Williams-Comeback mit goldenem "S" am Revers

Von Ulrike Weinrich
Donnerstag, 08.03.2018 | 13:20 Uhr
Serena Williams steht kurz vor ihrem Comeback auf großer Bühne
© getty

Der Countdown läuft: Am Donnerstagabend Ortszeit wird Serena Williams ihr Comeback auf großer Bühne geben. In der Night Session von Indian Wells trifft die frühere Nummer eins auf Zarina Diyas aus Kasachstan.

Eine Uhr gibt es im Tennis Garden von Indian Wells noch nicht. Zumindest keine, die die Stunden, Minuten und Sekunden bis zur Rückkehr von Serena Williams im offiziellen Turnierbetrieb anzeigt. Dabei ist die Aufregung nicht nur in jedem Winkel der paradiesischen Anlage im Coachella Valley zu spüren. Die einzige, die bei dem enormen Rummel um ihre Person scheinbar gelassen bleibt, ist die Protagonistin selbst. Serena Williams wirkt gelöst, glücklich - und die 36-Jährige weiß nur zu gut, wo sie sich die Energie für ihr erstes Turniermatch seit dem 28. Januar 2017 holen kann.

Gut 13 Monate sind seit dem gewonnenen Finale der Australian Open gegen ihre Schwester Venus vergangen. Um genau zu sein: 57 Wochen und 5 Tage (insgesamt 404 Tage). Rund 9696 Stunden (sprich 34.905.600 Sekunden) ohne ein offizielles Einzel der vielleicht besten Spielerin aller Zeiten werden verstrichen sein, wenn Serena Williams am Donnerstagabend (19.00 Uhr OZ/Freitagfrüh 04.00 Uhr MEZ) in der kalifornischen Wüste den Center Court betritt. Glück soll Williams ein goldenes "S" am Revers bringen, das sie selbst kreiert hat. Und das natürlich für "Serena" steht, aber auch für "Stärke" und "Sicherheit". Die ehemalige Nummer eins rief ihre Fans auf, während des Matches ebenfalls ein "S" zu tragen, um sie zu unterstützen.

Kraft tankte Williams auch in den vergangenen Tagen bei ihrer sechsmonatigen Tochter Alexis Olympia, die natürlich in Indian Wells mit dabei ist. Und die natürlich auch das goldene "S" am Strampler trug. Das war zu sehen, als sich Mama Serena nach dem Training neben die Kleine legte und belustigt beobachtete, wie der Nachwuchs mit einem weißen Miniatur-Racket hantierte. Rechts- oder Linkshänderin? Das war noch nicht so recht auszumachen. "Bei dir steht das "S" heute für 'silly'", sagte Williams zu ihrer Tochter. "Silly" heißt übersetzt so viel wie "verrückt" oder "albern". Am Donnerstagabend wird es dann ernst für die Mama.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung