Leon Drasaitl verliert Beherrschung und Spiel

Draisaitl kassiert 0:7-Pleite und Strafe

SID
Mittwoch, 19.04.2017 | 08:16 Uhr
Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers eine herbe Niedferlage einstecken müssen
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Bitterer Rückschlag für einen gefrusteten Leon Draisaitl: Der deutsche Eishockey-Nationalspieler verlor in der ersten Playoff-Runde der NHL mit den Edmonton Oilers bei den San Jose Sharks deutlich mit 0:7 und musste in der best-of-seven-Serie den 2:2-Ausgleich hinnehmen.

Bei Draisaitl (21) war der Frust über die Pleite besonders groß: Der gebürtige Kölner leistete sich im Mitteldrittel beim Stand von 0:5 einen üblen Stockstich zwischen die Beine von Chris Tierney. Dafür bekam Draisaitl, der in der kompletten Hauptrunde nur 20 Minuten auf der Strafbank verbüßen musste, eine Spieldauerstrafe. Ihm droht damit eine Geldstrafe und möglicherweise auch eine Zwangspause im fünften Duell am Donnerstag.

"Das war frustrierend für ihn und frustrierend für uns. Das war unnötig", kritisierte Edmontons Trainer Todd McLellan. Seinem eigentlichen Job kam Stürmer Draisaitl dagegen erneut nicht nach. Hatte Draisaitl in der regulären Spielzeit noch 77 Scorerpunkte erzielt und damit einen Rekord für einen deutschen NHL-Spieler aufgestellt, blieb er auch im vierten Play-off-Spiel ohne Tor oder Assist.

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Doch auch sein Sturmpartner Connor McDavid, mit 100 Punkten bester NHL-Scorer der Hauptrunde, ging in Spiel vier unter. "Das war eine schlimme Nacht", sagte McDavid: "das war nicht unser Spiel, nicht unser Team."

Die Pittsburgh Penguins mit Nationalspieler Tom Kühnhackl haben einen glatten Durchmarsch ins Conference-Halbfinale derweil verpasst. Nach drei Siegen in den ersten drei Duellen gegen die Columbus Blue Jackets musste sich der viermalige Stanley-Cup-Gewinner in der Nacht zu Mittwoch mit 4:5 geschlagen geben. Kühnhackl erzielte mit seinem fünften Saisontreffer das zwischenzeitliche 3:4.

"Sie waren besser, sie haben den Sieg verdient. Wir hatten nicht die notwendige Leidenschaft, um das Spiel zu gewinnen", kritisierte Penguins-Kapitän Sidney Crosby.

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