Samstag, 10.01.2015

NFL-Playoffs: Divisional Round am Sonntag

Die Wade der Frozen Tundra

Aaron Rodgers geht angeschlagen in das Divisional-Playoff-Spiel gegen die Cowboys (So., 19.05 Uhr im LIVE-TICKER), dennoch hofft Green Bay auf seinen unglaublichen Heim-Vorteil - und auf Rodgers' Erfahrung gegen Dallas' Defensive Coordinator Rod Marinelli. Peyton Manning empfängt derweil mit den Denver Broncos sein Ex-Team Indianapolis sowie seinen Nachfolger Andrew Luck (So., 22.40 Uhr im LIVE-TICKER). Dabei könnte die Defense am Ende entscheidend sein.

Aaron Rodgers trifft mit den Packers in der Divisional Round auf Dallas
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Aaron Rodgers trifft mit den Packers in der Divisional Round auf Dallas

No. 2 Green Bay Packers (12-4) - No. 3 Dallas Cowboys (12-4) (So., 19.05 Uhr)

Der Weg in die Playoffs:

Green Bay: Nach dem wackligen Saisonstart mit Pleiten gegen Seattle, Detroit und New Orleans sowie nur knappen Siegen über die Jets und in Miami gab es über Green Bays Bye Week (Week 9) einen Bruch - allerdings hin zum Positiven: Seit Anfang November waren die Packers zuhause eine unfassbar dominante Macht, Chicago (55:14) und Philadelphia (53:20) wurden demontiert und auch das Spitzenspiel gegen die Patriots ging an Green Bay.

Auswärts aber strauchelten die Packers bis zum Schluss. In Minnesota reichte es nur zu einem knappen 24:21-Erfolg und drei Spieltage vor Saisonende fand die explosive Offense kein Mittel gegen Buffalos Pass-Rush - mit 13:21 verlor Green Bay und musste um die Division zittern. Doch mit dem Heimsieg am letzten Spieltag über die Lions sicherten sich Aaron Rodgers und Co. die NFC North sowie den zweiten Seed der NFC.

Dallas: Die Cowboys straften Kritiker Lügen: Nach der Auftaktpleite gegen San Francisco lief Dallas Gegner in Grund und Boden, DeMarco Murray (392 Rushing-Versuche, 1.845 YDS, 13 TDs) beendete die Saison als NFL-Top-Rusher und brach den Franchise-Rekord von Emmitt Smith.

So konnte die vor der Saison so gescholtene Defense immer wieder entlastet werden und auch Tony Romo spielte in der zweiten Saisonhälfte herausragend. Trotzdem schien der von so vielen Experten prognostizierte Einbruch um die Saisonmitte tatsächlich zu kommen.

Nach Pleiten gegen Washington (17:20) und Arizona (17:28) ging Dallas an Thanksgiving zuhause mit 10:33 gegen die Eagles unter - die Division schien ganz weit weg. Doch da Philly schwächelte und Dallas im Dezember offensiv explodierte, gelang sogar der vorzeitige Division-Sieg. Im Wildcard-Spiel gegen Detroit musste dann aber wieder gezittert werden. Detroit legte los wie die Feuerwehr, doch die zuhause anfälligen Cowboys kamen zurück und drehten das Spiel - auch wenn eine zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung dabei helfen musste.

Jerry Jones: Glitzer, Glamour, Womanizer

Die aktuelle Situation:

Green Bay: Bei den Packers dreht sich auch nach der Pause alles um die Wade von Aaron Rodgers. Rodgers konnte im Vorfeld der Partie kaum trainieren, lediglich am Freitag machte er einige Übungen mit. "In der Shotgun zu spielen, wird helfen. Nach dem Training war alles okay, es geht ihm soweit gut. Ich denke, er wird spielen können und er scheint sich auch gut zu bewegen. Wir werden an unserer Herangehensweise nichts ändern", kündigte Coach Mike McCarthy am Freitag an.

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Der MVP in dieser Saison wird...

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Ein anderer Spieler

Rodgers hatte sich die Wadenverletzung im Saisonfinale gegen Detroit zugezogen, kam aber nach kurzer Pause ins Spiel zurück. A-Rod selbst erklärte am Donnerstag: "Ich werde am Sonntag spielen. Die Frage ist nur, wie." Genau hier liegt der Knackpunkt aus Packers-Sicht: Rodgers dürfte in keinem Fall bei 100 Prozent sein und es wird spannend zu sehen sein, wie er ausschließlich aus der Pocket agieren wird - in den letzten fünf Jahren hat kein Quarterback mehr TD-Pässe von außerhalb der Pocket geworfen als Rodgers.

