Dienstag, 09.02.2016

NHL-Roundup

Crosby mit der nächsten Gala

Die Pittsburgh Penguins fertigten die Anaheim Ducks dank eines überragenden Sidney Crosby ab. Die New York Rangers setzten gegen die New Jersey Devils ihre Serie fort und die Ottawa Senators deklassierten Tampa Bay Lightning. Die Detroit Red Wings gewannen gegen die Florida Panthers - inklusive eines Shutouts.

Crosby befindet sich in Topform
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Crosby befindet sich in Topform

Pittsburgh Penguins (27-18-7, 61 Pts) - Anaheim Ducks (25-19-7, 57 Pts) 6:2 BOXSCORE

Sidney Crosby bleibt der überragende Mann bei den Penguins! Der Kanadier legte beim souveränen Sieg gegen die Ducks nicht nur zwei Tore auf, sondern erzielte auch noch zwei Treffer selbst. Es war bereits das siebte Spiel in Serie, bei dem sich Crosby als Goalgetter eintragen durfte - ein persönlicher Rekord.

"Sein Spiel ist aktuell auf einem anderen Level", lobte Pittsburgh-Coach Mike Sullivan seinen Überflieger: "Er ist einer der Hauptgründe, warum wir in der Tabelle so weit oben stehen." Dass es für Crosby so läuft, dürfte auch an seinem Trainer liegen. Seit Sullivan das Team übernommen hat, gelangen ihm 34 Punkte (23 Spiele), zuvor in der Saison waren es in 28 Partien nur 18 Punkte.

Neben Crosby trugen sich auch noch Chris Kunitz, Conor Sheary, Carl Hagelin und Olli Maatta aufs Scoreboard ein, Goalie Marc-Andre Fleury glänzte zudem mit 36 Saves. Mit von der Partie war auch Tom Kühnhackl, der jedoch ohne Punkt blieb.

Und die Ducks? Die blieben bis auf die Tore von Ryan Getzlaf und Patrick Maroon harmlos. Der deutsche Verteidiger Korbinian Holzer kam nicht zum Einsatz.

New York Rangers (30-18-5, 65 Pts) - New Jersey Devils (26-21-7, 59 Pts) 2:1 BOXSCORE

Ohne Kapitän Ryan McDonagh und Forward Rick Nash holten sich die Rangers den dritten Sieg in Serie - das gab es zuletzt im November. Die Tore schossen Kevin Klein, der sich noch letzte Woche den Daumen gebrochen hatte, und J.T. Miller in den ersten beiden Dritteln.

In diesen Spielabschnitten ließ New York die Devils kaum in die Partie kommen - zu stark war das Vorchecking, das New Jersey immer wieder nach hinten drückte. "Die Jungs spielen echt gut und erzielen die Tore zur richtigen Zeit", stellte auch Goalie Henrik Lundqvist (27 Saves), der kurz vor Schluss den Sieg mit einem Skate Save rettete, fest.

