NHL-Roundup

Ducks-Sieg bei Outdoor-Spektakel

Von SPOX
Sonntag, 26.01.2014 | 09:15 Uhr
Beachvolleyball-Feld neben Hockey-Rink: So ein Setting hatte die NHL noch nicht gesehen
© getty
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Die Anaheim Ducks gewinnen das erste Warm-Weather-Game der NHL-Historie gegen die L.A. Kings, die New York Islanders fühlen sich gegen die St. Louis Blues um den Sieg betrogen. Alex Ovechkin kehrt zurück und führt die Washington Capitals zum Sieg bei den Montreal Canadiens. Und: ein starker Abend für Christian Ehrhoff.

Das Spiel der Nacht:

Los Angeles Kings (29-18-6, 64 Pts) - Anaheim Ducks (39-10-5, 83 Pts) 0:3 BOXSCORE

Palmen. Ein Beachvolleyball-Court. Leute, die Frisbee spielten oder Yoga machten. Das erste Warm-Weather-Game in der NHL-Geschichte war wahrlich etwas ganz Besonderes. 54.099 Zuschauer sahen das Spektakel im Dodger Stadium.

"Wir haben uns wie Rock-Stars gefühlt. Das war mit Abstand das coolste Gefühl, das ich jemals beim Eishockey hatte", meinte Ducks-Defender Ben Lovejoy. Anaheim hatte auch allen Grund zu strahlen, denn das Team von Bruce Boudreau zeigte eindeutig, wer in der Ducks-Kings-Rivalität aktuell die Nummer eins ist.

Corey Perry und Matt Beleskey brachten Anaheim im ersten Drittel auf die Siegerstraße, Andrew Cogliano machte kurz vor Schluss per Empty-Netter den Sack zu. Der bärenstarke Jonas Hiller (36 Saves) parierte im ersten Drittel einen Penalty von Anze Kopitar und feierte den 20. Shutout seiner Karriere.

Während Anaheim den 21. Sieg in den letzten 24 Spielen einfuhr, haben die Kings fünf Spiele in Serie verloren. "Es ist immer die gleiche Nummer, wir schießen keine Tore. Und es wird langsam peinlich", meinte Star-Verteidiger Drew Doughty.

Die weiteren Spiele:

Carolina Hurricanes (23-19-5, 55 Pts) - Ottawa Senators (22-20-10, 54 Ptd) 6:3 BOXSCORE

Das Spiel wurde von einem wilden Mitteldrittel (4:3 Canes) geprägt. Manny Malhotra (2 Tore, 1 Assist) und Nathan Gerbe (1 Tor, 2 Assists) verbuchten bei Carolina jeweils drei Scorerpunkte. Kyle Turris hauchte Ottawa nach einem 0:4-Rückstand mit einem Doppelpack zwar kurzzeitig Leben ein, für ein großes Comeback reichte es aber nicht.

New York Islanders (21-25-8, 50 Pts) - St. Louis Blues (35-11-5, 75 Pts) 3:4 SO BOXSCORE

Bittere Niederlage für die Islanders, die auch dank eines erneut starken Thomas Vanek (1 Tor, 1 Assist) bis kurz vor Schluss führten. Erst 27 Sekunden vor Schluss rettete T.J. Oshie die Blues in die Overtime - im Shootout schoss Defender Kevin Schattenkirk St. Louis zum Sieg.

Aber dazu hätte es eigentlich gar nicht kommen dürfen. Vanek hatte in der Verlängerung im Power Play eigentlich den Game-Winner markiert, der Treffer wurde aber aberkannt. Und das, obwohl eine wirkliche Kick-Bewegung nicht zu erkennen war "Eine furchtbare Entscheidung. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, wer wir sind. Wenn es Pittsburgh oder ein anderes Top-Team gewesen wäre, hätte der Treffer vielleicht gezählt...", so Vanek nach dem Spiel.

Philadelphia Flyers (25-22-6, 56 Pts) - Boston Bruins (32-15-3, 67 Pts) 1:6 BOXSCORE

Die Zutaten zum klaren Auswärtssieg der Bruins: Jarome Iginla mit einer 4-Point-Night (2 Tore, 2 Assists), Zdeno Chara mit einem Doppelpack, David Krejci mit 3 Assists und insgesamt 3 Power-Play-Tore. Für die Flyers, die vier Spiele in Folge verloren haben, traf Claude Giroux.

