Der Turnierdirektor von Gstaad beklagt Probleme

Inflation in der Schweiz

Donnerstag, 27.07.2017 | 08:00 Uhr
David Goffin hat sich 2017 für Gstaad entschieden
© GEPA
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Fünf professionelle Tennisturniere gibt es mittlerweile in der Heimat von Roger Federer und Martina Hingis. Zu viele, meint der Turnierdirektor von Gstaad, Jeff Collet.

Beinahe hätte das ATP-World-Tour-250-Turnier in Gstaad am Mittwochabend seinen Topspieler verloren, David Goffin zog beim 2:6, 7:6 (7) und 7:6 (7) gegen Radu Albot nach mehr als zweieinhalb Stunden gerade noch seinen Kopf aus der Schlinge. Goffin befindet sich auf dem Weg zurück nach seiner bei den French Open erlittenen Knöchelverletzung, der Belgier hat sich für einen Start in der Schweizer Höhenlage und nicht auf Meereshöhe beim höher dotierten Event in Hamburg entschieden.

Eigentlich eine gute Nachricht für Jeff Collet, den Turnierdirektor in Gstaad. Tatsächlich sieht der 49-Jährige Probleme auf die Schweizer Tennislandschaft zukommen, zumal sich mit dem neuen Event in Biel bereits der fünfte professionelle Wettbewerb im Land der Eidgenossen präsentiert hat. "Das ist verrückt für die Schweiz", erklärte Collet nun gegenüber dem Tagesanzeiger. Bereits im letzten Jahr hatte er im Interview mit der Berner Zeitung über das mangelnde Verständnis der Öffentlichkeit darüber geklagt, dass in Gstaad in der Regel keine absoluten Superstars am Start sind.

Klare Hackordnung

"Viele Leute denken halt nur an die Top 5 der Welt. Kann man diese nicht präsentieren, ist man nicht mehr viel wert", so Collet vor einem Jahr, als Gstaad aufgrund der Olympischen Spiele noch dazu mit den Turnieren in Umag, Kitzbühel und Washington gleichzeitig um die Stars der Branche buhlen musste.

In diesem Jahr präsentiert Gstaad mit Goffin den bestplatzierten aktiven Spieler der Woche, auch die Veranstaltung für die eher offensiv veranlagten US-Amerikaner in Atlanta hat mit Jack Sock eine Nummer eins, die in der Weltrangliste weiter hinten positioniert ist. Die Hackordnung innerhalb der Schweizer Herrenturniere ist dennoch ganz eindeutig bestimmt: ganz vorne liegt Basel, wo mit einem Antreten von Roger Federer und Stan Wawrinka immer zu rechnen ist. Letzterer hat nun auch schon zweimal erfolgreich in Genf gespielt, aber eben in der Woche vor den French Open in Paris. Gstaad bleibt wie Hamburg der Termin vor Beginn der größeren Turniere in den USA - und damit nur die Hoffnung, die besten verfügbaren Sandplatzspieler anzulocken. 2017 ist Jeff Collet dies sehr gut gelungen.

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