Dienstag, 16.05.2017
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Elina Svitolina möchte in Rom an ihre Frühform anschließen

"In Paris kann jede gewinnen"

Bei den Italian Open möchte Elina Svitolina die Erstrunden-Scharte von Madrid auswetzen. Der Blick der aktuellen Nummer zehn der Welt geht aber schon nach Paris.

Elina Svitolina, einzige Dreifach-Siegerin auf der WTA-Tour 2017
© getty
Elina Svitolina, einzige Dreifach-Siegerin auf der WTA-Tour 2017

Die Frage nach der einzigen Spielerin, die 2017 drei Turniersiege aufzuweisen hat, lässt sich etwas überraschend mit Elina Svitolina beantworten. Die deutschen Tennisfans konnten die Ukrainerin am Fed-Cup-Wochenende in Stuttgart beobachten, interessanterweise aber nicht beim direkt darauf folgenden Porsche Tennis Grand Prix. Svitolina hatte sich alternativ entschieden, reiste von Stuttgart nach Istanbul und holte dort den Siegerpokal. Davor war die 22-Jährige bereits in Taipeh und vor allem in Dubai erfolgreich gewesen, im Finale gegen Caroline Wozniacki, davor gegen Angelique Kerber.

Gegen die nun wieder an Position eins der Weltrangliste positionierte Deutsche spielt Elina Svitolina besonders gern, hat die letzten vier Matches gewonnen. Even auch an jenem Wochenende in der Porsche-Arena, das die Mannschaft von Barbara Rittner dennoch siegreich und weiterhin als Mitglied der Weltgruppe verlassen hat.

Fan-Massen

Dieser Tage ist Svitolina wie die meisten Spitzenspielerinnen in Rom beschäftigt, trifft bei ihrem ersten Auftritt auf Alizé Cornet. An Position acht gesetzt könnte in weiterer Folge Karolina Pliskova warten. Vorsicht ist dennoch geboten, sowohl die im "Race to Singapore" führende Tschechin wie auch die an Position fünf klassierte Svitolina haben in Madrid zuletzt eher bescheidene Auftritte hingelegt. Rom aber ist anders, in Rom fühlt sich Elina Svitolina wohl.

"Was mich hier am meisten begeistert, sind die Fans. Die sind so leidenschaftlich, wenn es um Tennis geht. Und es sind so viele!" Dies wäre ihr schon am Montag aufgefallen. Dass sich am Abend die beiden US-Amerikaner Ryan Harrison und Jared Donaldson nur vor einer Handvoll Zuschauern um den Einzug in die zweite Runde beworben hatte, tut nichts zur Sache. Zumal der ganz große Preis ohnehin erst in knapp zwei Wochen in Paris ausgefochten wird. Und die sind die Karten bei den Damen so gut gemischt wie selten zuvor.

Keine Favoritin

"Ich glaube, jeder hat eine Chance," so Svitolina weiter, gerade in Abwesenheit von Serena Williams. "In Roland Garros passiert immer etwas Unerwartetes. Einige Spielerinnen spielen dort richtig gut, weil ihnen die Bedingungen entgegen kommen. Wenn die Bedingungen feucht sind, passt das anderen nicht so gut." Es sei in jedem Fall eine gute Möglichkeit für viele Spielerinnen, sich einen Grand-Slam-Titel zu holen.

Jens Huiber

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Jens Huiber(Redaktion)

Jens Huiber, Jahrgang 1970, schreibt seit 2014 für tennisnet.com. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der LMU München hat er zwei Jahre beruflich in den USA verbracht und bereichert seit 2011 die Web-Sportlandschaft mit seinem Projekt sportradio360.de. Als DFB-C-Lizenzinhaber hat er auch ein Auge auf den Fußball, die Präferenzen liegen indes eindeutig im Tennisbereich - mit Ausreißern zum US Sport und dem alpinen Skiweltcup.

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