Montreal Canadiens (27-20-5, 59 Pts) - Washington Capitals (23-21-8, 54 Pts) 0:5 BOXSCORE

Alex Ovechkin kehrte nach zwei Spielen Verletzungspause in die Lineup zurück und hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Caps ihre 7-Spiele-Pleitenserie beendeten. Ovie sorgte Anfang des zweiten Drittels mit seinem 36. Saisontor für die 1:0-Führung, keine zehn Minuten später stand es nach Toren von John Erskine, Jay Beagle und John Carlson schon 4:0.

Mitte des Spiels lautete das Schussverhältnis 26:3 zugunsten der Gäste. Braden Holtby (21 Saves) feierte einen relativ leichten Shutout gegen miserable Canadiens, bei denen die Stimmung nach der vierten Niederlage in Folge einen neuen Tiefpunkt erreicht hat.

Tampa Bay Lightning (31-16-5, 67 Pts) - Colorado Avalanche (32-14-5, 69 Pts) 5:2 BOXSCORE

Tyler Johnson erzielte seinen ersten NHL-Hattrick und gewann damit das Matchup der Top-Rookies gegen Nathan MacKinnon. Der Lightning-Stürmer hält bei 16 Saisontoren, MacKinnon führt die Rookie-Wertung mit 17 noch an. Auch stark: Tampa-Defender Victor Hedman, der im zweiten Spiel nacheinander 3 Assists sammelte.

Columbus Blue Jackets (26-21-4, 56 Pts) - Buffalo Sabres (14-29-7, 35 Pts) 2:5 BOXSCORE

Ausgerechnet gegen die Sabres ging die 8-Spiele-Siegesserie der Blue Jackets zu Ende. Neben einem überragenden Ryan Miller (36 Saves) hatte Christian Ehrhoff einen großen Anteil daran. Ehrhoff erzielte Ende des ersten Drittels in Unterzahl das 2:1 für Buffalo, außerdem steuerte er noch 2 Assists zum Sieg bei.

Winnipeg Jets (24-24-5, 53 Pts) - Toronto Maple Leafs (27-21-6, 60 Pts) 5:4 OT BOXSCORE

Die Jets führten schon 4:1, ehe die Maple Leafs ein Comeback starteten und durch Phil Kessels 27. Saisontor in der 59. Minute noch zum Ausgleich kamen. In der OT entschied dann allerdings Dustin Byfuglien das Spiel für Winnipeg (jetzt 5-1 unter Neu-Coach Paul Maurice).

Dallas Stars (24-20-8, 56 Pts) - Pittsburgh Penguins (36-14-2, 74 Pts) 3:0 BOXSCORE

4:0 gegen Minnesota. 7:1 gegen Toronto. Und jetzt 3:0 gegen Pittsburgh. Die Stars befinden sich in einem starken Run! Ex-Penguin Sergei Gonchar, Jamie Benn (19. Saisontor) und Rich Peverley erzielten die Tore, Kari Lehtonen (24 Saves) feierte seinen nächsten Shutout. Nebenbei sammelte Lehtonen auch im zweiten Spiel in Serie einen Assist.

San Jose Sharks (34-12-6, 74 Pts) - Minnesota Wild (28-20-6, 62 Pts) 3:2 OT BOXSCORE

Am Freitag unterschrieben Joe Thornton und Patrick Marleau jeweils Vertragsverlängerungen über drei Jahre, am Samstag feierten sie ihre neuen Deals auf dem Eis. Nach einem 0:2-Rückstand besorgten Thornton und Marleau im zweiten Drittel mit einem Doppelschlag den Ausgleich.

Und in der Overtime schoss Thornton San Jose mit seinem 8. Saisontor zum sechsten Sieg in Folge. Beide Thornton-Tore wurden von Joe Pavelski vorbereitet, normalerweise läuft es bekanntermaßen andersherum. Pavelski war in den letzten Wochen und Monaten unfassbar heiß (19 Tore in 21 Spielen). "Ich habe Pav gesagt, dass er endlich anfangen soll, den Puck zu passen und er hat endlich zugehört", sagte Thornton.

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