Tennis

Cincinnati: Serena Williams macht Knaller-Duell klar, Novak Djokovic braucht 9 Matchbälle!

Dienstag, 14.08.2018 | 08:05 Uhr
Serena Williams
© getty

Serena Williams hat sich nach ihrem glatten Auftakt-Aus vor zwei Wochen in San Jose gut erholt. Auch Novak Djokovic ist weiter.

Die ehemalige Weltranglistenerste Serena Williams steht nach einem ungefährdeten Auftaktsieg in Runde zwei beim Premier Event in Cincinnati. Die US-Amerikanerin besiegte in der Night Session die Australierin Daria Gavrilova mit 6:1, 6:2 und trifft nun auf die zweifache Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien.

Williams hatte vor zwei Wochen in San Jose die glatteste Niederlage ihrer Karriere eingesteckt, 1:6, 0:6 hieß es zum Auftakt in San Jose gegen Johanna Konta. Im Anschluss sagte Williams den Start in Montréal aus "persönlichen Gründen" ab. Sie fühle sich als schlechte Mutter, postete sie Williams auf Instagram. Zuvor hatte sie das Wimbledon-Endspiel erreicht. "Nach Wimbledon habe ich realisiert, dass es eine Reise ist. Es wird schon alles", sagte sie nach ihrem Sieg über Gavrilova.

Eine möglicherweise spannende Reise erwartet sie nun am Dienstagabend: Dann trifft Williams im zweiten Match der Night Session auf Petra Kvitova (ab 2.30 MESZ), gegen die sie eine 5:1-Bilanz hat. Das letzte Duell, in Madrid im Jahr 2015, gewann Kvitova.

Das Einzel-Draw der Damen

Djokovic braucht viel Geduld

Das zweite Nacht-Match am Montag entschied Novak Djokovic für sich. Für den Serben sah es beim Masters-1000er-Turnier gegen den US-Amerikaner Steve Johnson nach gewonnenem ersten Satz und einem frühen Break in Durchgang zwei schon nach einer entspannten Angelegenheit aus.

Johnson aber holte den 0:3-Rückstand auf und egalisierte auf 4:4. Und kämpfte weiter: Beim 4:5 wehrte er fünf Matchbälle ab, beim 5:6 weitere zwei und im folgenden Tiebreak noch einen, bevor Djokovic den Sack zumachte. "Ich bin nicht wirklich zufrieden mit meiner Leistung, wenn ich ehrlich bin", sagte der 13-fache Major-Champ im Anschluss an seinen 6:4, 7:6 (5)-Sieg. Vor allem die vergebenen Machbälle hätten ihn geärgert, "auf der anderen Seite bin ich ruhig und fokussiert geblieben und habe im Tiebreak gutes Tennis gespielt". Djokovic trifft nun auf Adrian Mannarino aus Frankreich.

Ebenfalls weiter sind Sam Querrey nach einem 6:4, 6:7 (5), 7:6 (5) über John Isner, Denis Shapovalov nach einem Sieg im Youngster-Duell über Frances Tiafoe mit 7:6 (6), 3:6, 7:5 sowie Altmeister Stan Wawrinka mit 6:2, 4:6, 6:3 über Diego Schwartzman. "Stan the Man" spielt nun gegen Kei Nishikori.

"Nach und nach kommt mein Selbstvertrauen zurück", sagte der lange verletzte Schweizer - ebenso das Gefühl, sein bestes Tennis zu spielen und seine Fitness, ergänzte er. "Es liegt noch viel Arbeit vor mit, aber ich bin wirklich glücklich darüber, wo ich aktuell stehe."

Das Einzel-Draw der Herren

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