Tennis

Sascha Zverev: "Es ist nicht leicht für die jungen Spieler"

Von Nikolaus Fink
Zverev blickt der Zukunft des Sports positiv entgegen
© getty

Alexander Zverev ist der Leader der neuen Generation. Im Rahmen des ATP-Masters-1000-Turniers äußerste er sich zu seinen jungen Kollegen und der Zukunft des Tennissports.

"Es ist für uns nicht leicht. Es wird zu viel von uns erwartet", so der Weltranglistenfünfte im Gespräch mit ubitennis. Zverev selbst hat den Durchbruch auf Masters-1000-Ebene schon dreimal geschafft, der Rest seiner jungen Kollegen hinkt ihm in diesem Aspekt noch hinterher. Nach wie vor dominieren Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer die Szene.

Sagenhafte 49 der letzten 56 Major-Turniere gingen an die "Großen Drei". Auch in diesem Jahr machten sich Djokovic, Nadal und Federer die Grand-Slam-Titel untereinander aus. Daher rangieren die drei unangefochten an der Spitze der Weltrangliste. Zverev sieht bei der neuen Generation in diesem Jahr dennoch eine deutliche Leistungssteigerung.

Zverev von Shapovalov und Tsitsipas beeindruckt

"Ich denke, dass viele junge Akteure großartig spielen. Viele von uns stehen bereits in den Top 20-30." Der Hamburger spielt dabei vor allem auf Stefanos Tsitsipas und Denis Shapovalov an. Der Kanadier konnte sein tolles Jahr 2017 bestätigen, während Tsitsipas etwas aus dem Nichts die Endspiele in Barcelona und Toronto erreichte. Zudem feierte der 20-Jährige in Stockholm seiner ersten Turniersieg.

"Tsitsipas macht das richtig gut. Auch Shapovalov ist sehr gut mit dem Druck umgegangen", so Zverev. Auch Karen Khachanov und Daniil Medvedev würden eine tolle Saison spielen: "Wir werden sehen, was die Zukunft bringt."

Sorgen um den Tennissport macht sich der 21-Jährige dementsprechend keine. Die nächste Gelegenheit für die Young Guns, sich ins Rampenlicht zu spielen, bieten die Next Gen Finals in Mailand. Zverev wird in Italien nicht an den Start gehen, der Deutsche konzentriert sich lieber auf seine zweite Teilnahme beim Jahresendturnier in London. Man darf gespannt sein, ob der Madrid-Champion bereits an der Themse die Phalanx der "Großen Drei" durchbrechen kann.

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