Dienstag, 28.01.2014

NHL-Roundup

Varlamov stiehlt Seguin die Show

Der Stars-Topscorer bricht seinen Bann, trotzdem verliert Dallas. Die Bruins und Pens holen Siege, dank Quickie melden sich auch die Kings endlich zurück. Die Hurricanes revanchieren sich bei Columbus und Perron schießt die Canucks ab.

Semyon Varlamov gelangen gegen die Stars stolze 41 Saves
© getty
Semyon Varlamov gelangen gegen die Stars stolze 41 Saves

Das Spiel der Nacht:

Dallas Stars (24-12-8, 56 Pts) - Colorado Avalanche (33-14-5, 71 Pts) 3:4 BOXSCORE

Nach 13 torlosen Spielen traf Tyler Seguin endlich wieder. Sogar doppelt. Trotzdem setzte es die Niederlage für Dallas, weil der Mann im gegnerischen Tor langsam zur Persona non grata bei den Texanern wird. Viermal in Folge hat Semyon Varlamov gegen die Stars gewonnen, diesmal waren es stolze 41 Saves - darunter zwei überragende Aktionen im dritten Drittel gegen Seguin -, die er zum Sieg beisteuerte.

Zweimal waren die Avs vorher in Führung gegangen. Anfang des Spiels trafen Nathan MacKinnon und Jamie McGinn, Jamie Benn und Seguin glichen die Partie wieder aus. Die erneute Führung durch Paul Statsny egalisierte abermals Seguin. Dann war es im letzten Drittel ein abgefälschter Schuss von Alex Tanguay, der die Entscheidung brachte. "Es war nicht schön, aber so etwas passiert halt", kommentierte der glückliche Torschütze.

Stars-Coach Lindy Ruff war verständlicherweise nicht so glücklich: "Die ersten fünf Minuten haben wir verpennt. Danach haben wir dominiert. Aber ihr Goalie hat uns die Show gestohlen."

Die übrigen Spiele:

New York Islanders (21-26-8, 50 Pts) - Boston Bruins (33-15-3, 69 Pts) 3:6 BOXSCORE

Die Bruins-Offense hat ihren Rhythmus gefunden. Zwölf Tore hat sie in den letzten beiden Spielen erzielt, in Uniondale konnten sich gar sechs verschiedene Torschützen in die Liste eintragen. Dabei waren es eigentlich die Islanders, die das hohe Tempo der Partie diktierten. "Das war eigentlich nicht unsere Art zu spielen", gab Patrice Bergeon (1 Tor, 1 Assist) zu, "sie mögen es, Run-and-Gun zu spielen. Unser Stil ist ein anderer."

