch bis 2022. In dieses Sphären kann sich die Austria in Corona-Zeiten nicht bewegen, weshalb es auch niemals konkrete Gespräche gegeben haben soll. Eine Wiedervereinigung des Kölner Europacup-Trios Stöger, Schmid und Alexander Bade (Sportkoordinator der Austria) ist demnach ausgeschlossen.

Schmid verbindet mit der Austria eine lange Vergangenheit. Bereits als Spieler absolvierte er 272 Spiele in Violett, später war er in diversen Rollen in der Jugend der Austria tätig und feierte 2013 als Co-Trainer den Meistertitel. Nach seinem Engagement bei Borussia Dortmund war Schmid bereits zu Verhandlungen in Wien und hatte damals auch ein konkretes Angebot vorliegen, schlussendlich entschied sich der Verein aber für Thomas Letsch.

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