Eugenie Bouchard gewinnt in Madrid emotionales Duell gegen Maria Sharapova

"Viele Spielerinnen wünschten mir Glück"

Dienstag, 09.05.2017 | 11:55 Uhr
Eugenie Bouchard
© getty
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
Live
WTA Cincinnati: Tag 4
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Viertelfinale
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Halbfinale
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale

Eugenie Bouchard und Maria Sharapova lieferten sich in der zweiten Runde beim WTA-Premier-Mandatory-Turnier in Madrid ein hochklassiges und emotionales Duell. Für Bouchard war es ein besonderer Sieg.

Für viele Tennisjournalisten und Fans war es das bislang beste Match des Jahres auf der WTA-Tour. Eugenie Bouchard und Maria Sharapova gaben es sich in der zweiten Runde des WTA-Premier-Mandatory-Turniers in Madrid 2:51 Stunden lang - mit dem besseren Ende für die 23-jährige Kanadierin, die sich mit 7:5, 2:6, 6:4 durchsetzte. Es war auch ein Match mit einer besonderen Brisanz. Denn Bouchard hatte Sharapova vor zwei Wochen als "Betrügerin" bezeichnet.

"Es war ziemlich inspirierend"

Die Kanadierin klagte die Wildcard-Vergabe an Sharapova in Stuttgart, Madrid und Rom an. "Ich finde, einer Betrügerin sollte es in keinem Sport erlaubt sein, zu spielen. Ich denke, dass die WTA damit eine falsche Botschaft an die Kids sendet: 'Betrüge und wir werden dich mit offenen Armen empfangen'", sagte Bouchard gegenüber TRT World. Dabei war Sharapova jahrelang das große Vorbild für die Kanadierin gewesen. Die zuletzt formschwache Bouchard zeigte in Madrid eindrucksvoll, warum sie es im Jahr 2014 bis auf Platz fünf im WTA-Ranking schaffte. Nach ihrem emotionalen Sieg sprach Bouchard über die große Bedeutung dieses Matches.

"Ich hatte definitiv Extra-Motivation, als ich heute ins Match ging. Es war ziemlich inspirierend vor dem Match, weil viele Spielerinnen privat zu mir kamen und mir Glück wünschten. Spielerinnen, mit denen ich normalerweise nicht spreche, dazu Textnachrichten von Leuten im Tenniszirkus, die mit mir fieberten. Daher wollte ich es natürlich für mich selbst schaffen, aber auch für all diese Leute. Ich habe die Unterstützung gespürt. Es hat mir gezeigt, dass viele Leute meine Meinung haben und wahrscheinlich einfach zu ängstlich waren, um diese auszusprechen."

Das WTA-Turnier in Madrid im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung