Tennis

Sand? "Hab noch keine Ahnung"

Roger Federer schlägt auch 2017 wieder in Stuttgart auf.
© getty

Kaum ein Match wird so sehnsüchtig und spannungsgeladen erwartet wie der Comeback-Auftritt von Roger Federer beim Hopman Cup in Perth (1. bis 7. Januar 2017). Aber wie geht es danach weiter für den "Maestro"?

Die Augen werden Anfang Januar noch mehr auf ihn gerichtet sein, als sie es sonst schon wären. Beim Hopman Cup in Perth gibt Roger Federer sein Comeback - ein auch vor dem Hintergrund schlau gewähltes Event, als dass der Schweizer im Gruppenmodus sichere drei Matches spielen wird (plus drei Mal Mixed mit Belinda Bencic), anstatt sich im Rahmen eines regulären Turniers der Gefahr einer frühen Niederlage und somit wenig Matchpraxis vor den Australian Open auszusetzen.

Aber wie geht es weiter für den "Maestro"? Sein erstes Turnier-Match nach dem Wimbledon-Halbfinale gegen Milos Raonic im vergangenen Juli wird Federer bei den Australian Open bestreiten (16. bis 29 Januar), auf dem Zettel danach stehen Dubai (19. bis 25 Februar), Indian Wells (9. bis 19. März) und Miami (23. März bis 2. April), wie Federer im Gespräch mit der New York Times bekannt gab.

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"Was die Sandplatzsaison angeht, so habe ich aktuell noch keine Idee", gab der 17-malige "Major"-Sieger jedoch zu Protokoll. Gut denkbar, dass Federer - wie schon in diesem Jahr vor der Verletzung angedacht - nur die French Open und eine kurzfristige Teilnahme an einem Event zuvor plant.

Die Rasensaison hingegen wird erwartungsgemäß stärker im Fokus Federers stehen. "Auf Gras wären es Stuttgart, Halle, Wimbledon, aber schauen wir erst mal, was in den ersten zwei bis fünf Events passiert, danach habe ich vermutlich mehr Antworten." Klar ist, dass der 35-Jährige seine Rückkehr mit Bedacht angehen wird. "Ich wünschte, dass ich sagen könnte, ich würde 52 Turniere am Stück spielen, aber wir wollen ja nicht durchdrehen."

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