Sonntag, 06.11.2016

Atlanta Hawks - Houston Rockets 112:97

Double-Double! Schröder führt Hawks zum Sieg

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge haben die Atlanta Hawks (4-2) zurück in die Spur gefunden und mit 112:97 gegen die Houston Rockets (3-3) gewonnen. Dennis Schröder überzeugte dabei mit einem Double-Double. Auch der Hawks-Frontcourt dominierte.

Dennis Schröder glänzte mit einem Double-Double bestehend aus 17 Punkten (6/14 FG) und 12 Assists (Career-High). Besonders das Zusammenspiel mit den Big Men klappte hervorragend. Paul Millsap legte 23 Zähler und 11 Rebounds auf, Dwight Howard kam gegen sein Ex-Team ebenfalls auf ein dominantes Double-Double (20 Punkte, 14 Rebounds). Zudem lieferte er das größte Highlight der Partie.

Auf der anderen Seite legte James Harden 30 Punkte und 12 Assists auf, erhielt aber zu wenig Unterstützung. Ryan Anderson und Clint Capela kamen noch auf 12 Punkte, doch gerade Anderson hatte sein Pulver früh verschossen.

Die Reaktionen:

Kyle Korver (Hawks): "Wir wussten, dass Dwight heute gewinnen möchte. Wir wollten heute gut für ihn spielen."

Mike D'Antoni (Head Coach Rockets): "Wir haben heute nicht gut verteidigt. Wir haben den Kampf nicht angenommen"

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Keine Überraschungen auf beiden Seiten. Die Hawks schickten Schröder, Korver, Bazemore, Millsap und Howard aufs Parkett, die Rockets setzten auf Harden, Gordon, Ariza, Anderson und Capela.

1. Viertel: Beide Teams verschwendeten keine Zeit und drückten mächtig aufs Tempo. Milllsap kam zu einfachen Fastbreak-Punkten, die Rockets nahmen sehr frühe Dreier - und trafen auch in Person von Harden und Anderson (9:10). Allerdings ließ sich auch Korver von Downtown nicht lumpen und war früh im Rhythmus, sodass sich das erwartete High Scoring Game andeutete. In den Schlussminuten des ersten Durchgangs normalisierten sich allerdings die Trefferquoten: 30:30.

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2. Viertel: Die Rockets hielten weiterhin munter von der Dreierlinie drauf, doch die Second Unit traf lange nicht so gut wie die Starter. So setzten sich die Hawks erstmals etwas ab, da sie ihre Offensive flexibler gestalteten (39:33). Schröder meldete sich endgültig zum Dienst und scorte mehrfach per Drive und von der Linie, nachdem er sich zunächst aufs Playmaking konzentriert hatte. Dann war Howard-Time: Erst versenkte er einen spektakulären Alley-oop nach Schröder-Anspiel, dann pflückte er auf übelste Art und Weise McDaniels Dunk-Versuch aus der Luft. Das wurde aber fälschlicherweise als Foul gepfiffen. Halbzeitstand: 65:59.

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3. Viertel: Nachdem die zweite Halbzeit etwas gemächlich startete, weckte Schröder die Fans mit einem unglaublichen Behind-the-Back-Assist auf Millsap wieder auf (77:69). Die Rockets blieben aber hartnäckig, da The Beard hochprozentig aus dem Feld traf. Es blieb allerdings dabei, dass sich die Gäste zu sehr in den Distanzwurf verliebt hatten, der von den Hawks stark verteidigt wurde. Auf der anderen Seite zeigte Bazemore, wie man das mit den Dreiern macht und traf zwei Stück in Folge. 93:84 nach 36 Minuten.

4. Viertel: Howard packte einen Post-Move aus und baute die Führung auf 13 Punkte aus. Kurze Zeit später veredelte er einen starken Korver-Assist - die Rockets-Defense fand zu diesem Zeitpunkt keinen Zugriff mehr. Zudem begannen die Hawks damit, ihre Angriffe auszudehnen und viele Sekunden von der Uhr zu nehmen. Nach einem weiteren Dreier von Bazemore aus der Ecke betrug der Vorsprung 20 Punkte - die Entscheidung.