Rangers vs. Devils: Spektakel im Yankee Stadium
Spektakuläre Aufnahem: Das volle Yankee Stadium in New York während der Partie
© getty
1/10
Spektakuläre Aufnahem: Das volle Yankee Stadium in New York während der Partie
/de/sport/diashows/1401/NHL/outdoor-game-new-york-rangers-new-jersey-devils.html
Outdoor-Spektakel: Im Yankee Stadium trafen die New York Rangers auf die New Jersey Devils. Sehr zur Freude dieses Fans.
© getty
2/10
Outdoor-Spektakel: Im Yankee Stadium trafen die New York Rangers auf die New Jersey Devils. Sehr zur Freude dieses Fans.
/de/sport/diashows/1401/NHL/outdoor-game-new-york-rangers-new-jersey-devils,seite=2.html
Voller Durchblick? Dieser Rangers-Fan hofft auf einen Sieg. Ob er er den zu sehen bekommt?
© getty
3/10
Voller Durchblick? Dieser Rangers-Fan hofft auf einen Sieg. Ob er er den zu sehen bekommt?
/de/sport/diashows/1401/NHL/outdoor-game-new-york-rangers-new-jersey-devils,seite=3.html
Mütze statt Helm: Brian Boyle und Ryan Callahan scheinen sich wohl zu fühlen...
© getty
4/10
Mütze statt Helm: Brian Boyle und Ryan Callahan scheinen sich wohl zu fühlen...
/de/sport/diashows/1401/NHL/outdoor-game-new-york-rangers-new-jersey-devils,seite=4.html
Problem: Weegen der tief stehenden Sonne in New York konnte die Partei erst 90 Minuten später begonnen werden.
© getty
5/10
Problem: Weegen der tief stehenden Sonne in New York konnte die Partei erst 90 Minuten später begonnen werden.
/de/sport/diashows/1401/NHL/outdoor-game-new-york-rangers-new-jersey-devils,seite=5.html
Auf dem Eis ging es dann gleich richtig zur Sache. Ryan McDonagh (27) checkt Travis Zajac gleich mal über die Bande
© getty
6/10
Auf dem Eis ging es dann gleich richtig zur Sache. Ryan McDonagh (27) checkt Travis Zajac gleich mal über die Bande
/de/sport/diashows/1401/NHL/outdoor-game-new-york-rangers-new-jersey-devils,seite=6.html
Ausverkaufte Hütte: Im Yankee Stadium war die Stimmung entsprechend gut
© getty
7/10
Ausverkaufte Hütte: Im Yankee Stadium war die Stimmung entsprechend gut
/de/sport/diashows/1401/NHL/outdoor-game-new-york-rangers-new-jersey-devils,seite=7.html
Harter Fight: Patrik Elias (26) trifft gegen die Rangers, hat am Ende aber trotzdem das Nachsehen
© getty
8/10
Harter Fight: Patrik Elias (26) trifft gegen die Rangers, hat am Ende aber trotzdem das Nachsehen
/de/sport/diashows/1401/NHL/outdoor-game-new-york-rangers-new-jersey-devils,seite=8.html
YES! Dank eines starken zweiten Drittels sichern sich die Rangers den Sieg im Open-Air-Duell
© getty
9/10
YES! Dank eines starken zweiten Drittels sichern sich die Rangers den Sieg im Open-Air-Duell
/de/sport/diashows/1401/NHL/outdoor-game-new-york-rangers-new-jersey-devils,seite=9.html
Bully statt Baseball: Die weite Entfernung zwischen Eis und Zuschauer tat der Stimmung keinen Abbruch.
© getty
10/10
Bully statt Baseball: Die weite Entfernung zwischen Eis und Zuschauer tat der Stimmung keinen Abbruch.
/de/sport/diashows/1401/NHL/outdoor-game-new-york-rangers-new-jersey-devils,seite=10.html
 

Boston nahm die Herausforderung allerdings gut an, 18 der ersten 20 Schüsse wurden von den Bruins abgefeuert. Am Ende waren sie einfach effektiver als ihre Gegner. Zdeno Chara, der im dritten Drittel den Endstand besorgte, konnte seinen 500. Scorerpunkt in der Karriere einfahren. "Ich habe so viel Glück, dass ich so viele Jahre in der Liga spielen durfte", sagte Chara, der 1996 vom heutigen Gegner gedraftet wurde, "Punkte sind zwar nur sekundär für mich, aber es ist gut, offensiv meinen Beitrag zu leisten."

Carolina Hurricanes (24-19-9, 57 Pts) - Columbus Blue Jackets (26-22-4, 56 Pts) 3:2 BOXSCORE

Das war mal ein drittes Drittel! Sieben Mal in Folge hatte Columbus gegen Carolina gewonnen, unter anderem war ein dramatisches Comeback beim letzten Aufeinandertreffen Ende Dezember dabei. Jetzt waren die Hurricanes dran: "Das waren wir ihnen schuldig", sagte Eric Staal, "wir wollten ihnen ein bisschen was zurückzahlen für die Siege, die sie gegen uns geholt haben."