In jedem Fall dürfte Green Bay gegen Dallas' Defense auch verstärkt auf sein Running Game bauen, um Rodgers Pausen zu geben. Die Packers verzeichnen 4,4 Yards pro Rushing-Versuch sowie 119,8 Yards pro Spiel, während die Cowboys (4,2 Yards pro Rushing-Versuch und 18 Rushing-TDs zugelassen) hier definitiv angreifbar sind.

Dallas: Im Gegensatz zu Green Bay gab es für die Cowboys am Freitag kollektives Aufatmen: Sowohl Linebacker Rolando McClain, als auch Defensive End Jeremy Mincey haben die entsprechenden Liga-Protokolle nach ihren Gehirnerschütterungen bestanden und grünes Licht erhalten. Beide können am Sonntag auflaufen. Auch Rookie-Linebacker Anthony Hitchens wird wohl rechtzeitig fit, hinter dem Einsatz von Defensive Tackle Terrell McClain (Knöchel) steht dagegen ein großes Fragezeichen.

Auch Tackle Doug Free wird der O-Line voraussichtlich erneut fehlen. Zwar stand Free erstmals seit seiner vor drei Wochen erlittenen Knöchelverletzung am Freitag wieder auf dem Platz und machte einige Übungen mit, doch das Spiel am Sonntag kommt wohl noch zu früh. Guard Zack Martin (Knöchel) dagegen konnte trotz leichter Blessur die komplette Woche über voll mittrainieren. Ein wichtiges Signal für die O-Line, die mit Detroit so ihre liebe Mühe hatte.

Romo musste sechs Sacks einstecken (Saison-Höchstwert), glänzte aber dennoch: Bei Third und Fourth Down brachte er acht von zwölf Pässen für 195 Yards und zwei Touchdowns an. Defensive Coordinator Rod Marinelli, für den es der mit Abstand größte Test dieser Saison wird, rechnet derweil fest mit Rodgers: "Er ist herausragend in der Pocket, aber außerhalb, und glaubt mir, das trainieren wir, ist er einfach unglaublich. Er ist hart im nehmen und ich bewundere das."

© SPOX

Players to Watch:

Green Bay: Aaron Rodgers. Green Bays Variante der Wade der Nation ist schlicht zu dominant, als dass man hier in eine andere Richtung gehen könnte. Ohne Rodgers sind die Packers kein Spitzenteam - als er gegen Detroit raus musste, kippte das Spiel innerhalb von Minuten. Vor allem zuhause kann ihn derzeit kaum jemand stoppen, seit seiner letzten Heim-Interception verzeichnete er über 14 Spiele 418 Passversuche und 36 TD-Pässe - beides sind die längsten Serien seit 1960.

Dallas' Defense sorgt nicht gerade für Angst und Schrecken, aber sie spielt hart und schafft es, Überzahlsituationen in Ballnähe zu kreieren. Damit Green Bays hochgelobte Offense explodieren kann, braucht sie Rodgers - und so wird es von Beginn an spannend zu sehen sein, wie er sich bewegt. Immerhin kennt er Cowboys-DC Rod Marinelli bestens: Zwischen 2008 und 2012 spielte er elf Mal gegen Marinelli-Defenses. Rodgers' Statistik: 2.879 Passing-Yards, 21 TDs, 6 Picks und ein Passer Rating von 104,2.

Dallas: DeMarco Murray. Wie schon gegen Ende der Regular Season tat sich Murray auch gegen Detroit, das zugegebenermaßen eine Top-Run-Defense hat, schwer (3,9 Yards pro Run-Versuch, 75 Rushing-Yards insgesamt). Murray läuft nicht mehr so stark durch Tackles wie noch in der ersten Saisonhälfte und scheint auch etwas an Explosivität eingebüßt zu haben - die lange und aus Murrays Sicht extrem arbeitsintensive Saison fordert offenbar ihren Tribut.

