06.September 2008
29.01.2008 um 15:24 Uhr
Der FC Bayern und der Neid
"Fans, die gegen den FC Bayern München sind, sind doch nur neidisch auf die Erfolge des Clubs", heißt es oft seitens der Bayern-Anhänger. Gut möglich, dass dies in einigen Fällen zutrifft, aber kann man das denn wirklich so pauschal sagen? Kann es nicht eine Reihe weiterer oder anderer Gründe geben, warum man den Rekordmeister nicht mag?
Ich bin bekennender Bayerngegner, doch warum sollte ich neidisch auf sie sein? Weil sie so oft Deutscher Meister werden? Mal ehrlich, für mich persönlich macht es doch keinen Unterschied, ob nun der FC Bayern, Schalke 04 oder der SV Hintertupfingen Deutscher Meister wird. Mein Leben ändert sich dadurch nicht und ich bin nicht wertvoller, cooler oder toller, nur weil mein Lieblingsverein einen oder mehrere Titel gewinnt. Klar freue ich mich für meinen Lieblingsclub, wenn sie es denn schaffen, aber das war's auch schon. Weil sie international erfolgreich sind? Nein, es ist doch gut für Deutschland hinsichtlich der 5-Jahres-Wertung, wenn sie international Erfolge einfahren.
Wenn es also kein Neid ist, der bei mir die Antipathie gegen den FC Bayern hervorruft, was ist es dann? In einfachen Worten ausgedrückt ist es Unverständnis. Unverständnis darüber, dass Verantwortliche des mit Abstand erfolgreichsten Vereins, der die gesamte Hinrunde auf Platz 1 in der Tabelle steht, sich regelmäßig über Dinge beschweren, die sie sich z.T. selbst eingebrockt haben oder die die z.T. normal in der Bundesliga sind und die auch auf andere Vereine zutreffen.
Man denke nur an die Länderspielwochen oder den UEFA-Cup. Warum ist es auf einmal "Wettbewerbsverzerrung", wenn die Bayern Donnerstags im UEFA-Cup spielen und dann gleich wieder Samstags ranmüssen? Als sie noch in der Championsleague spielten, hat es sie ja auch nicht gestört, dass andere Mannschaften nur so wenig Zeit zwischen den Spielen hatten. Und dass sie sehr viele Nationalspieler in ihren Reihen haben, die in den Länderspielwochen abgestellt werden müssen, liegt doch in erster Linie daran, dass sie so viele eingekauft haben. Wer viele Nationalspieler haben will, muss eben auch mit den Konsequenzen leben.
Wenn man den Verantwortlichen und einigen Spielern des FC Bayern zuhört, könnte man manchmal meinen, sie befänden sich im Abstiegskampf, anstatt auf Meisterkurs. Okay, das von Uli Hoeness angestrebte "Wehklagen" hat noch nicht eingesetzt, aber man kann doch schließlich auch mit einem Punkt Vorsprung - ja sogar bei Punktgleichheit bei besserer Tordifferenz - Meister werden. Die jüngste "Bayern-Krise" scheint zwar in erster Linie ein Kind der Medien zu sein, doch eine solche Berichterstattung kommt schließlich auch nicht von ungefähr.
Alles in Allem wirkt der FC Bayern München ziemlich unzufrieden, trotz seiner Tabellensituation... und man fragt sich: Was wollen sie noch? Wann werden die Bayern je zufrieden sein? Wenn sie die Herbstmeisterschaft mit 51 Punkten und mindestens 20 Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten holen? Der Beste zu sein, ist scheinbar nicht gut genug. Genau diese Unzufriedenheit ist es, die die Bayern so arrogant erscheinen lässt und ihnen - zumindest bei mir - keine Sympathiepunkte einbringt.
Neidisch auf die Bayern? Bestimmt nicht. Sie können einem eher leid tun: Die Verantwortlichen, weil sie scheinbar nicht fähig dazu sind, sich einfach von Herzen zu freuen, die Spieler, weil der Druck enorm ist... und die Fans im Stadion, weil Stimmung dort augenscheinlich ein Fremdwort ist und man dort jetzt sogar schon üben muss, eben solche zu machen.
Arme Bayern...
