Mittwoch, 02.11.2016

NBA: Kevin Durant attackiert die Medien

KD: "Ich höre nur Lügen"

Nach dem Wechsel von Kevin Durant zu Golden State wurde viel über die Beziehung von KD zu Russell Westbrook geschrieben und gesprochen. Vor dem Duell der Warriors gegen die Thunder (Freitag, 3.30 Uhr LIVE auf DAZN) äußerte sich KD zum Thema und kritisierte die Medien heftig.

"Wir waren Brüder, wir sind Brüder", so KD gegenüber der San Jose Mercury News: "Jeder hat uns nur am Abend gesehen, wenn wir auf dem Court standen. Wie kann man sich dann herausnehmen, unsere Beziehung zu bewerten? Niemand weiß, wie wir miteinander umgegangen sind. Sie haben keine Ahnung."

Und Durants Kritik an den Medien ging noch weiter: "Ich höre nur Lügen. Alles, was ich höre, ist dass sie versuchen, einen Keil zwischen uns zu treiben. Das haben sie auch schon, als wir noch zusammengespielt haben. Aber jetzt noch mehr als früher. Ich habe nichts gegen Russell, warum auch? Und ich denke, er hat nichts gegen mich. Das, was an Gerüchten kursiert, stimmt nicht. Es dient nur der Unterhaltung. Sie wollen vor dem Spiel am Donnerstag eine wütende Atmosphäre schaffen, damit mehr Leute den Fernseher einschalten. Aber das lasse ich nicht zwischen uns."

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Durant sprach auch über die Art und Weise, wie er Russell von seinem Wechsel in Kenntnis gesetzt hatte. KD hatte seinem Buddy lediglich eine Textnachricht geschickt: "Darüber werden er und ich sprechen", so Durant: "Ich sage nicht, dass ich es richtig gemacht habe. Aber das werden wir nicht in den Medien besprechen, sondern wenn wir uns gegenübersitzen. Wir machen gerade eine harte Zeit durch. Aber wir sind immer noch Brüder."

Liebe für Oklahoma City

Sein Interesse an den Partien der Thunder ist darüber hinaus ungebrochen: "Natürlich schaue ich ihre Spiele. Wenn man so viel mit einer Organisation durchgemacht hat, dann geht das Interesse nicht einfach weg. Ich fühle für alle in Oklahoma City nichts anderes als Liebe. Egal, wie sie über mich denken. Ich unterstütze das Team und ich will, dass sie erfolgreich sind."

Für Durant hatte die Entscheidung für den Wechsel auch mit seinem persönlichen Leben zu tun: "Russell und ich sind zusammen gewachsen, aber er wusste schon, wer er war. Er hatte ein stabiles Leben mit beiden Elternteilen und einer Freundin während seiner Zeit am College. Ich hatte das alles nicht. Ich versuche, herauszufinden, wer ich bin. Wir haben uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt, was aber nicht schlimm ist. Wir hingen immer noch zusammen ab, wir sind Jungs. Dann hat er geheiratet, ich nicht. Was soll ich tun? Ich liebe Russ und es interessiert mich nicht, was die Leute sagen. Oder was die Fans sagen. Es ist gerade nur nicht einfach für uns. Aber ich liebe Russ und ich liebe seine Familie."

Für die Zukunft sieht KD keine Probleme: "Wenn ich einmal heirate, bekommt er eine Einladung. Und wenn ich in die Hall of Fame aufgenommen werde, ebenfalls. Auch, wenn er sie vielleicht nicht annimmt."

Kevin Durant im Steckbrief

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