Ice, Ice, Baby!
Unter freiem Himmel stieg in Foxboro/MA das erste große Highlight des Jahres im Eishockey
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Dieses Jahr fand der Winter Classic im Gillette Stadium, der Heimat der New England Patriots, statt
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Dabei trafen die Boston Bruins auf die Montreal Canadiens. Die Gäste setzten sich klar und deutlich mit 5:1 durch
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Zunächst einmal waren aber die Mädels dran: Les Canadiennes vs. Boston Pride
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Es ging so heftig zur Sache, dass sich Bostons Denna Laing richtig weh tat und vom Eis getragen werden musste
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Unter Pauken und Trompeten marschierten die Spieler zum Hauptevent des Neujahrstages ein
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Show Show Show! Dafür stand der Winter Classic! Für die richtige musikalische Untermalung sorgten die American Authors
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Auch die Fans bekannten so richtig Farbe - das konnte sich sehen lassen...
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Welches Fanlager den Schönheits- und Kreativitätspreis gewannen? Entscheiden Sie selbst!
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Die Spieler wollten ihren Anhängern in nichts nachstehen - P.K. Subban zeigte sich stilsicher mit Mütze, Eye Black und bester Laune
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Und mit ein paar netten Spielereien zauberte er den Fans ein Lachen auf die Lippen
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Und dann konnte es auch schon losgehen. Den Auftakt machten die Montreal Canadiens mit dem ersten Treffer
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Aber längst nicht alles war Friede, Freude, Eierkuchen - auf dem Eis ging es heiß her
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Diesen Torjubel kennt man eigentlich aus einer anderen Sportart. Machte sich aber auch auf dem Eis gut
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"Du kommst hier nicht rein!" Die Boston Bruins verteidigten ihr Tor mit aller Macht
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Später traten auch die Jungs von Simple Plan auf, denn: The Show must go on!
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Zuvor schoss Travis Zajac bei einer Restzeit von 2:17 Minuten den Anschluss für die Devils. "Am Ende haben wir ein Lebenszeichen gegeben", sagte Torhüter Corey Schneider, der auf starke 35 Saves kam: "Wir haben nicht aufgegeben, aber haben mit dem Druck nach vorne 50 Minuten zu lange gewartet."

Ottawa Senators (25-23-6, 56 Pts) - Tampa Bay Lightning (29-19-4, 62 Pts) 5:1 BOXSCORE

Nur ein Tor in 14 Spielen erzielte Mark Stone, dann begann seine aktuelle Serie. Nach seinem Doppelpack gegen die Lightning steht der Flügelstürmer bei nun mehr drei Assists und fünf Treffern in den letzten vier Spielen. Man kann sagen: Es läuft bei Stone!

"Wenn du einmal etwas Selbstvertrauen bekommst, fühlst du dich jeden Abend gut. Ich gehe ins Spiel und erwarte Tore von mir", erklärte er seinen Run.

Für Tampa Bay war es erst die zweite Niederlage in zwölf Spielen. Goalie Andrei Vasilevskiy stoppte 24 von 28 Schüssen, J.T. Brown schoss nach 17:25 Minuten im ersten Drittel das einzige Tor für Lightning. Gegen die Offensivreihe um Stone, Jean-Gabriel Pageau (1 Tor, 2 Assits), Zack Smith (1 Tor) und Shane Prince (1 Tor) war das jedoch zu wenig.

Detroit Red Wings (27-18-8, 62 Pts) - Florida Panthers (31-16-6, 68 Pts) 3:0 BOXSCORE

"Nur fünf Schüsse musste ich in den ersten 25 oder 30 Minuten vielleicht halten", beschrieb Petr Mrazek seine ruhige Anfangsphase. Der Grund: die starke Defensivleistung der Red Wings, die Mrazek seinen vierten Shutout der Saison bescherte.

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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Während die Abwehr von Beginn an funktionierte, stocke die Offensivreihe über weite Strecken - auf beiden Seiten. So blieben die ersten beiden Drittel komplett torlos, bis Detroit aufdrehte.

Nach 4:19 Minuten im Schlussdrittel schoss Tomas Tatar die Führung. Dann kamen die 68 Sekunden des Pavel Datsyuk, in denen der Russe zwei Tore schoss und letztlich für den deutlichen Sieg seiner Mannschaft sorgte.

Aufregung brachte ein Schuss von Justin Abdelkader, der Floridas Aleksander Barkov traf. Der Center konnte im Schlussdrittel nicht mehr auflaufen und wird auch im kommenden Match gegen die Buffalo Sabres fehlen.

"Das war ein billiger Schlag, es war ein Kopfschuss. Ich weiß nicht, warum der Referee das nicht geahndet hat", beklagte sich Panthers-Forward Nick Bjugstad: "Das war ein Wendepunkt in der Partie."

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