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NBA

NBA Preseason: Dennis Schröder verliert trotz gutem Debüt mit OKC Thunder

Von SPOX
Dennis Schröder zeigte bei seinem Debüt für die OKC Thunder eine gute Leistung.
© getty

Dennis Schröder hat in seinem ersten Spiel für die OKC Thunder zwar nicht gewonnen, seine Leistung war dabei dennoch ansprechend. Enes Kanter dominierte derweil im New Yorker Stadtduell und No.1-Pick Deandre Ayton deutete zum zweiten Mal sein massives Potenzial an.

Brooklyn Nets (0-1) - New York Knicks (2-0) 102:107 (BOXSCORE)

Enes Kanter hat offensichtlich Lust auf die neue Saison. Der Türke in Diensten der Knicks räumte im Stadt-Duell richtig auf - 22 Punkte (7/14 FG) und 20 Rebounds verzeichnete Kanter in nur 26:37 Minuten, eine echte Anomalie in der Preseason. Er war allerdings nicht der einzige Spieler der Knickerbocker, die in dieser Partie überzeugten.

Auch der ungedraftete Rookie Allonzo Trier konnte in 26:20 Minuten von der Bank mit 25 Punkten auf sich aufmerksam machen, Trier war damit in dieser Partie der auffälligste Rookie, während No.9-Pick Kevin Knox mit seinem Wurf haderte (7 Punkte, 0/3 3FG). Kanter und Trier waren die einzigen Spieler in Double Figures, allerdings kamen Tim Hardaway Jr., Trey Burke und Frank Ntilikina allesamt auf 9 Punkte.

Bei den Nets punkteten sechs Spieler zweistellig, wobei Caris LeVert mit 15 Punkten Topscorer war, Rookie Dzanan Musa kam nicht zum Einsatz. Zu Beginn hatte Brooklyn die Partie noch dominiert, ab dem zweiten Viertel übernahmen die Knicks aber die Kontrolle und gaben sie im weiteren Spielverlauf nicht mehr her.

Milwaukee Bucks (1-0) - Chicago Bulls (1-1) 116:82 (BOXSCORE)

Das war eine deutliche Angelegenheit in Milwaukee. Die Bulls bekamen defensiv gar keinen Zugriff, gerade in der ersten Halbzeit, in der Milwaukee primär die Starter spielen ließ und 63 Punkte erzielte. Gleichzeitig funktionierte auch die Offense nicht, was insbesondere am Dreier lag: Erbärmliche sieben von 41 versuchten Dreiern fielen durch die Reuse, insgesamt betrug die Feldwurfquote ganze 32,4 Prozent, wobei Bobby Portis mit 17 Punkten noch Topscorer war.

Bei den Bucks sah das ganz anders aus, was mal wieder vor allem an Giannis Antetokounmpo lag (19 Punkte, 13 Rebounds, 5 Assists), der unter anderem auch einen Pullup-Dreier versenkte. Eric Bledsoe (16), Khris Middleton (15), Pat Connaughton (12) und John Henson (10) zeigten ebenfalls ansprechende Vorstellungen.

Auffällig: Auch die Bucks nahmen in dieser Partie ganze 45 Dreier und trafen immerhin 15 davon. Insbesondere Neuzugang Connaughton (4/6 3FG) zeigte hier seinen Wert, während Rookie Donte DiVincenzo (0/5) seine Range noch nicht gefunden hatte.

Oklahoma City Thunder (0-1) - Detroit Pistons (1-0) 91:97 (BOXSCORE)

Zum ersten Mal in seiner NBA-Karriere lief Dennis Schröder nicht für die Atlanta Hawks auf, sondern für sein neues Team aus Oklahoma City. Und seine Leistung war dabei durchaus ansprechend: Zwar traf Schröder nur fünf seiner 16 Würfe, trotzdem führte er OKC sowohl bei den Punkten (21) als auch bei den Assists (9) an und sammelte dazu 5 Rebounds.

Die Thunder verloren zwar das Spiel, die 27 Minuten mit Schröder verliefen aber positiv (+4) - man konnte mit dem Debüt also zufrieden sein, zumal weder Russell Westbrook (Knie) als auch Paul George (persönliche Gründe) nicht mit von der Partie waren. Neben dem Deutschen war Steven Adams mit 17 Punkten und 12 Rebounds der auffälligste Mann bei den Gastgebern.

Auch der Neuseeländer konnte in dieser Partie aber Andre Drummond nicht kontrollieren. Detroits Center zeigte eine Monsterleistung (31 Punkte, 14/21 FG, 16 Rebounds) und fungierte zeitweise als Alleinunterhalter, zumal Blake Griffin und Reggie Jackson beide nicht dabei waren. Bei Detroit gefielen indes auch noch andere Spieler, insbesondere Stanley Johnson (14 Punkte), Glenn Robinson III (11), Reggie Bullock und Zaza Pachulia (beide 10).

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