Super Bowl Halftime Shows: Von U2 bis Nipplegate
Der Super Bowl! Das NFL-Endspiel zieht jedes Jahr hunderte Millionen Zuschauer vor die TV-Geräte - und bietet Stars und Sternchen damit die perfekte Bühne. SPOX zeigt die Halftime-Shows der letzten Jahre: U2, Prince, Madonna - und natürlich Nipplegate
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Wir starten im Jahr 2000: Im Georgia Dome von Atlanta boten die Macher eine wahre Lawine an Stars auf. Toni Braxton und Tina Turner waren ebenso vor Ort wie "Two Worlds"-Sänger Phil Collins
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Außerdem hatte man mit Christina Aguilera und Enrique Iglesias zwei unschuldige Popsternchen für die jüngere Generation im Gepäck. Süß!
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2001 hielt man sich in Tampa an die gleiche Strategie: Aerosmith, 'N Sync, Britney Spears, Nelly, Mary J. Blige - von allem etwas!
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Das Endspiel 2002 stand ganz im Zeichen der Anschläge des 11. September: Während der Show wurden die Namen der Opfer auf eine überdimensionale Leinwand projeziert
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Rocken durften dazu die Jungs von U2, die mit "Beautiful Day" und "Where The Streets Have No Name" eine Performance ablieferten, die als beste Halftime-Show überhaupt in die Geschichte einging. Ursprünglich sollte übrigens Janet Jackson auftreten
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2003 waren wieder mehrere Stars am Start: Country-Star Shania Twain eröffnete die Show, danach teilten sich No Doubt's Gwen Stefani und Sting die Bühne
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Die Show von 2004 sollte ebenfalls Geschichte schreiben und die Fernsehlandschaft verändern. Das jedoch sicher nicht aufgrund der Auftritte von P.Diddy, Nelly oder Kid Rock...
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Justin Timberlake war es, der Janet Jackson am Oberteil zerrte und eine Brust entblößte, die die Nation schockierte. Unfall? Absicht? "Nipplegate" ging um die Welt, seitdem werden große Veranstaltungen mit ein paar Sekunden Verzögerung ausgestrahlt
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2005 sollte um jeden Preis ein Skandal vermieden werden. Also holte man Beatles-Ikone Paul McCartney nach Jacksonville. Der spielte auf seiner Klampfe unter anderem "Live And Let Die" und "Hey Jude"
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10/24
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Und 2006 durften die Rolling Stones aufs Feld. "Start Me Up", "Satisfaction" - an die Skandälchen der Rock-Opas waren schließlich alle gewöhnt
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2007 durfte es schließlich wieder etwas bunter werden - "purple", um genau zu sein. Prince begeisterte die Massen in Miami und spielte gleich sieben Songs, darunter natürlich "Purple Rain"
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12/24
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Ein Jahr später ging die Altherrentour weiter: Tom Petty & the Heartbreakers in Phoenix...
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13/24
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...2009 dann der "Boss" Bruce Springsteen erneut in Tampa, Florida. OK, wir geben es zu: "Born to Run" ist schon ein Kracher!
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14/24
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2010 hatte man schließlich alle Gitarren-Greise und Schlagzeug-Senioren abgearbeitet. Der Auftritt von "The Who" war so lahm, dass man sich danach wieder auf die Generation unter 65 zubewegte
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15/24
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Und zwar richtig schön fresh, funky und elektronisch-cool mit den Black Eyed Peas. "Boom Boom Pow", sagen wir da nur...
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16/24
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Nicht zu vergessen: Slash gab sich dazu her, zusammen mit Fergie den Klassiker "Sweet Child O' Mine" zu entweihen. Masel tov!
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17/24
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2012 in Indianapolis wurde geklotzt und nicht gekleckert: Madonna höchstpersönlich machte Bühnengymnastik und wurde dabei komplettiert von Cee Lo Green, LMFAO, Nicki Minaj und M.I.A. - Letztere zeigte dem Publikum ganz unartig den Mittelfinger
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Noch mehr Frauenpower gab es 2013 in New Orleans: Beyonce brachte die Zuschauer mit einer wilden Bühnenshow ins Schwitzen, zwischendurch durften auch die ehemaligen Kolleginnen von Destiny's Child mittun
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Die sozialen Medien hatten mit Beys... äh... ungewöhnlichen Gesichtsausdrücken danach ihren Spaß. Vergessen hat den Auftritt von Mrs. Jay-Z dann auch so schnell niemand - Ziel erreicht!
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2014 durfte in New York dann Schmusesänger Bruno Mars ran. Der schlug sich im Verbund mit den Chilis aber überraschend gut und zeigte zu Beginn, dass er auch am Schlagzeug was auf dem Kasten hat. Aber was ist bloß mit der Hose des Gitarristen passiert?
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Am 1. Februar ist Katy Perry an der Reihe: Hochgeschlossen? Offenherzig? Eigentlich wird es mal wieder Zeit für einen neuen Skandal - "I Kissed A Girl" lässt grüßen...
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Für Super Bowl 50 hat sich die NFL die Entertainment-Künste von Coldplay gesichert. Die Band durfte 2012 schon das Ende der Paralympics bespielen
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Für eine beeindruckende Show sollte auf alle Fälle gesorgt sein!
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Zwar haben Romo, Dez Bryant, Jason Witten und Co. gegen Green Bays Secondary auf dem Papier den klaren Vorteil auf ihrer Seite, dennoch werden die Cowboys Murray brauchen. Lange eigene Drives sind das beste Mittel, um in Lambeau bestehen zu können.