Ich bin bekennender Bayerngegner, doch warum sollte ich neidisch auf sie sein? Weil sie so oft Deutscher Meister werden? Mal ehrlich, für mich persönlich macht es doch keinen Unterschied, ob nun der FC Bayern, Schalke 04 oder der SV Hintertupfingen Deutscher Meister wird. Mein Leben ändert sich dadurch nicht und ich bin nicht wertvoller, cooler oder toller, nur weil mein Lieblingsverein einen oder mehrere Titel gewinnt. Klar freue ich mich für meinen Lieblingsclub, wenn sie es denn schaffen, aber das war's auch schon. Weil sie international erfolgreich sind? Nein, es ist doch gut für Deutschland hinsichtlich der 5-Jahres-Wertung, wenn sie international Erfolge einfahren.
Wenn es also kein Neid ist, der bei mir die Antipathie gegen den FC Bayern hervorruft, was ist es dann? In einfachen Worten ausgedrückt ist es Unverständnis. Unverständnis darüber, dass Verantwortliche des mit Abstand erfolgreichsten Vereins, der die gesamte Hinrunde auf Platz 1 in der Tabelle steht, sich regelmäßig über Dinge beschweren, die sie sich z.T. selbst eingebrockt haben oder die die z.T. normal in der Bundesliga sind und die auch auf andere Vereine zutreffen.
Man denke nur an die Länderspielwochen oder den UEFA-Cup. Warum ist es auf einmal "Wettbewerbsverzerrung", wenn die Bayern Donnerstags im UEFA-Cup spielen und dann gleich wieder Samstags ranmüssen? Als sie noch in der Championsleague spielten, hat es sie ja auch nicht gestört, dass andere Mannschaften nur so wenig Zeit zwischen den Spielen hatten. Und dass sie sehr viele Nationalspieler in ihren Reihen haben, die in den Länderspielwochen abgestellt werden müssen, liegt doch in erster Linie daran, dass sie so viele eingekauft haben. Wer viele Nationalspieler haben will, muss eben auch mit den Konsequenzen leben.
Wenn man den Verantwortlichen und einigen Spielern des FC Bayern zuhört, könnte man manchmal meinen, sie befänden sich im Abstiegskampf, anstatt auf Meisterkurs. Okay, das von Uli Hoeness angestrebte "Wehklagen" hat noch nicht eingesetzt, aber man kann doch schließlich auch mit einem Punkt Vorsprung - ja sogar bei Punktgleichheit bei besserer Tordifferenz - Meister werden. Die jüngste "Bayern-Krise" scheint zwar in erster Linie ein Kind der Medien zu sein, doch eine solche Berichterstattung kommt schließlich auch nicht von ungefähr.
Alles in Allem wirkt der FC Bayern München ziemlich unzufrieden, trotz seiner Tabellensituation... und man fragt sich: Was wollen sie noch? Wann werden die Bayern je zufrieden sein? Wenn sie die Herbstmeisterschaft mit 51 Punkten und mindestens 20 Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten holen? Der Beste zu sein, ist scheinbar nicht gut genug. Genau diese Unzufriedenheit ist es, die die Bayern so arrogant erscheinen lässt und ihnen - zumindest bei mir - keine Sympathiepunkte einbringt.
Neidisch auf die Bayern? Bestimmt nicht. Sie können einem eher leid tun: Die Verantwortlichen, weil sie scheinbar nicht fähig dazu sind, sich einfach von Herzen zu freuen, die Spieler, weil der Druck enorm ist... und die Fans im Stadion, weil Stimmung dort augenscheinlich ein Fremdwort ist und man dort jetzt sogar schon üben muss, eben solche zu machen.
Arme Bayern...
Aufrufe: 6465 | Kommentare: 277 | Bewertungen: 22 | Erstellt:29.01.2008
ø 6.3
NEUESTE KOMMENTARE KOMMENTIEREN
29.01.2008 | 20:32 Uhr
20Legend : Das alles,
was du aufzählst machen die Bayern doch nicht aus Gutmütigkeit,sondern weil sie damit gutes Geld verdienen und das ist ja auch wunderbar so. Dafür braucht man dem Verein aber nicht über den Kopf zu streicheln und loben. Das machen die wie jeder andere Verein auch aus Eigennutz und ich sehe deshalb keinen Grund,weshalb man die armen Bayern dafür loben sollte. Und für die Pauli-Sache haben sie ja genug Lob bekommen,zumindest aus Pauli.Ansonsten geht es doch nur ums Geld.