2:0 stand es nach einem Blitzstart für die Blue Jackets, bis Mitte des dritten Drittels änderte sich auch nichts daran. Dann aber kamen die Staal-Brüder Eric und Jordan und drehten das Spiel innerhalb von nur drei Minuten. Payback time.

Pittsburgh Penguins (37-14-2, 76 Pts) - Buffalo Sabres (14-30-7, 35 Pts) 3:0 BOXSCORE

Die Pens wollen die Saison als bestes Team der NHL beenden. Gegen das bisher schlechteste Team aus Buffalo ließen sie daran wenig Zweifel. Marc-Andre Fleury durfte seinen vierten Shutout der Saison feiern (24 Saves), Chris Kunitz machte sein 26. Saisontor und Sid Crosby steuerte zwei Assists bei - mit nunmehr 74 Punkten führt the Kid die Liga weiterhin an.

"Bei 82 Spielen ist natürlich nicht jedes perfekt. Wir aber wollen die besten sein, nicht nur Ende Juni, sondern jedes Spiel", kommentierte Coach Dan Bylsma. Kunitz haute in dieselbe Kerbe, sieht aber noch Verbesserungspotenzial: "Wir müssen als Team noch wachsen. Es sind noch rund 30 Spiele bis zu den Playoffs, und wir müssen dafür sorgen, dass wir bis dahin perfekt ins Rollen kommen und beim Start der Playoffs das beste Team sind."

Vancouver Canucks (27-18-9, 63 Pts) - Edmonton Oilers (17-32-6, 40 Pts) 2:4 BOXSCORE

Irgendwann musste es wohl soweit sein: Gegen die Canucks schafften es die Oilers zum allerersten Mal in dieser Saison, zwei Spiele in Folge zu gewinnen. Gleichzeitig war es bei vier Versuchen in dieser Saison der erste Sieg gegen Vancouver. Vor allem dank David Perron, der einen Hattrick beisteuerte.

Beide Teams hatten auch am Vortag spielen müssen, trotzdem ging es in den ersten beiden Dritteln ganz gut hin und her. Zweimal hintereinander wurde die Oilers-Führung durch Perron vom Rekonvaleszenten Jordan Schroeder auf der anderen Seite wieder ausgeglichen. Schroeder hatte seit dem 19. Oktober kein Spiel mehr bestritten (Knöchel). Gegen die beiden Tore im Schlussabschnitt durch Jesse Joensuu und abermals Perron konnte aber auch er nichts mehr ausrichten.

