Montag, 11.11.2013

NHL-Roundup

Meilensteine für Jagr und Brodeur

Die beiden Veteranen sorgen weiter für Höhepunkte. Chicago hat mit den Oilers erneut Probleme, gewinnt am Ende aber knapp. Während die Panthers ihre Niederlagenserie ein weiteres trauriges Kapitel hinzufügen, eilen Colorado und Anaheim von Sieg zu Sieg.

Jaromir Jagr knackte als achter Spieler überhaupt die 1.700-Punkte-Marke
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Jaromir Jagr knackte als achter Spieler überhaupt die 1.700-Punkte-Marke

Das Spiel der Nacht

New Jersey Devils (5-7-5, 15 Pts) - Nashville Predators (8-7-2, 18 Pts) 5:0 (BOXSCORE)

Zusammen bringen es Jaromir Jagr und Martin Brodeur auf stolze 82 Jahre. Altersmüdigkeit wird den beiden Veteranen aber sicherlich niemand vorwerfen. Speziell nach dem Blowout gegen Nashville. Dort knackte Jagr als erst achter Spieler der NHL-Geschichte die 1.700-Punkte-Marke. Brodeurgelang sein 123. Karriere-Shutout.

Und da man in New Jersey schon mal in Feierlaune war, legte Cam Janssen auch noch den fünften Treffer seiner achtjährigen Karriere nach. So war Nashville am Ende deutlich ohne Chance, lag bereits nach dem zweiten Drittel mit 0:3 zurück.

"Sind ein unangenehmes Team", sagte Predators-Coach Barry Trotz nach dem Spiel. "Hatten wir uns doch einmal in eine gute Position gebracht, war Marty (Brodeur, Anm. d. Red.) ziemlich gut."

Die weiteren Spiele

Chicago Blackhawks (12-2-4, 28 Pts) - Edmonton Oilers (4-13-2, 10 Pts) 5:4 (BOXSCORE)

Bis 8 Minuten vor dem Ende durften die bislang schwachen Oilers auf eine Überraschung beim Champion hoffen. Dann brachte Marcus Kruger Chicago jedoch erneut in Führung, und als Duncan Keith kurz darauf ein Powerplay zum 5:3 nutzte, war das Spiel auch schon entschieden. Dass die Blackhawks überhaupt erst auf einen Doppelschlag im Schlussdrittel angewiesen waren, lag größtenteils an ihrer schwachen Defense.

"Wir haben einige Fehler mehr gemacht, als wir uns gegen sie eigentlich erlauben dürften", gab Keith dann auch zu. Tatsächlich hatte Edmonton in der vergangenen Saison in drei Spielen gegen Chicago nur eine Niederlage kassiert. "Wenn wir gegen sie spielen, haben wir Probleme, ins Spiel zu finden", sagte Brandon Saad, der die Hawks im ersten Drittel in Führung gebracht hatte.

Dabei wäre beim Duell der schwächsten Defense (3,83 Gegentore pro Spiel) gegen die zweitbeste Offense (3,47 Tore pro Spiel) durchaus ein deutlicheres Ergebnis zu erwarten gewesen. Und tatsächlich machte die schwache Defense der Oilers im letzten Drittel dann auch den Unterschied.

Montreal Canadiens (9-8-1, 19 Pts) - New York Islanders (6-9-3, 15 Pts) 4:2 (BOXSCORE)

Vier Spiele hatten die Canadiens in Folge verloren - genug für Lars Eller und Alex Galchenyuk. Beiden gelang jeweils ein Treffer sowie zwei Assists, sodass die Pleitenserie schließlich ihr Ende fand. "Wenn du verlierst und dem Team durch Scoring helfen willst, fordert das seinen Tribut", sagte Eller, der in den vorangegangenen Spielen nur 2 Tore aufgelegt hatte. "Panik ist allerdings nie aufgekommen."

Nach Brock Nelsons' Anschluss zum 2:3 mussten die Canadiens allerdings noch einmal zittern, ehe Galchenyuk zehn Minuten vor dem Ende Coach Michel Therriens 250. NHL-Sieg sicherstellte. Goalie Carey Price gelangen zudem 24 Saves.