20Legend : Das alles,
was du aufzählst machen die Bayern doch nicht aus Gutmütigkeit,sondern weil sie damit gutes Geld verdienen und das ist ja auch wunderbar so. Dafür braucht man dem Verein aber nicht über den Kopf zu streicheln und loben. Das machen die wie jeder andere Verein auch aus Eigennutz und ich sehe deshalb keinen Grund,weshalb man die armen Bayern dafür loben sollte. Und für die Pauli-Sache haben sie ja genug Lob bekommen,zumindest aus Pauli.Ansonsten geht es doch nur ums Geld.
29.01.2008 | 20:32 Uhr
Barclays : Einer der
Gott sei dank sagst du einer der bestgeführtesten Clubs. Das trifft sicher zu. Aber mehr sind die Bayern momentan nicht, auch nicht weniger - aber international gesehen in vielen belangen ins obere Mittelfeld abgerutscht.
Barclays : Einer der
Gott sei dank sagst du einer der bestgeführtesten Clubs. Das trifft sicher zu. Aber mehr sind die Bayern momentan nicht, auch nicht weniger - aber international gesehen in vielen belangen ins obere Mittelfeld abgerutscht.
29.01.2008 | 20:58 Uhr
PaulJ13 :
genau das meine ich: "der arme fc bayern"
was soll diese ironie.. sie haben sich das geld was sie haben ehrlich verdient.. haben keinen abramowich und auch keinen bestechungsskandal hinter sich!
von kopf streicheln spreche ich nicht... ich spreche davon dass sie es nicht verdient haben als arrogant und überheblich dargestellt zu werden... btw sie haben 1860 gerade einen teil des stadions abgekauft damit 60 aus den schulden rauskommt... für 11 millionen... sie haben daraus aber keinen profit sondern noch mehr kosten da es alles andere als gut für sie ist noch einen größeren teil dieses teuren stadions zu besitzen.. und genau das is t gutmütigkeit und solidarität!
PaulJ13 :
genau das meine ich: "der arme fc bayern"
was soll diese ironie.. sie haben sich das geld was sie haben ehrlich verdient.. haben keinen abramowich und auch keinen bestechungsskandal hinter sich!
von kopf streicheln spreche ich nicht... ich spreche davon dass sie es nicht verdient haben als arrogant und überheblich dargestellt zu werden... btw sie haben 1860 gerade einen teil des stadions abgekauft damit 60 aus den schulden rauskommt... für 11 millionen... sie haben daraus aber keinen profit sondern noch mehr kosten da es alles andere als gut für sie ist noch einen größeren teil dieses teuren stadions zu besitzen.. und genau das is t gutmütigkeit und solidarität!
29.01.2008 | 21:03 Uhr
20Legend : Diese Ironie
gibt es doch nur ,wenn sich jemand so darüber aufregt. Großmütigkeit und Solidarität sind Märchen,weil sich das ein Unternehmen wie die Bayern nicht leisten kann.Dafür,dass die Bayern den 60ern das Stadion ganz abgekauft haben,mussten diese einen Mietvertrag über werweißwieviele Jahre unterschreiben mit einer gesalzenen Miete. Mit Großmut hat das nichts zu tun.Natürlich haben sie sich das Geld verdient.Zweifelsohne. Ich sehe nur immer die Bayernfans,die eher stolz auf ihren Club sein sollen und die sich über die Sprüche nicht aufregen brauchen.Das ist in ganz Europa das gleiche,bei jedem Topclub.Entweder man steht da drüber und freut sich an den Vereinserfolgen oder man regt sich halt auf. Deshalb die armen Bayern.
20Legend : Diese Ironie
gibt es doch nur ,wenn sich jemand so darüber aufregt. Großmütigkeit und Solidarität sind Märchen,weil sich das ein Unternehmen wie die Bayern nicht leisten kann.Dafür,dass die Bayern den 60ern das Stadion ganz abgekauft haben,mussten diese einen Mietvertrag über werweißwieviele Jahre unterschreiben mit einer gesalzenen Miete. Mit Großmut hat das nichts zu tun.Natürlich haben sie sich das Geld verdient.Zweifelsohne. Ich sehe nur immer die Bayernfans,die eher stolz auf ihren Club sein sollen und die sich über die Sprüche nicht aufregen brauchen.Das ist in ganz Europa das gleiche,bei jedem Topclub.Entweder man steht da drüber und freut sich an den Vereinserfolgen oder man regt sich halt auf. Deshalb die armen Bayern.
