Fussball

Tomas Simkovic über Rückkehr zu FK Austria Wien: "Wäre cool, wieder nach Hause zu kommen"

Von SPOX Österreich
Tomas Simkovic mit seinem Freund und ehemaligen Austria-Kollegen Alexander Grünwald

Seit knapp einem halben Jahr kickt Tomas Simkovic nun in Lettland beim FK RFS und ist dort Topscorer der Liga. Dennoch kann er sich eine Rückkehr in die "Heimat" zu Austria Wien gut vorstellen und ist davon überzeugt, dem Team helfen zu können.

"Ich verfolge die Austria sowieso immer, gerade weil ich dort auch große Erfolge feiern durfte. Wir hatten damals schon eine tolle Mannschaft und sind auch die erfolgreichste Austria-Mannschaft der jüngeren Vergangenheit", so Tomas Simkovic im Interview mit laola1.

Der in der slowakischen Hauptstadt Bratislava geborene Österreicher wechselte früh von der Jugend des SK Rapid zu den Veilchen, zu denen er dann - wie so viele Spieler - über Wiener Neustadt 2012 erneut zurückkehrte. In seinen zwei Jahren wurde er Meister unter Peter Stöger und durfte vier Champions League-Spiele absolvieren.

Danach war der heute 32-Jährige als Wandervogel bekannt, schnürte seine Schuhe in Kasachstan, Litauen und nun in Lettland. "Ich muss sagen, dass ich von meinen bisherigen Stationen nur gute Erinnerungen habe. Es waren sehr schöne Jahre im Ausland", fasst Simkovic seine bisherige Reise zusammen. Auch sportlich lief es für offensiven Mittelfeld-Spieler persönlich meist recht gut, meist war er der Top-Scorer seiner Mannschaft und auch Fan-Liebling.

Tomas Simkovic: "Denken, nur weil du in Lettland spielst, hast du das Kicken verlernt"

Und auch wenn es beim FK RFS gut läuft für Simkovic ("Ich habe mich in Riga sehr gut eingelebt, sportlich läuft es gut"), eine Rückkehr in seine Heimat Österreich war und ist für ihn ein ständiges Thema. Schon vor seinem Engagement in Lettland war ein Transfer nach Österreich ein angedachtes Ziel, daraus geworden ist aber nichts.

"Vor allem wegen der Familie wollte ich das gerne machen. Bis auf Wiener Neustadt gab es aber kein konkretes Angebot. Nach Österreich zurückzukommen, ist aber definitiv ein Ziel von mir in der nächsten Zeit. Schauen wir mal, ob das in der näheren Zukunft mal klappt", so Simkovic. Auch den Grund für die ausbleibenden Angebote kann sich der 32-Jährige vorstellen: "Die Vereinsführenden in Österreich den Ligen in dieser Gegend eher skeptisch gegenüber stehen. Ich vermute, sie denken, nur weil du jetzt in Lettland, Litauen oder Kasachstan spielst, hast du das Kicken verlernt - im Gegenteil."

Gerade bei der Wiener Austria wird ein Mittelfeldspieler mit Stärken in der Offensive dringend benötigt. Das fällt auch Simkovic auf, der durch seine anhaltenden Kontakte zu Peter Stöger, Alexander Grünwald und Michael Madl die Wiener genauestens verfolgt: "Ich habe ja auch noch viele Bekannte und Freunde in der Liga. Ich verfolge die Austria sowieso immer, gerade weil ich dort auch große Erfolge feiern durfte und ich bin schon der Meinung, dass ich der Austria mit meiner Erfahrung durchaus weiterhelfen könnte. Ich könnte sicher in der Offensive gewisse Akzente setzen und auch ab und zu einen Pass spielen, den keiner erwartet. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich hier und da helfen könnte."

Simkovic über Rückkehr zu FK Austria Wien: "Leider nicht in meinen Händen"

Mit einem Wechsel zu den Favoritnern kokettiert Simkovic schon ziemlich offensichtlich: "Es wäre auf jeden Fall cool, wieder nach Hause zu kommen. Das steht außer Frage. Aber das liegt halt leider nicht in meinen Händen."
Sondern eher in denen von Peter Stöger, über dessen Rückkehr zur Austria das Ex-Veilchen sehr positiv aufnahm: "Ich habe mich auch sehr gefreut, als er bei der Austria vorgestellt wurde. Ich denke, dass er den Klub wieder in erfolgreichere Zeiten führen kann."

Tomas Simkovic wohl bei seinem Verein, kann sich einen Verbleib über die Vertragslänge bis November 2020 gut vorstellen. Dennoch ist ein Zurückkommen nach Österreich die bevorzugte Wahl und durch die guten Kontakte zu den Vereinsverantwortlichen ist "Simko" auch überzeugt, dass ihm keine Steine in den Weg gelegt werden würden: "Ich denke, falls diesbezüglich wirklich ein Angebot kommen würde, gäbe es von der Vereinsführung auch keine Probleme."

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