Tennis

ATP: Federer-Manager Godsick - "Roger weiß selbst nicht, wie lange er noch spielt"

Von tennisnet
Tony Godsick ist einer der Männer hinter Roger Federers Erfolg
© Jürgen Hasenkopf

Tony Godsick ist nicht nur der Manager von Roger Federer, sondern neben dem Schweizer Maestro auch eine der treibenden Kräfte hinter dem Laver Cup. Im kommenden Jahr soll die Veranstaltung in Genf stattfinden.

Im Grunde genommen gibt es von der US-Zeitschrift FORBES Magazine ein Ranking für alles. Einzige Voraussetzung: Die Thematik der Charts muss sich um pekuniäre Verhältnisse drehen. Kein Wunder also, dass FORBES auch die Einkünfte der Sportagenten in eine formschöne Liste gepresst hat. Einziger Mann aus dem Tennissport, der dort unter den Top50 vertreten ist: Tony Godsick, der Manager von Roger Federer und Juan Martin del Potro.

In der Box seines Schützlings Federer sieht man Godsick zwar fast bei jedem Match, was Interviews anbelangt macht sich der US-Amerikaner aber eher rar. Die Schweizer Tageszeitung BLICK hat nun ein ausführliches Gespräch mit Godsick, der auch an der Organisation des Laver Cups maßgeblich beteiligt ist, führen können.

Keine Termin-Kollision zwischen Laver Cup und Davis Cup

Hier einige Auszüge aus dem Gespräch. Tony Godsick über ...

... den Laver Cup 2019, der in Genf ausgetragen wird:

"In Prag und Chicago mussten wir mit dem leben, was man uns gab. Nächstes Jahr organisieren wir, so wie wir wollen - ohne Grenzen. Wir wollen ein globales Tennis-Festival mit noch grösserer TV-Reichweite und rechnen mit rund 20'000 Fans pro Tag. Mit den exklusiven Live-Bildern aus den Garderoben sehen die Menschen die Stars wie sonst nie."

... über mögliche Termin-Kollisionen mit dem Finalturnier des neuen Davis-Cup-Formats:

"Gerard Piqué, der Organisator und Investor, sagte mir, dass die Finalwoche des Davis Cup die nächsten fünf bis zehn Jahre im November stattfinden wird. Wir halten jedenfalls an unserem Datum fest."

... über die Karriere-Perspektiven von Roger Federer:

"Er selbst weiss nicht, wann er aufhört. Für mich ist das manchmal frustrierend, denn ich bin ein organisierter Mensch und plane gerne im Voraus. Roger versicherte mir, dass er den Laver Cup in Genf spielen wird."

Das ganze BLICK-Interview gibt es hier.

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