29.01.2008 | 21:21 Uhr
PaulJ13 :
traurig dass es das überall gibt.. ich finde das ist abgesehen vom fußball ein grundsätzliches problem: man muss eben auch gönnen können und nicht immer alles versuchen schlecht zu reden an den unpassensten stellen..
wie soll 1860 diese miete denn aufbringen.. bayern könnte auch problemlos das geld sparen und 1860 dahingehenlassen..
jeder sollte mal versuchen das gute zuerst zu sehen uns es auch zu würdigen und nicht immer überall einen hintergedanken vermuten. diese grundsätzliche negative einstellung kann ich mir nicht erklären
PaulJ13 :
traurig dass es das überall gibt.. ich finde das ist abgesehen vom fußball ein grundsätzliches problem: man muss eben auch gönnen können und nicht immer alles versuchen schlecht zu reden an den unpassensten stellen..
wie soll 1860 diese miete denn aufbringen.. bayern könnte auch problemlos das geld sparen und 1860 dahingehenlassen..
jeder sollte mal versuchen das gute zuerst zu sehen uns es auch zu würdigen und nicht immer überall einen hintergedanken vermuten. diese grundsätzliche negative einstellung kann ich mir nicht erklären
29.01.2008 | 21:27 Uhr
20Legend : 1860
muss Miete bezahlen. Aber was soll das denn.Wenn sich alle lieb hätten,gäbe es keine Stammtischstreitereien.Und das wäre doch langweilig. Solange ich mir dieselben Sprüche über ManU anhören darf ,die in Deutschland über Bayern gemacht werden,weiß ich,dass alles gut ist,weil United oben steht.Und man darf das doch auch nicht so ernst nehmen.Das gehört zum Fußball einfach dazu.Wenn ich diese Sprüche über Liverpool oder Arsenal hören würde oder selbst machen würde,wäre es wie in den 80ern.Dann wäre United nicht mehr top.gg
20Legend : 1860
muss Miete bezahlen. Aber was soll das denn.Wenn sich alle lieb hätten,gäbe es keine Stammtischstreitereien.Und das wäre doch langweilig. Solange ich mir dieselben Sprüche über ManU anhören darf ,die in Deutschland über Bayern gemacht werden,weiß ich,dass alles gut ist,weil United oben steht.Und man darf das doch auch nicht so ernst nehmen.Das gehört zum Fußball einfach dazu.Wenn ich diese Sprüche über Liverpool oder Arsenal hören würde oder selbst machen würde,wäre es wie in den 80ern.Dann wäre United nicht mehr top.gg
30.01.2008 | 00:59 Uhr
Davide_Simoncini : Darf ich mal lachen? Part 1
@PaulJ13:
Sorry, aber Du da erzählst ist ein rießengroßer Mist.
Du sagst selbst, die Jahre, in denen Bayern CL gespielt hat, hat es sie nicht weiter interessiert, dass man 2 Spiele hintereinander in kürzester Zeit absolvieren muss, aber jetzt wo sie selbst ranmüssen, ist es ihr gutes Recht zu maulen? Wo ist denn da bitte das Verständnis der Gleichberechtigung? Wenn sie wieder CL spielen, glaubst Du dann setzt sich Bayern nochmal für die Clubs ein, die im Uefa Cup so blöde Spielzeiten haben?
Und Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass Rummenigge dem "armen HSV" etwas Gutes tun wollte, als er den HSV vorgeschoben hat, um auf die sogenannten "Missstände "aufmerksam zu machen? Eher ging es ihm darum, nicht wieder den eigenen Verein zum Mecker-Thema Nr. 1 zu machen.
Nichts und niemand tut in diesem "Geschäft" (sorry, denn nichts anderes ist Fußball mehr) etwas aus reiner Nächstenliebe, Güte oder Großmütigkeit. Hinter allen Dingen die die Vereinsvorstände, Manager oder was weiß ich wer tun, steckt kühle Berechnung. Und das gilt nicht nur für Bayern. Das ist aber ganz normal und jeder, der etwas über den eigenen Tellerrand hinausschaut, sollte eigentlich soviel Grips haben, um das zu hinterschauen.
Auf gut Deutsch gesagt heißt das, dass dein FCB dem TSV die Anteile der Arena bestimmt nicht aus Nächstenliebe abgekauft hat. Dahinter steht nichts weiter als Berechnung.
