Meister LASK? Das sind die "Herbstmeister" der letzten zehn Jahre

 
Die österreichische Bundesliga hat den Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis Anfang Mai ausgesetzt. Ob die Saison danach fortgeführt und fertig gespielt werden kann, ist unklar.
© GEPA

Die österreichische Bundesliga hat den Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis Anfang Mai ausgesetzt. Ob die Saison danach fortgeführt und fertig gespielt werden kann, ist unklar.

Glaubt man den Medienberichten, könnte ein Vorschlag der UEFA den Tabellenführer LASK zum Meister machen. Wir haben uns angesehen, welche heimischen Teams in den vergangenen zehn Jahren den Titel nach einer gespielten Hin- und Rückrunde geholt hätten.
© GEPA

Glaubt man den Medienberichten, könnte ein Vorschlag der UEFA den Tabellenführer LASK zum Meister machen. Wir haben uns angesehen, welche heimischen Teams in den vergangenen zehn Jahren den Titel nach einer gespielten Hin- und Rückrunde geholt hätten.

2009/10: Der SK Rapid Wien hätte die "Mission 33" schon längst abhaken können, wäre damals bereits 18 Runden Schluss gewesen. Mit 38 Punkten hatten die Hütteldorfer zwei Zähler Vorsprung auf den späteren Meister Salzburg, Rapid wurde am Ende Dritter.
© GEPA
2009/10: Der SK Rapid Wien hätte die "Mission 33" schon längst abhaken können, wäre damals bereits 18 Runden Schluss gewesen. Mit 38 Punkten hatten die Hütteldorfer zwei Zähler Vorsprung auf den späteren Meister Salzburg, Rapid wurde am Ende Dritter.
2010/11: Gleich zwei Mal am Stück hätte sich die SV Ried österreichischer Meister nennen dürfen. In der ersten Saison wurden die Wikinger mit 34 Zählern Herbstmeister, fielen aber noch auf Rang vier zurück. Den Titel sicherte sich Sturm.
© GEPA
2010/11: Gleich zwei Mal am Stück hätte sich die SV Ried österreichischer Meister nennen dürfen. In der ersten Saison wurden die Wikinger mit 34 Zählern Herbstmeister, fielen aber noch auf Rang vier zurück. Den Titel sicherte sich Sturm.
2011/12: Im Jahr nach dem Cup-Sieg konnten sich die Innviertler abermals mit 31 Punkten den Herbstmeistertitel sichern. Salzburg, zu diesem Zeitpunkt nur auf Platz fünf, wurde Meister, Ried landete nur auf Rang sechs.
© GEPA
2011/12: Im Jahr nach dem Cup-Sieg konnten sich die Innviertler abermals mit 31 Punkten den Herbstmeistertitel sichern. Salzburg, zu diesem Zeitpunkt nur auf Platz fünf, wurde Meister, Ried landete nur auf Rang sechs.
2012/13: In dieser Saison unterschied sich der Herbstmeister nicht von jener Mannschaft, die nach 36 Runden ganz oben stand. Zu konstant stark präsentierte sich die Wiener Austria in dieser Rekordsaison, 42 Punkte wuchsen noch auf 82 an.
© GEPA
2012/13: In dieser Saison unterschied sich der Herbstmeister nicht von jener Mannschaft, die nach 36 Runden ganz oben stand. Zu konstant stark präsentierte sich die Wiener Austria in dieser Rekordsaison, 42 Punkte wuchsen noch auf 82 an.
2013/14: Auch im darauffolgenden Jahr sicherte sich der Herbstmeister schlussendlich den Titel. Bereits nach 18 Runden hatte Salzburg zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten Rapid und verdoppelte den Punktestand auf 80 Zähler.
© GEPA
2013/14: Auch im darauffolgenden Jahr sicherte sich der Herbstmeister schlussendlich den Titel. Bereits nach 18 Runden hatte Salzburg zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten Rapid und verdoppelte den Punktestand auf 80 Zähler.
2014/15: Am Doublesieger gab es auch in der nächsten Spielzeit kein Vorbeikommen, die Mozartstädter bauten die 38 Punkte zur Saisonhalbzeit noch auf 73 aus und sicherten sich vor Rapid den Titel.
© GEPA
2014/15: Am Doublesieger gab es auch in der nächsten Spielzeit kein Vorbeikommen, die Mozartstädter bauten die 38 Punkte zur Saisonhalbzeit noch auf 73 aus und sicherten sich vor Rapid den Titel.
2015/16: Im Herbst 2015 sah es für die Wiener Austria noch gut aus, die Titelserie der Bullen zu unterbrechen. Mit 35 Punkten standen die Veilchen zur Hälfte ganz oben, am Ende wurden sie mit 15 Zähler hinter Salzburg nur Dritter.
© GEPA
2015/16: Im Herbst 2015 sah es für die Wiener Austria noch gut aus, die Titelserie der Bullen zu unterbrechen. Mit 35 Punkten standen die Veilchen zur Hälfte ganz oben, am Ende wurden sie mit 15 Zähler hinter Salzburg nur Dritter.
2015/17: Punktgleich mit dem SCR Altach (36) hätte der SK Sturm im Herbst 2016 seinen vierten Meistertitel feiern können, wäre die Saison da beendet worden. Am Ende hatte man ganze 21 Punkte Rückstand auf Salzburg und wurde mit 60 Zählern Dritter.
© GEPA
2015/17: Punktgleich mit dem SCR Altach (36) hätte der SK Sturm im Herbst 2016 seinen vierten Meistertitel feiern können, wäre die Saison da beendet worden. Am Ende hatte man ganze 21 Punkte Rückstand auf Salzburg und wurde mit 60 Zählern Dritter.
2017/18: Diesmal waren es die Bullen, die sich aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem SK Sturm den Herbstmeistertitel mit 41 Punkten sichern konnten. Die 83 Zähler nach 36 Runden stellten einen neuen Rekord in der Drei-Punkte-Ära dar.
© GEPA
2017/18: Diesmal waren es die Bullen, die sich aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem SK Sturm den Herbstmeistertitel mit 41 Punkten sichern konnten. Die 83 Zähler nach 36 Runden stellten einen neuen Rekord in der Drei-Punkte-Ära dar.
2018/19: In der ersten Saison des neuen Modus mit zwölf Mannschaften stand Salzburg nach 22 gespielten Runden und 55 Punkten am Habenkonto an der Tabellenspitze. Daran änderte auch die Punkteteilung nichts, zwölf Punkte waren es am Ende auf den LASK.
© GEPA
2018/19: In der ersten Saison des neuen Modus mit zwölf Mannschaften stand Salzburg nach 22 gespielten Runden und 55 Punkten am Habenkonto an der Tabellenspitze. Daran änderte auch die Punkteteilung nichts, zwölf Punkte waren es am Ende auf den LASK.
2019/20: Sollte die laufende Spielzeit aufgrund des grassierenden Coronavirus eingestellt und der LASK tatsächlich zum Meister gekürt werden, wäre dies der zweite Ligagewinn der Oberösterreicher nach 1964/65. In 22 Runden erspielten sie sich 54 Punkte.
© GEPA
2019/20: Sollte die laufende Spielzeit aufgrund des grassierenden Coronavirus eingestellt und der LASK tatsächlich zum Meister gekürt werden, wäre dies der zweite Ligagewinn der Oberösterreicher nach 1964/65. In 22 Runden erspielten sie sich 54 Punkte.
1 / 1
Werbung
Werbung