Freitag, 06.02.2015

Präsident des Turn-Weltverbandes erneuert Anliegen

Grandi für klarere Wertungsvorschriften

Bruno Grandi, seit 19 Jahren Präsident des Turn-Weltverbandes (FIG), hat sich erneut für verständlichere Wertungsvorschriften im Turnen ausgesprochen.

Bruno Grandi ist seit 2019 Präsident des Turn-Weltverbandes
© getty
Bruno Grandi ist seit 2019 Präsident des Turn-Weltverbandes

"Umso unverständlicher wir werden, desto weniger Länder werden wir haben, die bei Olympischen Spielen mithalten können. Irgendwann wird uns das IOC einfach rauswerfen", sagte der Italiener der "FAZ".

Das 80 Jahre alte IOC-Mitglied, das im Herbst 2016 nicht mehr für die FIG-Spitze kandidieren wird, kritisierte außerdem zum wiederholten Male speziell die Ergebnisermittlung in der Rhythmischen Sportgymnastik: "Die Schwierigkeit einer Übung muss nach nachvollziehbaren Kriterien bestimmt werden können. Wir müssen hier eine absurde Mentalität ändern."


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