Mal abgesehen davon, dass ich ehrlich nichts Großartiges an dem klotzigen Ufo finden kann, außer dass es wahrscheinlich Millionen an Stromkosten pro Jahr frisst. Und wozu das alles? Damit die Arena, in der nicht die Bohne Stimmung ist (außer der TSV spielt drin) wenigstens von außen was hermacht, wenn das Innenleben schon nicht stimmt? Sorry, aber da kenne ich einige Stadien die zwar nicht ganz so gigantisch sind, aber dafür stimmungstechnisch weitaus mehr hermachen, wie z.B. unser vielgelobtes Westfalenstadion.
Davide_Simoncini : Darf ich mal lachen? Part 1
@PaulJ13:
Sorry, aber Du da erzählst ist ein rießengroßer Mist.
Du sagst selbst, die Jahre, in denen Bayern CL gespielt hat, hat es sie nicht weiter interessiert, dass man 2 Spiele hintereinander in kürzester Zeit absolvieren muss, aber jetzt wo sie selbst ranmüssen, ist es ihr gutes Recht zu maulen? Wo ist denn da bitte das Verständnis der Gleichberechtigung? Wenn sie wieder CL spielen, glaubst Du dann setzt sich Bayern nochmal für die Clubs ein, die im Uefa Cup so blöde Spielzeiten haben?
Und Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass Rummenigge dem "armen HSV" etwas Gutes tun wollte, als er den HSV vorgeschoben hat, um auf die sogenannten "Missstände "aufmerksam zu machen? Eher ging es ihm darum, nicht wieder den eigenen Verein zum Mecker-Thema Nr. 1 zu machen.
Nichts und niemand tut in diesem "Geschäft" (sorry, denn nichts anderes ist Fußball mehr) etwas aus reiner Nächstenliebe, Güte oder Großmütigkeit. Hinter allen Dingen die die Vereinsvorstände, Manager oder was weiß ich wer tun, steckt kühle Berechnung. Und das gilt nicht nur für Bayern. Das ist aber ganz normal und jeder, der etwas über den eigenen Tellerrand hinausschaut, sollte eigentlich soviel Grips haben, um das zu hinterschauen.
Auf gut Deutsch gesagt heißt das, dass dein FCB dem TSV die Anteile der Arena bestimmt nicht aus Nächstenliebe abgekauft hat. Dahinter steht nichts weiter als Berechnung.
Mal abgesehen davon, dass ich ehrlich nichts Großartiges an dem klotzigen Ufo finden kann, außer dass es wahrscheinlich Millionen an Stromkosten pro Jahr frisst. Und wozu das alles? Damit die Arena, in der nicht die Bohne Stimmung ist (außer der TSV spielt drin) wenigstens von außen was hermacht, wenn das Innenleben schon nicht stimmt? Sorry, aber da kenne ich einige Stadien die zwar nicht ganz so gigantisch sind, aber dafür stimmungstechnisch weitaus mehr hermachen, wie z.B. unser vielgelobtes Westfalenstadion.
30.01.2008 | 01:01 Uhr
Davide_Simoncini : Darf ich mal lachen Part 2
@ PaulJ13:
Und Du willst mir wohl nicht versuchen weißzumachen, dass in der roten Waschschüssel mehr Stimmung ist, als bei uns. Denn wenn doch, hast Du noch weniger Ahnung, als es mir eh schon den Anschein macht.
>ich sage dir mal warum Bayern unzufrieden ist: weil sie für ihre sportlichen und gesellschaftlichen erfolge nicht ausreichend respektiert geschweige denn gewürdigt werden!
Sorry, aber darüber kann ich echt nur lachen. Wer sollte den FCB denn bitteschön würdigen außer seinen eigenen Fans. Wenn Ihr das aber noch nicht mal hinbekommt, tut Ihr mir echt leid.
Tschuldige, aber ich habe selten so gelacht.
>auch die außerordentlich gute Jugendarbeit die unter anderem die Nationalmannschaft bereichert wird nicht gelobt...
von den sportlichen Erfolgen brauche ich gar nicht zu sprechen!
Und Du meinst die anderen Vereine tragen dazu gar nichts bei, oder wie? So kommt's jedenfalls rüber
>ich weiß es ist schwer die klasse anderer zu akzeptieren und zu würdigen.
