Endgültiger Abschied von Haas, Ferrer jagt Agassi, Methusalem-Doppel

Hamburger Sandspiele, Tag 3

Mittwoch, 26.07.2017 | 20:03 Uhr
Tommy Haas
© getty
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Dies und Jenes von Tag 3 bei den German Open in Hamburg.

Endgültiger Abschied von Haas: Nun ist sie endgültig vorbei, die ATP-Karriere von Tommy Haas auf deutschem Boden. Der 39-Jährige schied im Doppel an der Seite des 18-jährigen Daniel Altmaier in der ersten Runde aus - nach bravourösem Kampf. Haas/Altmaier unterlagen vor voller Hütte auf dem Court 1 den Doppel-Routiniers Julian Knowle und David Marrero mit 6:7 (12:14), 6:7 (4:7). Besonders der erste Satz war ärgerlich, in dem das Generationendoppel insgesamt vier Satzbälle vergab.

Marathonmatches: Spät ist es geworden am Dienstagabend am Rothenbaum. Erst um 22:16 Uhr war die letzte Partie beendet, und es wurde eine Überraschung. Leonardo Mayer, Hamburg-Sieger von 2014, besiegte den topgesetzten Spanier Albert Ramos-Vinolas mit 6:7 (7:3), 6:3, 7:6 (7:4) - nach 3:04 Stunden! Auch das argentinische Duell zwischen Federico Delbonis und Carlos Berlocq war ein Kampf auf Biegen und Brechen, nach 2:49 Stunden siegte Delbonis.

Verrückter Tennissport: Apropos Leonardo Mayer: Der Argentinier war zunächst im Quali-Finale ausgeschieden, gegen den 16-jährigen Rudi Molleker, Nummer 923 im ATP-Ranking. Nach der Absage von Titelverteidiger Martin Klizan rückte Mayer als Lucky Loser ins Hauptfeld nach und warf also die Nummer eins des Turniers, den Weltranglisten-24. Ramos-Vinolas, aus dem Titelrennen. Zwei Matches, die eindrucksvoll zeigen, dass im Tennissport (fast) alles möglich ist.

Ferrer jagt Agassi: Mit dem Turniersieg in Bastad, seinem 28. ATP-Titel, hat David Ferrer nun über 30 Millionen US-Dollar an Preisgeld erspielt. In der ewigen Bestenliste liegt der Spanier auf Platz acht. Ein Beleg dafür, wie die Preisgelder in den letzten Jahren explodiert sind. Gewinnt Ferrer auch in Hamburg den Titel, schiebt er sich an Stan Wawrinka vorbei. Und bis zu Andre Agassi ist es auch nicht mehr weit. Der US-Amerikaner erspielte in seiner Karriere ein Preisgeld von 31.152.975 US-Dollar.

Der noch glücklichere Lucky Loser: Lucky Loser schreiben manchmal die schönsten Geschichten. Andrey Rublev gewann letzte Woche als Lucky Loser den Titel in Umag. Leonardo Mayer schlug gestern in Hamburg den Topgesetzten des Turniers. Und auch Jose Hernandez-Fernandez aus der Dominikanischen Republik hatte Glück, sogar noch viel mehr. Da sich Rogerio Dutra Silva am Montag bei seinem Doppelsieg anscheinend verletzte, zog er aus dem Einzel zurück. Den freien Platz bekam Hernandez-Fernandez, obwohl er bereits in der ersten Quali-Runde klar mit 1:6, 2:6 gegen Federico Delbonis verlor. Anscheinend waren die drei unterlegenen Spieler im Quali-Finale, Oscar Otte, Sergiy Stakhovsky und Kenny de Schepper, sowie weitere Quali-Spieler bereits aus Hamburg abgereist, sodass Hernandez-Fernandez zum Zug kam. Der Weltranglisten-250. konnte sein großes Glück aber nicht noch weiter ausbauen, er war heute in der ersten Runde gegen Aljaz Bedene beim 1:6, 2:6 chancenlos.

Methusalem-Doppel: Sie sind wahrlich das Methusalem-Doppel in Hamburg: Daniel Nestor, im September 45 Jahre alt, und Max Mirnyi, 40 Jahre alt, gehen am Rothenbaum auf Titeljagd. Die erste Hürde haben sie erfolgreich gemeistert. Beide waren die Nummer eins im Doppel, das Duo hat zudem eine gemeinsame Geschichte, eine überaus erfolgreiche. Beide gewannen zusammen zweimal die French Open und wurden ATP-Weltmeister. Mirnyi und Nestor sind nicht die einzigen Ü40-Spieler im Feld. Mit dabei sind auch Nenad Zimonjic (44 Jahre) und Julian Knowle (43 Jahre).

Ballwechsel des Tages: Was für ein Ballwechsel zwischen Diego Schwartzman und Cedrik-Marcel Stebe - mit dem besseren Ende für den Argentinier! Warum Schwartzman trotz seiner 1,70 Meter in der erweiterten Weltspitze ist, wird hier deutlich.

Spielplan Donnerstag: Centre Court (Beginn 11 Uhr): David Ferer (Spanien/8) - Federico Delbonis (Argentinien), anschließend: Karen Khachanov (Russland/3) - Aljaz Bedene (Großbritannien), anschließend (nicht vor 15 Uhr): Philipp Kohlschreiber (Deutschland) - Gilles Simon (Frankreich/4), anschließend: Jan-Lennard Struff (Deutschland) - Leonardo Mayer (Argentinien).

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