Hawks vs. Rockets: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Dennis Schröder. Er zeigte, wieso die Hawks in ihm den Point Guard ihrer Zukunft sehen. Er leitete im Stile eines echten Floor Generals die Hawks-Offense, fand die Mismatches seiner Kollegen und vergaß auch das eigene Scoring nicht. Am Ende hatte er 17 Punkte und 12 Assists gesammelt, wobei seine 4 Ballverluste seiner risikofreudigen Spielweise geschuldet waren, die Coach Bud aber wohl so von ihm sehen will. Ebenfalls stark: Paul Millsap.

Der Flop des Spiels: Eric Gordon. Der Shooting Guard lebt von seinem Dreier. Wenn dieser nicht fällt, ist er kein Faktor - und genau das war hier der Fall. Er blieb ohne Treffer von Downtown (0/4) und traf auch darüber hinaus unglückliche Wurf-Entscheidungen (3/11 FG).

Big Men unter 24: Die Großen sterben aus? Von wegen!
Willie Cauley-Stein (Kings): Auch wenn er bei einer Chaostruppe spielt: In Sachen Defense macht "Trill" fast niemand etwas vor. Wird er eines Tages der neue Tyson Chandler?
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Willie Cauley-Stein (Kings): Auch wenn er bei einer Chaostruppe spielt: In Sachen Defense macht "Trill" fast niemand etwas vor. Wird er eines Tages der neue Tyson Chandler?
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Trey Lyles (Jazz): Am College musste er neben Towns und WCS öfter auf die Drei ausweichen – das hat Lyles eine enorme Vielseitigkeit verschafft. Bisher mangelt es nur an Konstanz, aber das soll bei 20-Jährigen wohl vorkommen.
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Trey Lyles (Jazz): Am College musste er neben Towns und WCS öfter auf die Drei ausweichen – das hat Lyles eine enorme Vielseitigkeit verschafft. Bisher mangelt es nur an Konstanz, aber das soll bei 20-Jährigen wohl vorkommen.
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Jahlil Okafor (Sixers): Okafor muss ständig gedoppelt werden und ist im Post für sein Alter unheimlich versiert. Sein Problem ist, dass er nicht 20 Jahre vorher geboren wurde – und dass die Sixers andere Big Men haben.
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Jahlil Okafor (Sixers): Okafor muss ständig gedoppelt werden und ist im Post für sein Alter unheimlich versiert. Sein Problem ist, dass er nicht 20 Jahre vorher geboren wurde – und dass die Sixers andere Big Men haben.
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Jusuf Nurkic (Nuggets): Nurkic hat die Saison furios eröffnet (16 Punkte, 12 Rebounds), leider funktioniert er nicht wirklich neben Jokic. Sollten sich die Nuggets für einen von beiden entscheiden müssen, wäre es aber eher nicht Nurkic.
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Jusuf Nurkic (Nuggets): Nurkic hat die Saison furios eröffnet (16 Punkte, 12 Rebounds), leider funktioniert er nicht wirklich neben Jokic. Sollten sich die Nuggets für einen von beiden entscheiden müssen, wäre es aber eher nicht Nurkic.
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Clint Capela (Rockets): Nach dem Howard-Abgang ist der Schweizer auf einmal Starter in Houston und offenbart großes Potenzial. Kein Anspiel von Harden ist zu hoch für den Super-Athleten.
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Clint Capela (Rockets): Nach dem Howard-Abgang ist der Schweizer auf einmal Starter in Houston und offenbart großes Potenzial. Kein Anspiel von Harden ist zu hoch für den Super-Athleten.
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Dario Saric (Sixers): Der "Homie" muss sich noch ans NBA-Game gewöhnen und agiert bisher mit der Effizienz eines Vierjährigen, der aus Versehen Kaffee getrunken hat (19 Prozent FG!). Langfristig sollte sich sein Game aber gut mit dem von Embiid ergänzen.
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Dario Saric (Sixers): Der "Homie" muss sich noch ans NBA-Game gewöhnen und agiert bisher mit der Effizienz eines Vierjährigen, der aus Versehen Kaffee getrunken hat (19 Prozent FG!). Langfristig sollte sich sein Game aber gut mit dem von Embiid ergänzen.
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Julius Randle (Lakers): Die Defense muss sich unbedingt steigern. Im Angriff hat Randle jedoch die Chance, eine Art Blake Griffin für arme Linkshänder zu werden.
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Julius Randle (Lakers): Die Defense muss sich unbedingt steigern. Im Angriff hat Randle jedoch die Chance, eine Art Blake Griffin für arme Linkshänder zu werden.
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Aaron Gordon (Magic): Nominell ist Gordon zwar ein Small Forward, irgendwann realisieren die Magic aber hoffentlich noch, dass er auf die Vier gehört. Seine Athletik ist absurd – und neuerdings fällt offenbar sogar der Dreier.
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Aaron Gordon (Magic): Nominell ist Gordon zwar ein Small Forward, irgendwann realisieren die Magic aber hoffentlich noch, dass er auf die Vier gehört. Seine Athletik ist absurd – und neuerdings fällt offenbar sogar der Dreier.