Mir fällt als Abschluss hierzu nur noch ein, dass es für einen Bayernfan wie Du scheinbar einer bist, scheinbar auch ziemlich schwer ist zu akzeptieren, dass der FCB nicht der Nabel der Welt ist und auch nie sein wird.
Sorry, normalerweise bin ich nicht so spitz, aber bei soviel Inkompetenz und dummen Gesülz auf einem Haufen, gepaart mit Intoleranz hoch 20 und dann auch noch Akzeptanz und Toleranz von allen anderen zu fordern... da geht mir echt die Hutschnur hoch."
Davide_Simoncini : Darf ich mal lachen Part 2
@ PaulJ13:
Und Du willst mir wohl nicht versuchen weißzumachen, dass in der roten Waschschüssel mehr Stimmung ist, als bei uns. Denn wenn doch, hast Du noch weniger Ahnung, als es mir eh schon den Anschein macht.
>ich sage dir mal warum Bayern unzufrieden ist: weil sie für ihre sportlichen und gesellschaftlichen erfolge nicht ausreichend respektiert geschweige denn gewürdigt werden!
Sorry, aber darüber kann ich echt nur lachen. Wer sollte den FCB denn bitteschön würdigen außer seinen eigenen Fans. Wenn Ihr das aber noch nicht mal hinbekommt, tut Ihr mir echt leid.
Tschuldige, aber ich habe selten so gelacht.
>auch die außerordentlich gute Jugendarbeit die unter anderem die Nationalmannschaft bereichert wird nicht gelobt...
von den sportlichen Erfolgen brauche ich gar nicht zu sprechen!
Und Du meinst die anderen Vereine tragen dazu gar nichts bei, oder wie? So kommt's jedenfalls rüber
>ich weiß es ist schwer die klasse anderer zu akzeptieren und zu würdigen.
Mir fällt als Abschluss hierzu nur noch ein, dass es für einen Bayernfan wie Du scheinbar einer bist, scheinbar auch ziemlich schwer ist zu akzeptieren, dass der FCB nicht der Nabel der Welt ist und auch nie sein wird.
Sorry, normalerweise bin ich nicht so spitz, aber bei soviel Inkompetenz und dummen Gesülz auf einem Haufen, gepaart mit Intoleranz hoch 20 und dann auch noch Akzeptanz und Toleranz von allen anderen zu fordern... da geht mir echt die Hutschnur hoch."
30.01.2008 | 01:39 Uhr
Aldo_Simoncini : @ PaulJ13:
Die Klasse des FC Bayern München habe ich in meinem Blog nie in Frage gestellt. Sie sind zweifelsohne der erfolgreichste Club der Bundesliga und es ist auch unstrittig, dass der Vorstand und das Management einen entscheidenden Anteil an den Erfolgen des Clubs haben. Auch über die hervorragende Jugendarbeit des FCB habe ich nichts negatives geschrieben.
Die Antipathien habe ich nicht entwickelt, weil ich den Erfolg des Vereins nicht akzeptieren kann, sondern einfach weil ich kein Verständnis für diese ständige Unzufriedenheit aufbringen kann.
Beispiel "Wettbewerbsverzerrung": Haben die Bayern nicht jahrelang von solch einer "Wettbewerbsverzerrung" anderen Vereinen gegenüber profitiert? Jetzt betrifft es sie selbst mal eine Saison lang (ich gehe fest davon aus, dass sie nächstes Jahr wieder in der CL spielen werden) und schon wird gejammert. Ich gehe auch davon aus, dass der HSV nur vorgeschoben wurde, damit es nicht ganz so auffällt.
Beispiel Rensing/Kroos: "Man soll die Jungen nicht so hochjubeln." Entschuldige, aber wer hat denn einige Tage zuvor mit dem Hochjubeln angefangen? War das nicht sogar Herr Hoeneß höchstselbst!? Abgesehen davon fand ich das Tor von Kroos klasse und es war einfach nur traurig zu hören, wie das hinterher aus den eigenen Reihen runtergespielt wurde. Die Bayern wollen gelobt werden und kriegen es nicht mal auf die Reihe, ihre eigenen Leute zu loben, wenn es angebracht ist!? Das macht sie auch nicht gerade sympathisch.
Ein anderes Thema hingegen ist die berühmte "Wutrede". Ich kenne zwar nicht alle Hintergründe, aber nach dem was ich (auch von einigen Bayern-Fans) gehört habe, kann ich seine Argumentation zumindest inhaltlich nachvollziehen. Aber gleichzeitig drängt sich mir die Frage auf, warum herrscht keine Stimmung bei den Fans des FCB?
