Sonntag, 22.03.2015

NHL-Roundup

Senators-Rausch & Coyotes-Slapstick

Die Ottawa Senators machen auch die Toronto Maple Leafs frisch, Goalie Andrew Hammond liefert nun sogar Assists. Tobias Rieder trifft, ein verrücktes Tor bringt die Pittsburgh Penguins zurück. Außerdem: Die Boston Bruins und die Los Angeles Kings taumeln.

Die Ottawa Senators feierten den sechsten Sieg in Folge
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Die Ottawa Senators feierten den sechsten Sieg in Folge

Das Spiel der Nacht:

Ottawa Senators (36-24-11, 83 Pts) - Toronto Maple Leafs (27-40-6, 60 Pts) 5:3 BOXSCORE

Sechster Sieg in Serie, im Osten den Bruins im Kampf um die Playoffs bis auf einen Punkt auf die Pelle gerückt: Die Senators surfen derzeit auf einer Welle des Erfolgs! "Wir wollen einfach so weitermachen. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, wird der Druck auf Boston immer größer. Hoffentlich können wir sie uns schnappen", sagte Kyle Turris, der im zweiten Spiel hintereinander einen Doppelpack schnürte.

Torhüter Andrew "Hamburglar" Hammond (22 Saves) feierte damit seinen 13. Sieg in der 14. Partie als Starter. Verrückt: Der 27-Jährige verbuchte sogar einen Assist, als Turris 46 Sekunden vor Schluss per Empty-Net-Goal zum 5:3-Endstand traf. "Ich glaube nicht, dass die Serie mein Verdienst ist", blieb Hammond bescheiden: "Wir funktionieren als Team."

Ottawa hatte bereits vor dem letzten Treffer zwei Mal mit zwei Toren Vorsprung geführt (2:0 und 3:1), doch die Maple Leafs glichen in der 36. Minute aus. 52 Sekunden vor Ende des zweiten Abschnitts erzielte Turris in Überzahl schließlich das 4:3, ehe er auch den Deckel drauf machte.

Neben Turris brachten es bei den Senators Erik Karlsson (1 Tor, 1 Assist) und Marc Methot (2 Assists) auf jeweils zwei Scorerpunkte. Bei Toronto musste Goalie James Reimer frühzeitig vom Eis, nachdem er sich bei 18 Schüssen drei Gegentore eingefangen hatte. Jonathan Bernier (21 Saves, 1 Gegentor) machte seine Sache besser.

Die weiteren Spiele:

Florida Panthers (33-25-14, 80 Pts) - Boston Bruins (36-24-12, 84 Pts) 2:1 SO BOXSCORE

Auch die Bruins haben einen Lauf - allerdings einen negativen. Bei den Panthers kassierte die Truppe von Coach Claude Julien die vierte Niederlage in Serie. Im Penaltyschießen gelang Brandon Pirri der einzige Treffer. Florida liegt damit im Osten nur drei Zähler hinter Ottawa und vier Punkte hinter Boston.

Stadium Series 2015: Eiszauber meets Rock 'n' Roll
Das Levi's Stadium ist normalerweise die Heimat der 49ers. Diesmal stürmen die Sharks und die Kings den "Rasen"
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70.000 Fans pilgern ins Stadion nach Santa Clara und sorgen für eine Gänsehaut-Atmosphäre
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Ganz wichtig ist das Rahmenprogramm. Erst entert Melissa Etheridge die Bühne, dann...
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... lässt es John Fogerty krachen
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Sharks-Goalie Antti Niemi stellt fest, dass die Sichtverhältnisse nicht ganz einfach sind
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Und schon klingelt es. Kyle Clifford besorgt das 1:0 für Los Angeles
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Die Fans hält es kaum noch auf den Sitzen - oder?
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Brent Burns ist ein Furcht einflößender Bursche - und macht später den Ausgleich
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Auf dem Eis wird nun um jeden Zentimeter gekämpft
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Die Entscheidung! Marian Gaborik sichert den Kings mit seinem Tor den 2:1-Sieg
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"Es war eine Partie mit der Intensität eines Playoff-Spiels. Jetzt sind wir glücklich", meinte Panthers-Goalie Roberto Luongo, der auf 26 Saves kam. Jimmy Hayes brachte die Gastgeber im ersten Drittel in Führung, Patrice Bergeron glich im zweiten Durchgang im Powerplay aus. Dann kam Pirri...