New York Rangers (9-8-0, 18 Pts) - Florida Panthers (3-11-4, 10 Pts) 4:3 (BOXSCORE)

Es will einfach nicht laufen für die Panthers. Das 3:4 in New York war bereits Floridas neunte Niederlage in Serie - und das, obwohl Brian Campbell die Gäste Mitte des zweiten Drittels sogar in Führung gebracht hatte. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll", sagte der Torschütze. "Es macht dich fertig. Aber wir müssen weiter pushen."

Hätten sich die Panthers im Schlussdrittel binnen 53 Sekunden nicht gleich zwei Strafen eingehandelt, vielleicht wäre mehr möglich gewesen. So nutzte Mats Zuccarello das Powerplay zum vorentscheidenden 4:2. Durch den Sieg knacken die Rangers erstmals in dieser Saison die 50-Prozent-Marke (9-8).

Winnipeg Jets (8-9-2, 18 Pts) - San Jose Sharks (10-2-5. 25 Pts) 5:4 (BOXSCORE)

Winnipegs Dank geht am Sonntagabend sicherlich Richtung Andrew Ladd. Der Grund? Mit nicht einmal mehr zwei Minuten zu spielen deutete einiges auf eine Sieg der Sharks hin, bis dem Leftwing tatsächlich noch der Ausgleich gelang.

Nachdem San Joses Antti Niemi (42 Saves) und Ondreij Pavelec (30 Saves) ihre starke Leistung im Anschluss fortgesetzte hatte, war es im Shootout erneut Ladd der mit dem einzigen Treffer den Jets-Erfolg schließlich perfekt machte.

Colorado Avalance (14-2-0, 28 Pts) - Washington Capitals (9-8-1, 19 Pts) 4:1 (BOXSCORE)

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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Es läuft bei den Avalanche. Noch nie hatte die Franchise nach 16 Spielen eine bessere Bilanz aufzuweisen. Dennoch gibt man sich auch nach dem Sieg gegen die Capitals zurückhaltend. "Wir spielen, als wären wir ein 50-Prozent-Team, nicht wie eines, das bei 14-2 steht", verriet Matt Duchene das Geheimnis. "So bleiben wir auf dem Boden, demütig und hungrig."

Seinen Hunger auf Tore hat Nich Holden, zumindest vorläufig gestillt. Mit dem wichtigen 2:1 gelang dem Defenseman der erste Treffer seiner Karriere. Noch entscheidender war aber wohl Semyon Varlamov, der die Capitals im Schlussdrittel zur Verzweiflung brachte.

Dort hatte das beste Powerplay-Team der Liga plötzlich zwei Mann mehr auf dem Eis. Am Goalie war jedoch kein Vorbeikommen. Varlamov (33 Saves) parierte Schuss um Schuss und wurde von den Fans anschließend mit "Varly, Varly"-Rufen gefeiert. P.A. Paranteau und Gabriel Landekog stellten Colorados Sieg am Ende sicher.

Anaheim Ducks (15-3-1, 31 Pts) - Vancouver Canucks (11-7-2, 24 Pts) 3:1 (BOXSCORE)

Es bleibt dabei. Die Ducks sind das beste Team der Liga. Gegen Vancouver gelang Anaheim bereits der fünfte Sieg in Serie. Wahrscheinlich liegt es nicht einzig und allein an Frederik Andersen. Fest steht jedoch, dass der Goalie noch keines seiner 6 NHL-Spiele verloren hat und auch gegen die Canucks wieder eine starke Leistung zeigte (35 Saves).

Die war auch nötig, musste Anaheim doch erstmals in dieser Saison auf seinen Kapitän und besten Schützen Ryan Getzlaf verzichten. Corey Perry sprang mit je einem Tor und Assist ein. Nick Bonino und Andrew Cogliano stellten schließlich endgültig sicher, dass die Ducks das einzige, auf heimischem Eis ungeschlagene Team der Liga bleiben.

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