Fazit: Ich kann ihren Erfolg ohne Weiteres akzeptieren - aber deshalb müssen sie mir noch lange nicht sympathisch sein.
Aldo_Simoncini : @ PaulJ13:
Die Klasse des FC Bayern München habe ich in meinem Blog nie in Frage gestellt. Sie sind zweifelsohne der erfolgreichste Club der Bundesliga und es ist auch unstrittig, dass der Vorstand und das Management einen entscheidenden Anteil an den Erfolgen des Clubs haben. Auch über die hervorragende Jugendarbeit des FCB habe ich nichts negatives geschrieben.
Die Antipathien habe ich nicht entwickelt, weil ich den Erfolg des Vereins nicht akzeptieren kann, sondern einfach weil ich kein Verständnis für diese ständige Unzufriedenheit aufbringen kann.
Beispiel "Wettbewerbsverzerrung": Haben die Bayern nicht jahrelang von solch einer "Wettbewerbsverzerrung" anderen Vereinen gegenüber profitiert? Jetzt betrifft es sie selbst mal eine Saison lang (ich gehe fest davon aus, dass sie nächstes Jahr wieder in der CL spielen werden) und schon wird gejammert. Ich gehe auch davon aus, dass der HSV nur vorgeschoben wurde, damit es nicht ganz so auffällt.
Beispiel Rensing/Kroos: "Man soll die Jungen nicht so hochjubeln." Entschuldige, aber wer hat denn einige Tage zuvor mit dem Hochjubeln angefangen? War das nicht sogar Herr Hoeneß höchstselbst!? Abgesehen davon fand ich das Tor von Kroos klasse und es war einfach nur traurig zu hören, wie das hinterher aus den eigenen Reihen runtergespielt wurde. Die Bayern wollen gelobt werden und kriegen es nicht mal auf die Reihe, ihre eigenen Leute zu loben, wenn es angebracht ist!? Das macht sie auch nicht gerade sympathisch.
Ein anderes Thema hingegen ist die berühmte "Wutrede". Ich kenne zwar nicht alle Hintergründe, aber nach dem was ich (auch von einigen Bayern-Fans) gehört habe, kann ich seine Argumentation zumindest inhaltlich nachvollziehen. Aber gleichzeitig drängt sich mir die Frage auf, warum herrscht keine Stimmung bei den Fans des FCB?
Fazit: Ich kann ihren Erfolg ohne Weiteres akzeptieren - aber deshalb müssen sie mir noch lange nicht sympathisch sein.
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PaulJ13 :
Natürlich beschwert sich Bayern nicht darüber dass sie innerhalb von drei tagen 2 spiele haben müssen wenn es sie gar nicht betrifft.. nun ist es so und es stört sie eben was auch total verständlich ist. Rumenigge hat sich bei dieser beschwerde übrigens auf den hsv bezogen der nach dem uefa cup gleich samstag gegen werder ranmusste. in dem punkt kann ich deine argumentation absolut nicht nachvollziehen!
ich sage dir mal warum bayern unzufrieden ist: weil sie für ihre sportlichen und gesellschaftlichen erfolge nicht ausreichend respektiert geschweige denn gewürdigt werden!
ohne bayern könnte 1860 nicht in diesem tollen stadion spielen; bayern ohne 1860 schon... da nimmt es sich einer von den verantwortlichen von 1860 auch noch raus gegen den fcb und für die 60er zu werben... da wäre dankbarkeit eher angebracht.
dann wär da noch pauli: ohne den fcb würde es diesen Kultverein wohl gar nicht mehr geben!
auch die außerordentlich gute jugendarbeit die unter anderem die nationalmannschaft bereichert wird nicht gelobt...
von den sportlichen erfolgen brauche ich gar nicht zu sprechen!
Doch all dies wird überschattet durch kleinigkeiten wie uli hoeneß` "wutrede" oder andere spitzen von ihm mit denen er aber so gut wie immer richtig liegt.
gerade die medien schaffen es immer das haar in der suppe zu finden und so den Fc Bayern ins falsche licht zu rücken.
ich weiß es ist schwer die klasse anderer zu akzeptieren und zu würdigen.. doch man sollte auch mal über den eigenen schatten springen und einsehen dass einer der bestgeführten Klubs der welt Bayern München heißt!