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Nerlens Noel (Sixers): Seit seiner Ankunft in der Liga ist Noel ein Gamechanger in der Defense – offensiv natürlich nicht. Die Situation im überfüllten Philly-Frontcourt ist für seine Entwicklung alles andere als gut.
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Nerlens Noel (Sixers): Seit seiner Ankunft in der Liga ist Noel ein Gamechanger in der Defense – offensiv natürlich nicht. Die Situation im überfüllten Philly-Frontcourt ist für seine Entwicklung alles andere als gut.
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Steven Adams (Thunder): Man käme nicht auf die Idee, aber Adams ist erst 23 Jahre alt. Der Neuseeländer hat sich offensiv wie defensiv beständig gesteigert und ist heuer der wohl wichtigste Nebenmann von Abrissbirne Westbrook.
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Steven Adams (Thunder): Man käme nicht auf die Idee, aber Adams ist erst 23 Jahre alt. Der Neuseeländer hat sich offensiv wie defensiv beständig gesteigert und ist heuer der wohl wichtigste Nebenmann von Abrissbirne Westbrook.
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Nikola Jokic (Nuggets): Neben Towns und Porzingis ging er letzte Saison etwas unter, aber Jokic hat Potenzial – vor allem in der Offensive. Sein Super-PER von 21,5 als Rookie berücksichtigt allerdings nicht die bisher miese Defense.
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Nikola Jokic (Nuggets): Neben Towns und Porzingis ging er letzte Saison etwas unter, aber Jokic hat Potenzial – vor allem in der Offensive. Sein Super-PER von 21,5 als Rookie berücksichtigt allerdings nicht die bisher miese Defense.
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Myles Turner (Pacers): War sein 30-Punkte-16-Rebounds-Auftritt gegen die Mavs ein Vorbote? Falls ja: Heilige Makrele! Turner hat Range und kann den Ring beschützen – die Kombination ist selten.
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Myles Turner (Pacers): War sein 30-Punkte-16-Rebounds-Auftritt gegen die Mavs ein Vorbote? Falls ja: Heilige Makrele! Turner hat Range und kann den Ring beschützen – die Kombination ist selten.
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Joel Embiid (Sixers): Das größte Fragezeichen in dieser Liste. Kann er gesund bleiben? Wenn ja, drängt sich irgendwo ein Hakeem-Vergleich auf – und Embiid müsste in dieser Aufzählung unter die Top 3.
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Joel Embiid (Sixers): Das größte Fragezeichen in dieser Liste. Kann er gesund bleiben? Wenn ja, drängt sich irgendwo ein Hakeem-Vergleich auf – und Embiid müsste in dieser Aufzählung unter die Top 3.
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Andre Drummond (Pistons): Der wohl beste Rebounder der Liga hat sein Potenzial mit 23 noch lange nicht ausgeschöpft. Zum Saisonstart traf er immerhin die Hälfte seiner Freiwürfe – das wäre schon eine große Steigerung (vorher 35 Prozent!).
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Andre Drummond (Pistons): Der wohl beste Rebounder der Liga hat sein Potenzial mit 23 noch lange nicht ausgeschöpft. Zum Saisonstart traf er immerhin die Hälfte seiner Freiwürfe – das wäre schon eine große Steigerung (vorher 35 Prozent!).
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Kristaps Porzingis (Knicks): Der Lette ist ein "Einhorn" und hat den Madison Square Garden fast im Alleingang revitalisiert. Zum Saisonstart legte der Zinger in Sachen Effizienz ordentlich zu – Melo gehört die Gegenwart, Kristaps gehört die Zukunft.
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Kristaps Porzingis (Knicks): Der Lette ist ein "Einhorn" und hat den Madison Square Garden fast im Alleingang revitalisiert. Zum Saisonstart legte der Zinger in Sachen Effizienz ordentlich zu – Melo gehört die Gegenwart, Kristaps gehört die Zukunft.
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Karl-Anthony Towns (Wolves): KAT ist mit 21 schon einer der komplettesten Big Men der Liga. Sein Potenzial schreit nach "Tim Duncan 2.0" – als wäre die erste Version nicht schon bombastisch gewesen!
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Karl-Anthony Towns (Wolves): KAT ist mit 21 schon einer der komplettesten Big Men der Liga. Sein Potenzial schreit nach "Tim Duncan 2.0" – als wäre die erste Version nicht schon bombastisch gewesen!
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Anthony Davis (Pelicans): Der Saisonstart zeigte mal wieder: A.D. vereint Fähigkeiten in sich, die es in dieser Kombination noch nie in der NBA gab. Leider ist sein Team aktuell ein absoluter Trümmerhaufen.
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Anthony Davis (Pelicans): Der Saisonstart zeigte mal wieder: A.D. vereint Fähigkeiten in sich, die es in dieser Kombination noch nie in der NBA gab. Leider ist sein Team aktuell ein absoluter Trümmerhaufen.
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Das fiel auf:

  • Die Hawks suchten offensiv früh das Matchup Millsap gegen Anderson. Denn der Rockets-Forward war nicht in der Lage, Millsap im Eins-gegen-Eins zu halten, der so früh zu seinem Rhythmus fand. Allerdings: Auf der anderen Seite machte Anderson sein Defizit wett und hatte nach 7 Minuten schon drei Triples auf dem Konto. Millsap schien davon überrascht, wie schnell der Wurfspezialist abdrückte. Mike D'Antoni gefiel das.
  • Das Pick-and-Roll mit Schröder und Howard war eine Augenweide. Der Speed des Deutschen und die Power von D12 entpuppten sich mal wieder als brandgefährliche Kombiation, an dessen Ende nicht selten ein Schröder-Layup oder ein Alley-oop auf den Center stand.
  • James Harden war mit 30 Punkten und 12 Assists zwar wieder mal der Dreh- und Angelpunkt der Rockets-Offense. Trotzdem war die Hawks-Defense gut auf ihn eingestellt: Seine Pick-and-Rolls wurden meist gedoppelt, sodass der Bart selten bis zum Brett kam und schwierige Pässe spielen musste (6 Turnover). Mit 7 Freiwürfen blieb er unter seinem Schnitt (11). Auch in dieser Hinsicht machte die Helpside einen klasse Job. Im vierten Viertel blieb er obendrein ohne Punkte.
  • Mit 35,2 Dreiern pro Spiel drücken die Rockets öfter vom Parkplatz ab als jedes andere Team der Liga. Auch in dieser Partie hielten sie ihren Schnitt mit 36 Abschlüssen von jenseits der Dreierlinie - doch ihre 12 Treffer waren eine mehr als magere Ausbeute. Besser machten es die Hawks, die deutlich ausbalancierter abschlossen (8/20 3FG) und immer wieder den Weg in den Lowpost suchten. Dort dominierten Millsap und Howard im Eins-gegen-Eins (Punkte in der Zone: 62:46).

Der Spielplan im Überblick

Thorben Rybarczik

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Thorben Rybarczik(Redaktion)

Thorben Rybarczik, Jahrgang 1992, ist seit 2015 bei SPOX.com. Der gebürtige Bremer studierte in seiner Heimatstadt Journalistik und sammelte währenddessen erste Erfahrungen im Online-Journalismus und in der Öffentlichkeitsarbeit. Bei SPOX.com Mitglied der NBA-Redaktion.

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