Fussball

Peter Zulj bestätigt Transfer-Gespräche: Interesse aus Deutschland?

Von SPOX Österreich
Peter Zulj.
© getty

Belgien-Legionär Peter Zulj ist mit seiner Situation beim RSC Anderlecht unzufrieden. Der 26-Jährige denkt deshalb nach nur einem Jahr bereits an einen Abschied, um den Sprung in den ÖFB-EURO-Kader zu schaffen.

"Ich habe mehrere Anfragen", bestätigte Zulj gegenüber der Kronen Zeitung, die von Interesse aus Deutschland wissen will, ohne konkrete Vereine zu nennen. "Ein Wechsel innerhalb Belgiens kommt für mich sicher nicht infrage, da spiele ich ja schon beim besten Klub."

Anderlecht belegt aktuell in der belgischen Jupiler Pro League nur Platz zehn, der Rückstand auf Tabellenführer Club Brügge beträgt satte 23 Zähler. In den letzten fünf Spielen feierte die Mannschaft von Kapitän Vincent Kompany nur einen Sieg.

Zulj kam in der laufenden Saison 13 Mal zum Einsatz. Stand er zu Beginn der laufenden Spielzeit gar noch als Kapitän regelmäßig in der Startelf, gab es seit Oktober meist nur Kurzeinsätze. Am letzten Spieltag vor der Winterpause spielte der gebürtige Welser gegen KRC Genk allerdings wieder über 90 Minuten auf der Sechser-Position.

Anderlecht-Trainer stellt Zulj Rute ins Fenster

Sein Trainer Frank Vercauteren äußerte sich nach dem Spiel in der Öffentlichkeit mit zwei klaren Vorgaben an Zulj. "Erstens muss er öfters in die Spitze spielen", sagte Vercauteren, dessen Ansicht nach Zulj zu häufig den sicheren Pass zurück zu den Verteidigern suchte. "Zweitens muss er seine Enttäuschung verarbeiten, wenn er einmal nicht spielt. Ich sage nicht, dass er schlecht trainierte, aber etwas wirkte falsch. Wir haben ihn dennoch oft eingesetzt, das ist ein Zeichen des Vertrauens in seine Fähigkeiten."

"Bei der EM-Endrunde will ich unbedingt dabei sein", setzte sich Zulj ein großes Ziel für das neue Jahr. Der zehnfache ÖFB-Nationalspieler bestritt im vergangenen März bei 2:4 in Israel sein letztes Länderspiel. Seither lief ihm die starke Konkurrenz im ÖFB-Mittelfeld den Rang ab.

Zulj wechselte im Jänner 2019 für eine kolportierte Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro vom SK Sturm zu RSC Anderlecht. Sein Vertrag läuft dort noch bis Sommer 2022.

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