San Jose Sharks (34-13-6, 74 Pts) - L.A. Kings (30-18-6, 66 Pts) 0:1 BOXSCORE

Chicago Blackhawks: Die Championship Parade
Sie sind gekommen, um Lord Stanley zu sehen: Vor der Skyline von Chicago warteten rund zwei Millionen Fans auf ihre Helden: den Stanley-Cup-Gewinner 2013
© getty
1/11
Sie sind gekommen, um Lord Stanley zu sehen: Vor der Skyline von Chicago warteten rund zwei Millionen Fans auf ihre Helden: den Stanley-Cup-Gewinner 2013
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans.html
Im Konfettiregen zog der pompöse Triumphzug der Blackhawks durch die Straßen der 2,7 Millionen Einwohner Metropole
© getty
2/11
Im Konfettiregen zog der pompöse Triumphzug der Blackhawks durch die Straßen der 2,7 Millionen Einwohner Metropole
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans,seite=2.html
Bei bestem Wetter konnten die Anhänger den Stanley Cup aus nächster Nähe bestaunen - hier hochgehalten von Kapitän Jonathan Toews
© getty
3/11
Bei bestem Wetter konnten die Anhänger den Stanley Cup aus nächster Nähe bestaunen - hier hochgehalten von Kapitän Jonathan Toews
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans,seite=3.html
An einem Meer aus rot-weißen Papierschnipseln sparte der fünffache Champion nicht - da war es schwer den Überblick zu bewahren
© getty
4/11
An einem Meer aus rot-weißen Papierschnipseln sparte der fünffache Champion nicht - da war es schwer den Überblick zu bewahren
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans,seite=4.html
Die Laune war nicht zuletzt dank des prächtigen Wetters bestens: Auch die Schminke hielt - einigermaßen zumindest
© getty
5/11
Die Laune war nicht zuletzt dank des prächtigen Wetters bestens: Auch die Schminke hielt - einigermaßen zumindest
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans,seite=5.html
Backup Ray Emery heizte auf einem der unzähligen Busse in feinster Hip-Hop-Manier die Stimmung an
© getty
6/11
Backup Ray Emery heizte auf einem der unzähligen Busse in feinster Hip-Hop-Manier die Stimmung an
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans,seite=6.html
Im Bundesstaat Illinois versteht man es zu Feiern - egal ob es große oder kleine Fans sind
© getty
7/11
Im Bundesstaat Illinois versteht man es zu Feiern - egal ob es große oder kleine Fans sind
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans,seite=7.html
Der Tross erreichte nach einiger Zeit sein Ziel: Ein großes Podest, auf dem die Spieler und Mitarbeiter nochmals den Erfolg zelebrierten
© getty
8/11
Der Tross erreichte nach einiger Zeit sein Ziel: Ein großes Podest, auf dem die Spieler und Mitarbeiter nochmals den Erfolg zelebrierten
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans,seite=8.html
Blackhawks-Besitzer William "Rocky" Wirtz, Chicagos Bürgermeister Rahm Emanuel sowie Illinois-Senator Richard Durbin ließen sich ebenfalls blicken
© getty
9/11
Blackhawks-Besitzer William "Rocky" Wirtz, Chicagos Bürgermeister Rahm Emanuel sowie Illinois-Senator Richard Durbin ließen sich ebenfalls blicken
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans,seite=9.html
Heiß begehrt an diesem Tag: Patrick Kane, Playoffs-MVP und Blackhawks-Superstars - die Sonnebrille verdeckt die Party-Strapazen gekonnt
© getty
10/11
Heiß begehrt an diesem Tag: Patrick Kane, Playoffs-MVP und Blackhawks-Superstars - die Sonnebrille verdeckt die Party-Strapazen gekonnt
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans,seite=10.html
Nein, da hat sich kein Boxer mit dem WM-Gürtel verirrt: Das ist Torhüter Corey Crawford! Er lässt es nochmals richtig krachen - nach einer langen Saison mehr als verdient
© getty
11/11
Nein, da hat sich kein Boxer mit dem WM-Gürtel verirrt: Das ist Torhüter Corey Crawford! Er lässt es nochmals richtig krachen - nach einer langen Saison mehr als verdient
/de/sport/diashows/1306/us-sport/nhl-finals/chicago-blackhawks-stanley-cup-triumph-championship-parade-fans,seite=11.html
 

Das Topspiel in Kalifornien wurde mehr und mehr zum Privatduell zwischen den Goalies, wobei Jonathan Quick (23 Saves) das bessere Resultat erzielen konnte als Alex Stalock (20 Saves). Für die Kings war es der bitter nötige Befreiungsschlag nach fünf Niederlagen in Folge. An der Offensivschwäche des Teams ändert das indes wenig.

Los Angeles hatte 154 Minuten lang kein einziges Tor erzielt, bis Anze Kopitar die Kings mit seinem 15. Saisontor erlöste. Es sollte reichen. "Quickie", der in erster Linie verantwortlich dafür zeichnete, hofft, dass der Knoten endlich geplatzt ist: "Das war wichtig, vor allem gegen ein so heimstarkes Team. Jetzt müssen wir das vergessen und ordentlich weitermachen."

Alles zur NHL

SPOX

Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Ist Sidney Crosby der richtige MVP der Playoffs?

Ja
Nein

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.