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Thomas fliegt dezimierten Mavs davon

Donnerstag, 17.11.2016 | 03:57 Uhr
Isaiah Thomas war der Erfolgsgarant für die Celtics
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Die Dallas Mavericks (2-8) konnten auch das zweite Spiel ihres Trips an die Ostküste nicht gewinnen. Nach der Pleite gegen die New York Knicks gab es gegen die Boston Celtics (6-5) eine 83:90-Niederlage. Dabei hatten die Mavs zusätzlich zum angeschlagenen Dirk Nowitzki zwei weitere Verletzte zu beklagen.

Die Mavs spielen schon seit fünf Partien ohne Dirk Nowitzki, doch selten offenbarte sich so deutlich, wie sehr das Team von Rick Carlisle seinen Dreh- und Angelpunkt vermisst.

Am Ende eines engen und von schwacher Offense geprägten Spiels entwickelte sich ein irrer Schlagabtausch zwischen Isaiah Thomas und Harrison Barnes. Die Celtics hatten dabei das bessere Ende für sich.

Thomas war mit 30 Punkten Topscorer für Boston, Avery Bradley steuerte mit 18 Punkten und 13 Rebounds ein starkes Double-Double bei. Auf Seiten der Mavs kam Barnes auf 28 Zähler, Wes Matthews erzielte 22 Punkte (6/13 Dreier)

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Die Reaktionen:

Isaiah Thomas (Celtics): "Ich schätze, es ist einfach das vierte Viertel. Manchmal werden die Jungs ein wenig nervös und der Druck macht es für sie schwieriger. Ich hingegen mag den Druck."

Brad Stevens (Coach Celtics): "Vielleicht ist es einfach das Gesetz der Wahrscheinlichkeiten, dass wir dieses Mal deutlich mehr Rebounds geholt haben. Aber wir verteidigen auch besser, als wir es bisher getan haben."

Rick Carlisle (Coach Mavs) über die Rückkehr von Dirk Nowitzki: "Es sieht so aus, als wäre er nah dran."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Nowitzki fiel weiterhin mit Problemen an der Achillessehne aus, immerhin kehrte Deron Williams für die Mavs zurück. Neben ihm starteten Matthews, Barnes, Dorian Finney-Smith und Andrew Bogut. Ihnen gegenüber standen Thomas, Bradley, Marcus Smart, Amir Johnson und Kelly Olynyk. Al Horford musste wegen einer Gehirnerschütterung pausieren.

1. Viertel: Boston kam deutlich besser aus den Startlöchern und rannte Dallas regelmäßig im Fastbreak davon. Der Rost war D-Will anzumerken, erst mit der Hereinnahme von J.J. Barea waren die Mavs im Halfcourt besser organisiert. Dennoch vermisste Dallas Dirk in der Offensive, die häufig stockte. Für die Celtics wirbelten vor allem Thomas und Bradley, die nach den ersten zwölf Minuten zusammen schon 20 Punkte auf dem Konto hatten. 29:17 Boston.

2. Viertel: Körbe waren Mangelware zum Start des zweiten Abschnitts, da die Second Unit der C's keinen Rhythmus fand. Das lag unter anderem an der dank Justin Anderson nun besseren Defense der Gäste in Blau. Schön war es wahrlich nicht, wie die Quoten purzelten. Da die Mavericks den Drive scheuten wie der Teufel das Weihwasser, erarbeiteten sie sich nicht einen einzigen Freiwurf in der gesamten ersten Hälfte. Und obwohl Dallas nur 14 Punkte im Viertel erzielte, waren sie damit das bessere Team und weiterhin in Schlagdistanz. 39:31 Celtics.