Luke Kuechly: Dominator in Lederhose

Darauf kommt es an:

Die Cowboys haben es in dieser Saison perfektioniert, mit langen Drives nicht nur die Uhr zu kontrollieren, sondern diese auch mit Punkten abzuschließen - eine unglaublich wichtige Waffe, gerade in einem kalten Playoff-Auswärtsspiel. So wird es das Matchup von Dallas' O-Line, auch ohne Free die beste der Liga, mit Green Bays Front Seven sein, welches das Spiel entscheiden könnte. 4,3 Yards pro Rushing-Versuch sowie 119,9 Rushing-Yards pro Spiel ließen die Packers zu - zehntschwächster Wert der Regular Season.

Dabei hatte es Green Bay abgesehen von Seattle, Philadelphia und zu dem Zeitpunkt New Orleans mit keinem wirklich dominanten Running Game zu tun, Clay Matthews Rolle in der Mitte dürfte hier entscheidend werden. Umgekehrt darf man gespannt sein, wie die Cowboys Green Bays Offense angehen. Die Secondary dürfte mit Randall Cobb und Jordy Nelson große Probleme haben, und eine Statistik ist aus Cowboys-Sicht besonders besorgniserregend: Dallas ließ in der Regular Season 14 Passing-Spielzüge von mindestens 40 Yards zu - nur Philadelphia (18) und Pittsburgh (15) waren hier schlechter.

Keine guten Voraussetzungen gegen Green Bays Big-Play-Offense und so dürfte dem Pass-Rush der Cowboys gegen einen angeschlagenen Rodgers eine entscheidende Rolle zukommen. "Es würde mich nicht überraschen, wenn sie wegen seiner Wade häufiger blitzen", betonte Packers-Guard T.J. Lang. Immerhin kam Dallas in der Regular Season nur auf 28 Sacks, doch auch hier ist Vorsicht geboten: Nur Tom Brady hat seit 2008 ein besseres Passer Rating gegen den Blitz als Rodgers (91 TDs, 18 INTs gegen mindestens fünf Pass-Rusher).

Prognose:

Letztlich ist und bleibt Rodgers' Wade im Rematch des berüchtigten Ice Bowls von 1967 das Thema. Zwei der effizientesten Passing Games der Liga (Dallas: 8,4 Yards pro Pass; Packers: 8,3) sowie die beiden Quarterbacks mit dem besten Passer Rating der Regular Season (Rodgers: 106; Romo: 97,6) treffen aufeinander. Wenn A-Rod nicht wie gewohnt außerhalb der Pocket improvisieren kann, wird Green Bay Probleme bekommen.

Gleichzeitig ist es das erste Playoff-Duell zwischen einem 8-0-Heimteam und einem 8-0-Auswärtsteam - ein absoluter Kracher sollte also fast garantiert sein. Green Bay erzielte zuhause in dieser Saison insgesamt 155 Punkte mehr als der Gegner, Dallas auswärts 94 Punkte mehr als die Heimteams.

Doch aufgrund Rodgers' Verletzung kann man Dallas leicht vorne sehen. Mit ihrem Running Game werden die Cowboys im Spiel zweier anfälliger Defenses Erfolg haben. Knüpft Romo an seine Form der vergangenen Wochen an, gibt es die Überraschung.

Tipp: 27:24 Cowboys.

Seite 1: Packers vs. Cowboys

Seite 2: Broncos vs. Colts

Adrian Franke

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