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NBA

Wade schlägt LeBron, Kawhi eiskalt

Von SPOX
LeBron James war Dwyane Wade in diesem Duell unterlegen

Im Duell der guten Freunde Lebron James und Dwyane Wade konnten die Chicago Bulls einen überraschenden Sieg gegen die Cleveland Cavaliers einfahren. Die Timberwolves hatten ein Daja-vu in New York und der eiskalte Kawhi Leonard rettet seine San Antonio Spurs in einem Thriller.

Philadelphia 76ers (4-15) - Orlando Magic (8-12) 88:105 (BOXSCORE)

Klarer Sieger im Krisenduell des Ostens. Die Magic besserten nach fünf Pleiten aus den letzten sechs Spielen gegen schwache Sixers endlich mal wieder ihre Bilanz auf. Für den Sieg gab es laut Coach Frank Vogel ein ganz einfaches Rezept: "Ich hab die Jungs ausschlafen lassen."

Die gute Nachricht für Philly lautet, dass Joel Embiid erneut 27 Minuten auf dem Platz stand und seine Limitierung der Minuten langsam geringer wird. Seine Zeit auf dem Court nutzte The Process auch mal wieder effektiv. 25 Punkte (10/21 FG) und 10 Rebounds reichten für ein Double-Double. Sein Frontcourt-Kollege Jahlil Okafor tat es ihm mit 16 Punkten (8/10 FG) und 13 Rebounds gleich. Ausnahmsweise durften die beiden auch gemeinsam auf dem Platz stehen.

Gegen die deutlich bessere Magic-Wurfquote (47 Prozent) nützte das aber alles nichts. Sorgenkind Aaron Gordon zeigte das beste Spiel seiner Saison (20 Punkte, 9/14 FG), Bismack Biyombo reboundete stark (13) und Nikola Vucevic verzeichnete ein Double-Double von der Bank (12 Punkte 5/9 FG, 11 Rebounds).

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Boston Celtics (11-8) - Sacramento Kings (7-12) 97:92 (BOXSCORE)

Zum ersten Mal seit 14 Spielen war es nicht Isaiah Thomas (20 Punkte 6/21 FG), der seine Celtics in Punkten anführte. Dieses Mal hieß der Mann des Spiels Al Horford (26 Punkte, 10/18 FG). 12 seiner Zähler erzielte er bereits im ersten Viertel und war mit 6 Blocks der Defensiv-Anker. Dementsprechendes Lob fand Thomas nach dem Spiel für seinen Big Man: "Er war einfach aggressiv. Er hat genau das gemacht, was wir von ihm brauchten und hat uns heute einfach getragen."

Beide Teams zeigten eine schwache Wurfquote und so war das Spiel größtenteils ausgeglichen. Mit einer 72:69-Führung gingen die Kings in das Schlussviertel, kassierten dann jedoch einen 14:2-Run, den sie nicht mehr aufhalten konnten. Die Kings kämpften sich vor allem durch DeMarcus Cousins (28 Punkte, 10/26 FG, 9 Rebounds, 4 Blocks) wieder auf 3 Punkte ran, Boston behielt jedoch immer wieder die Nerven an der Linie.

Avery Bradley (15 Punkte, 6/13 FG) und Jae Crowder (16 Punkte, 6/12 FG) unterstützen Thomas und Horford bei der Scoring-Last und kaschierten die schwache Leistung der Bank (12 Punkte).

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Toronto Raptors (13-6) - Los Angeles Lakers (10-11) 113:80 (BOXSCORE)

Kaum Gegenwehr bekamen die Raptors bei einem Start-Ziel-Sieg gegen die Lakers, die weiter auf Leistungsträger verzichten mussten. Brandon Ingram (17 Punkte, 8/16 FG) deutete mit dem besten Spiel seiner kurzen Karriere sein großes Talent an, konnte gegen das wesentlich bessere Kollektiv aus Toronto aber nicht wirklich Schaden anrichten.

Lediglich Lowry (24 Punkte, 8/12 FG, 7 Assists) stach bei den Raptors wirklich heraus, konnte sich aber auch auf eine sehr effiziente Leistung seiner Mannschaft verlassen, die 54 Prozent ihrer Würfe traf. DeMar DeRozan (16 Punkte, 6/18 FG) hatte einen ruhigen Abend, seine erfolgreichen Würfe beförderten ihn allerdings vor Vince Carter auf Platz 2 der Field-Goal-Rangliste der Franchise. Die Nummer eins, Chris Bosh, wird er wohl auch während der Saison einholen.

Coach Dwane Casey war davon wohl am wenigsten beeindruckt: "Case interessiert die Offense nicht. Alles was aus seinem Mund kommt, ist Defense", berichtete Rekordjäger DeRozan.

Luke Walton war mit der Einstellung seiner Mannschaft unzufrieden: "Ich hab das Gefühl, dass wir mental nicht bereit waren, heute gegen eine der besseren Mannschaften der Liga zu spielen. Das kann an Müdigkeit liegen, was aber keine Ausrede sein darf."

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