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3. Viertel: Die Wade von Williams machte Probleme, weshalb Barea die zweite Hälfte begann. Finney-Smith gab Dallas einen Energieschub, es wurde nun etwas physischer. Barnes lief langsam aber sicher heiß und tat einiges für die Ansehnlichkeit der Partie. Dank ihm und Wes schnupperte Dallas am Ausgleich (48:50), doch auch Boston traf nun wieder besser und widerstand dem Run der Mavs. 57:54 Boston.

4. Viertel: Anderson eröffnete den Schlussabschnitt mit einem krachenden Alley-Oop-Dunk, wenig später sorgte er per Leger für die erste Mavs-Führung des Spiels. Dallas zog jetzt die Schrauben in der Defensive an und hatte das Momentum auf seiner Seite, doch dann folgte eine Schrecksekunde: Barea griff sich an die Wade und blieb liegen. Der bissige Puerto-Ricaner konnte den Court nicht aus eigener Kraft verlassen. Endlich erwachte Thomas und erzielte 13 Zähler in Serie, doch Barnes hielt spektakulär dagegen. Es entwickelte sich eine hektische Schlussphase, in der Boston das bessere Ende für sich hatte. 90:83 der Endstand.

Celtics vs. Mavericks: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Isaiah Thomas. Der kleine Mann der Celtics blieb lange unauffällig, doch als es drauf ankam, war er zur Stelle. Im vierten Viertel fand IT2 den Turbo und schraubte Dallas einen Zähler nach dem anderen rein (13 in Serie). Im Statistikbogen standen für ihn am Ende 30 Punkte, 4 Rebounds und 6 Assists. Traf zudem mehr Freiwürfe (13) als das gesamte Dallas-Team zusammen überhaupt nahm (10).

Der Flop des Spiels: Andrew Bogut. Der Center der Mavs war mental nicht auf der Höhe. Mit ihm im Spiel hatte Dallas defensiv große Probleme. Dwight Powell machte da einen deutlich besseren Job. Dazu beging Bogut einige unnötige Fouls und musste mit Nummer sechs raus, nachdem er Thomas zu Beginn des vierten Viertels bei einem Dreierversuch traf. Immerhin kam er neben 6 Punkten und 7 Rebounds auf 4 Vorlagen.

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Das fiel auf:

  • Brad Stevens startete ohne Jae Crowder erneut mit einem Small Ball Lineup, Smart spielte auf der Drei. Der hatte klare Größennachteile gegen Barnes, die die Mavs in Hälfte eins aber nur selten ausnutzen konnten. Deutlich besser machte es der Großverdiener nach der Pause, als er fast alle seine Möglichkeiten nutzte.
  • Generell spielten die Mavs clever und zwangen Boston mit oft mehreren Pick-and-Rolls zu einem Mismatch, das meist auch gefunden wurde. Allerdings fehlte es Dallas dann zumeist an Kaltschnäuzigkeit, um den Vorteil in Punkte umzumünzen.
  • Rick Carlisle wechselte schon Ende des ersten Viertels, zu einer 2-3 Matchup-Zone. Das klappte deutlich besser, auch da die Männer in Grün nach drei schnellen Dreiern kaum noch einen Wurf von Downtown trafen. Am Ende stand Boston bei 7/21 vom Perimeter.
  • Jaylen Brown zeigte von der Bank zwar guten Einsatz, doch der Rookie war eine Schwachstelle der Celtics. Er wollte zu viel und verhedderte sich oft in seinen Aktionen. Ein Eins-gegen-Eins gegen den defensivstarken Anderson war sicher nicht das, was Coach Stevens sehen wollte.
  • Mit 8,3 Rebounds pro Spiel führt Avery Bradley derzeit die Celtics unter den Brettern an. Noch nie kam ein Spieler unter 1,88 Meter auf mehr als 8 Boards über eine Saison. Jerry West war mit 7,9 Rebounds pro Partie noch der Beste. Gegen die Mavs hatte Bradley schon zur Pause 9 Rebounds auf dem Konto, am Ende waren es Career High 13 Boards.

Der Spielplan im Überblick

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