Kurzer Blick auf Dennis Seidenberg: Der Deutsche erhielt bei Boston 25:09 Minuten Eiszeit und gab keinen Torschuss ab.

Arizona Coyotes (21-43-8, 50 Pts) - Pittsburgh Penguins (40-22-10, 90 Pts) 1:3 BOXSCORE

Christian Ehrhoff verletzte sich beim Warmmachen, Tobias Rieder (12. Saisontor) brachte Arizona nach 94 Sekunden in Unterzahl in Führung, und es dauerte 13 Minuten, ehe die Pens den ersten Torschuss verbuchten: Für Pittsburgh, das im Kasten nicht auf Thomas Greiss sondern Marc-Andre Fleury setzte, lief es in Glendale zu Beginn desolat.

Im zweiten Drittel brachte ein kurioser Treffer die Gäste zurück in die Partie. Arizona-Goalie Mike Smith versuchte die Scheibe hinter seinem Tor stehend nach vorne zu spielen, traf Brandon Sutter, von dessen Rückseite aus der Puck ins Netz flutschte. "So ein Tor ist mir noch nie geglückt", witzelte Sutter hinterher.

Daniel Winnik brachte Pittsburgh wenige Minuten später in Führung, 12 Sekunden vor Schluss traf Sidney Crosby (1 Tor, 1 Assist) per Empty-Net-Goal zum 3:1-Endstand. "Wir haben endlich mal Glück gehabt", sagte Crosby, nachdem die Pens den ersten Sieg nach zuvor vier Pleiten eingetütet hatten.

Los Angeles Kings (34-23-14, 82 Pts) - Vancouver Canucks (41-26-4, 86 Pts) 1:4 BOXSCORE

Der Champion taumelt. Nach der dritten Niederlage in den vergangenen vier Spielen läuft Los Angeles einem Zwei-Punkte-Rückstand auf Calgary hinterher, das den letzten Playoff-Platz im Westen belegt.

Mit einem 1:1 ging es in den Schlussabschnitt, dann drehte Vancouver auf. Radim Vrbata in der 45. Minute und Daniel Sedin sowie Bo Horvat mit ihren Toren in der Schlussminute besiegelten die Niederlage der Kings.

"Man kommt nicht einfach so in die Playoffs. Dafür muss man arbeiten", war Kings-Kapitän Dustin Brown bedient. Los Angeles wäre das achte Team der NHL-Geschichte, das im Jahr nach dem Stanley-Cup-Triumph bereits nach der Hauptrunde in den Urlaub fahren müsste.

Minnesota Wild (40-25-7, 87 Pts) - St. Louis Blues (45-21-6, 96 Pts) 6:3 BOXSCORE

Ein schneller Blick auf den deutschen Protagonisten sei erlaubt: Marcel Goc, der zuletzt zwei Mal nicht im Blues-Kader stand, war wieder dabei. Er erhielt 12:11 Minuten Eiszeit, verbuchte aber weder einen Scorerpunkt noch einen Torschuss.

Calgary Flames (39-27-6, 84 Pts) - Columbus Blue Jackets (33-35-4, 70 Pts) 2:3 OT BOXSCORE

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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Montreal Canadiens (46-20-7, 99 Pts) - San Jose Sharks (35-29-8, 78 Pts) 2:0 BOXSCORE

Carolina Hurricanes (26-35-10, 62 Pts) - New York Rangers (45-18-7, 97 Pts) 2:3 SO BOXSCORE

New Jersey Devils (31-30-11, 73 Pts) - New York Islanders (44-25-4, 92 Pts) 0:3 BOXSCORE

Nashville Predators (44-21-8, 96 Pts) - Buffalo Sabres (20-45-7, 47 Pts) 3:0 BOXSCORE

Dallas Stars (34-28-10, 78 Pts) - Chicago Blackhawks (43-22-6, 92 Pts) 4:0 BOXSCORE

Edmonton Oilers (20-39-13, 53 Pts) - Philadelphia Flyers (29-29-16, 74 Pts) 5:4 OT BOXSCORE

Winnipeg Jets (37-23-12, 86 Pts) - Washington Capitals (39-24-10, 88 Pts) 3:0 BOXSCORE

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