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New York Knicks - Dallas Mavericks 93:77

Porzingis und Melo versenken harmlose Mavs

Dienstag, 15.11.2016 | 03:58 Uhr
Kristaps Porzingis war gegen die Mavericks gut drauf
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Die Dallas Mavericks (2-7) haben mit 77:93 bei den New York Knicks (4-6) verloren (BOXSCORE). Nach einer knappen Führung zur Halbzeit brachen die Mavs, die erneut auf Dirk Nowitzki verzichten mussten, komplett ein und trafen fast nichts mehr. Den Knicks reichten ein starker Kristaps Porzingis und eine Taktik-Änderung im dritten Viertel.

Zur Halbzeit führte Dallas noch mit 3 Punkten, was aber vor allem an der bis dahin schwachen Wurfquote der Knicks lag. Diese stieg im dritten Viertel dann eklatant an, sodass die Partie in diesem Abschnitt (31:12) bereits entschieden wurde.

Lediglich Harrison Barnes (20 Punkte, 8/17 FG) und J.J. Barea (17 Punkte, 8/16 FG) stellten offensiv eine konstante Gefahr für die Knicks dar. Für diese teilten sich Kristaps Porzingis (24 Punkte, 11 Rebounds) und Carmelo Anthony (24 Punkte, 7 Rebounds) die Topscorer-Krone.

Die Reaktionen:

Joakim Noah (Knicks): "Die zweite Halbzeit von uns war richtig gut. Der Coach hat die richtige Entscheidung getroffen mit dem Small-Ball-Lineup."

Rick Carlisle (Mavs-Coach): "Jeder muss für den anderen spielen und zu jedem Zeitpunkt hochkonzentriert sein. In der ersten Halbzeit war das der Fall, in der zweiten nicht."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Nowitzki hatte es zwar durchs Shootaround geschafft, nahm aber nicht am Spiel teil (Achillessehne). Auch Williams (Wade) war noch nicht wieder dabei. Die Starting Five bildeten deshalb Barea, Matthews, Finney-Smith, Barnes und Bogut. Für die Knicks begannen wie erwartet Rose, Lee, Anthony, Porzingis und Noah.

1. Viertel: Dank Bogut, der früh drei Offensiv-Rebounds auf dem Konto hatte, spielte ein schwacher Shooting-Start der Mavs keine Rolle - zumal die Knicks auch recht kalt begannen. Dann übernahmen Barnes und Matthews die Offense und trafen aus der Halbdistanz, doch Porzingis antwortete per Dreier (9:11). Das sollten aber erstmal die letzten Punkte der Hausherren bleiben, während die Texaner offensiv ihren Rhythmus fanden und ihre freien Würfe trafen. Ein Alley-oop von Curry und Bogut bildete den Höhepunkt der ersten 12 Minuten: 15:23.

2. Viertel: Ein schneller 6:0-Run der Knicks zwang Carlisle zur Auszeit. Diese wirkte: Nach vier Barea-Punkten setzte Mejri ein Ausrufezeichen, indem er Porzingis abräumte - und kurze Zeit später Hernangomez. Die Wurfquoten blieben derweil auf beiden Seiten niedrig, lediglich Porzingis traf nun etwas konstanter. Barnes musste sich seine Punkte hart an der Linie erarbeiten, fand dadurch seinen Rhythmus aus dem Feld aber wieder. Kurz vor der Pause hing er Melo noch das dritte Foul an: 36:39.

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3. Viertel: Barea und Curry trafen komplizierte Würfe aus dem Dribbling und neutralisierten dadurch den guten Start der Knicks in die zweite Hälfte, bei denen Melo langsam auftaute (48:45). Danach hatten die Mavs Wurfpech in Person von Barnes und Matthews, wodurch sie erstmals zweistellig ins Hintertreffen gerieten (55:45). Ein Block von Holiday gegen Barnes mit anschließenden Fastbreak-Punkten ließ das Momentum weiter Richtung Knicks wandern. Melo traf derweil seinen nächsten Dreier: 67:51.

4. Viertel: Fünf schnelle Punkte durch Barea brachten die Texaner wieder halbwegs in Schlagdistanz (70:59). Allerdings warfen sie weiterhin viel zu viele Fahrkarten, um die Angelegenheit noch einmal spannend zu gestalten. So reichten vereinzelte Mini-Runs der Knicks aus, um eine für sie entspannte Schlussphase einzuläuten (79:64). Porzingis war in dieser Phase der Fixpunkt, Melo gab den Spot-Up-Schützen und sorgte dafür, dass nichts mehr anbrannte: 93:77.

Knicks vs. Maverucks: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Kristaps Porzingis. Ob aus dem Drive, Lowpost oder von draußen - der Lette präsentierte sein ganzes Waffen-Arsenal. Nach anfänglichen Problemen gegen Barnes stabilisierte er sich zudem in der Defense und holte die meistens Rebounds der Partie für ein Double-Double (24 Punkte, 11 Rebounds).

Der Flop des Spiels: Justin Anderson. Den Fleiß kann man ihm nicht absprechen - trotzdem erlebte er einen Abend zum Vergessen. Obwohl er oft freigespielt wurde, traf er keinen einzigen Wurf (bei 11 Versuchen!) und blieb in 20 Minuten Spielzeit ohne Punkt.

Das fiel auf:

  • Die Knicks hatten zunächst keine Antwort auf Barnes im Eins-gegen-Eins, der wieder auf der Vier startete. Gegen Porzingis hatte er Schnelligkeitsvorteile, über Ndour warf er drüber. 8 Punkte und 4/6 aus dem Feld nach dem ersten Viertel versprachen ein gutes Spiel. Doch im zweiten Viertel wollte er seine Punkte phasenweise zu sehr erzwingen - fand seinen zwischenzeitlich verlorenen Rhythmus aber durch Freiwürfe wieder.
  • Zum Start der zweiten Halbzeit ließ Knicks-Coach Hornacek seinen Starting Center Noah auf der Bank und rotierte stattdessen Guard Justin Holiday in die Aufstellung. Porzingis rückte dafür auf die Fünf, Melo auf die Vier. Die dadurch deutlich temporeichere Offense stand den New Yorkern besser zu Gesicht als das statische Setplay der ersten Halbzeit, auch, weil Mavs-Anker Bogut damit nicht umgehen konnte und in Foulprobleme geriet.
  • Auch defensiv hatte dieser Move positive Effekte für die Knickerbockers. Denn Holiday war die Antwort auf Barnes, der gegen den kleineren und schnelleren Guard viele Fehler machte und sich kaum noch einfache Abschlüsse kreieren konnte.
  • Die Mavs müssen sich mal wieder den Vorwurf gefallen lassen, sich zu sehr auf den Jumper verlassen zu haben. Obwohl von Downtown fast nichts reinfiel, drückten sie 28 Mal ab - bei 5 Treffern. Dass aus dem Drive kaum Gefahr entstand, untermalte auch die sehr magere Anzahl der Freiwürfe (8/11 gegenüber 16/18 bei den Knicks).

Der Spielplan im Überblick

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