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Preseason-Schlaglichter

Millsap schrubbt Orlando im Alleingang

SID
Montag, 17.10.2016 | 08:31 Uhr
Paul Millsap war gegen die Orlando Magic einfach überall
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Die Atlanta Hawks fahren dank Allzweckwaffe Paul Millsap einen Sieg ein, die Oklahoma City Thunder haben mit der Rumpftruppe aus Minnesota keine Probleme. Die Portland Trail Blazers verlieren trotz voller Mannesstärke gegen die Denver Nuggets.

Orlando Magic (1-4) - Atlanta Hawks (3-2) 98:105 (BOXSCORE)

Punkte: Serge Ibaka (25) - Paul Millsap (19)

Rebounds: Bismack Biyombo (19) - Paul Millsap (9)

Assists: Elfrid Payton (5) - Paul Millsap (7)

Das Ende der Preseason naht - und noch immer läuft es nicht für die Magic. Immerhin konnte der neue Frontcourt eine gute Vorstellung abliefern. Auf der Gegenseite wurde neben Dennis Schröder auch Dwight Howard geschont. Dementsprechend hatten die Big Man aus Orlando unter den Körben leichtes Spiel. Ibaka erzielte 25 Punkte (9/15 FG), Biyombo griff sich satte 19 Rebounds.

Dass Atlanta dennoch als Sieger vom Parkett ging, lag an Paul Millsap. Die wandelnde Allzweckwaffe der Hawks machte ein bockstarkes Spiel und kam in 19(!) Minuten auf 19 Punkte, 9 Rebounds und 7 Assists (+21). Schröder-Vertreter Will Bynum hatte Probleme mit seinem Wurf (3/11 FG).

Einen guten Eindruck hinterlassen konnte zudem Taurean Prince (13 Punkte, 5 Rebounds) sowie auf Seiten der Magic Evan Fournier (22 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists) und D.J: Augustin (12 Punkte, 3 Assists, 4 Steals).

Oklahoma City Thunder (2-3) - Minnesota Timberwolves (3-2) 112:94 (BOXSCORE)

Punkte: Russell Westbrook (26) - John Lucas III (18)

Rebounds: Steven Adams (11) - Nemanja Bjelica (6)

Assists: Russell Westbrook (10) - Kris Dunn (6)

Es war ein ungleiches Matchup in Oklahoma City. Während die Wolves ihre komplette Starting Five auf der Bank entspannen ließ, ging OKC mit dem Starting Lineup der Regular Season in die Partie. Eine kurze Führung erspielte sich Minnesota, doch nach 101 Sekunden war der Spuk vorbei. Die Thunder gingen in Führung, übernahmen die Kontrolle und setzten sich im dritten Viertel entscheidend ab.

Neben Russ (26 Punkte, 10 Assists, 0 Turnover) zeigte Steven Adams, dass er für höhere Offensiv-Aufgaben bereit ist (20 Punkte, 11 Rebounds). Defensiv packte er auch kräftig mit an und kam auf 4 Blocks. Vor allem dank guter Arbeit der OKC-Big-Men stand am Ende ein Feldqurfquote von 50 Prozent.

Bei den Wolves konnte Coach Tom Thibodeau trotz der deutlichen Niederlage sicher einige Erkenntnisse gewinnen. Adreian Payne (16 Punkte, 7/12 FG) und John Lucas III (18 Punkte, 5/12 FG) waren die besten Punktesammler des Teams.

Portland Trail Blazers (3-2) - Denver Nuggets (3-3) 97:106 (BOXSCORE)

Punkte: C.J. McCollum (20) - Wilson Chandler (18)

Rebounds: Noah Vonleh (10) - Jusuf Nurkic (9)

Assists: C.J. McCollum (4) - Will Barton (7)

Die Gäste traten ohne Danilo Gallinari und Emmanuel Mudiay an, im Frontcourt starteten erneut Nikola Jokic und Jusuf Nurkic nebeneinander. Beide hatten allerdings Probleme mit dem Abschluss. Dank guter Quote von der Linie kam Nurkic dennoch fast auf ein Double Double (13 Punkte, 9 Rebounds).

Dass Wilson Chandler (18 Punkte, 7/10 FG) weiß, wie man die Kirsche durch den Ring schmeißt, ist nichts Neues. Rookie Jamal Murray allerdings ließ mit 15 Punkten, 7 Rebounds, 3 Assists und 3 Steals aufhorchen.

Portland-Coach Terry Stotts probte den Ernstfall und schickte seine stärksten Jungs aufs Feld, doch vor allem bei Damian Lillard wollte es nicht so richtig laufen. 1/10 FG dürften ihn eher deprimiert haben, nach 18 Minuten war Schluss für ihn. Dier Beitrag von C.J. McCollum (20 Punkte, 4 Assists) und Al-Farouq Aminu (18 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists) reichte am Ende nicht aus.

Der Spielplan im Überblick

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