Sonntag, 29.05.2016

Game 6: Thunder - Warriors 101:108

Game 7! Curry und Klay retten die Dubs

Was für ein irres Spiel! Die Golden State Warriors können weiter von der Titelverteidigung träumen. Die Oklahoma City Thunder haben Spiel 6 der Western Conference Finals zwar lange im Griff, machen den Sack aber nicht zu (108:101 - und dann kommt der Auftritt der Splash Brothers.

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Nahezu die ganze Partie über hatte OKC geführt und schien bestens gerüstet dafür, den Finals-Einzug perfekt zu machen. Doch in der Schlussphase meldete sich das alte Problem aus der Regular Season zurück: Insbesondere Kevin Durant versuchte das Spiel mit Einzelaktionen zu entscheiden, war dabei jedoch extrem ineffizient (29 Punkte, 10/31 FG). Co-Star Russell Westbrook legte zwar beinahe ein Triple-Double auf (28 Punkte, 11 Assists, 9 Rebounds), in den letzten Minuten war aber auch er machtlos.

Und so konnten die Thunder die irre Show der Splash Brothers nicht kontern. Klay Thompson (41 Punkte) stellte mit 11 Dreiern (bei 18 Versuchen) einen Rekord für Dreier in einem Playoff-Spiel auf, die bisherige Bestmarke hatte bei 9 gelegen. MVP Stephen Curry startete zwar langsam in die Partie, war dann aber umso mehr zur Stelle, als es um die Verlängerung der Rekordsaison ging (31 Punkte, 10 Rebounds, 9 Assists). Draymond Green unterstützte die beiden Guards mit einem Double-Double (14 Punkte, 12 Rebounds).

Und so wird sich Oklahoma City ärgern, dass sie den Sack nicht zugemacht haben, als sie die Chance hatten. Spiel 7 (Dienstag ab 3 Uhr im LIVESTREAM FOR FREE). findet schließlich wieder in Oakland statt - und das Momentum liegt nun wieder eindeutig bei den Warriors.

Die Reaktionen:

Klay Thompson (Warriors): "Das war wahrscheinlich das beste Spiel, an dem ich je teilgenommen habe. Einfach aufgrund der Situation, in der wir uns befunden haben. Wir wollten es alle unbedingt vermeiden, dass unsere Saison heute endet."

... über seinen Dreier-Rekord: "Ich hätte mindestens 13 haben sollen, da ich am Anfang einige weit offene Würfe vergeben habe."

Kevin Durant (Thunder): "Wir wissen, dass uns noch ein Spiel bevorsteht. Darauf freuen wir uns. Es ist jetzt nicht an der Zeit den Kopf hängen zu lassen."

Russell Westbrook (Thunder): "Ich denke, dass wir den Großteil des Spiels sehr hart gespielt haben, aber sie haben am Ende einfach mehr Würfe getroffen als wir. Jetzt heißt es 'Win or go home', so einfach ist das."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Beide Coaches vertrauten erwartungsgemäß den gleichen Starting Lineups: Westbrook, Roberson, Durant, Ibaka und Adams für OKC. Curry, Thompson, Barnes, Green und Bogut bei den Warriors.

Stephen Curry: Die Karriere in Bildern
Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
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Das Basketballspielen wurde Stephen Curry in die Wiege gelegt, schließlich war schon sein Vater Dell Curry in der NBA aktiv.
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Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
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Bereits bei seinem eher unbekannten College-Team, den Davidson Wildcats, war der Point Guard nur schwer zu stoppen. In drei Uni-Jahren legte er im Schnitt aber mehr als 25 Punkte auf
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Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
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Auch wenn ihn aufgrund seines schmächtigen Körpers viele eher kritisch sahen, hinderte das die Golden State Warriors nicht daran ihn 2009 an 7. Stelle zu draften
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Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
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Dort wurde er mit dem 2011 gedrafteten Klay Thompson zusammengeführt, mit dem er seitdem die Splash Brothers bildet. Logisch, dass ein Spitzname bei dem starken Shooting der beiden nicht lange auf sich warten ließ
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Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
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Nach seinem zweiten Platz beim Rookie of the Year Award 2010 war er auch als Sophomore weiter erfolgreich. In seiner zweiten Saison gewann er die NBA Skills Challenge und zeigte, dass mit dem Ball nur wenige so gut umgehen können, wie er
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Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
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Doch gleich mehrere Knöchelverletzungen ließen Zweifel an Currys Profisport-Tauglichkeit aufkommen. In der Saison 2011/2012 konnte er nur 26 Spiele bestreiten
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Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
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Aber die Warriors glaubten an ihn und Curry unterschrieb eine Rookie-Extension über vier Jahre und 44 Mio. Dollar, die für das Team nicht ohne Risiko war. Doch in der Saison 2012/2013 folgte der endgültige Durchbruch...
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Curry wurde die Ehre zuteil, bei seinem ersten All-Star-Game direkt zu starten. Schnell zog er in der Gunst der NBA-Fans an Point-Guard-Liebling Chris Paul vorbei
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In der Postseason 2013 sorgten die Dubs für Aufsehen, als sie die Spurs um Spielmacher-Legende Tony Parker an den Rand der Niederlage brachten
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Durch seine starken Leistungen in der besten Basketballliga der Welt wurde Curry auch beim Team USA einer der wichtigsten Spieler. Zwar fehlt ihm noch Olympiagold, aber zwei Weltmeistertitel darf er bereits sein Eigen nennen
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Dass Curry der beste Distanzschütze der Association ist, stellte er beim Dreier-Contest 2015 unter Beweis. Mit 286 getroffenen Longballs in der Saison verbesserte er zudem seinen eigenen Rekord
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Im Rennen um den MVP Award setzte sich Curry mit einer bockstarken Saison gegen LeBron James und James Harden durch. Adam Silver überreichte ihm die Trophäe während der Playoffs 2015
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Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
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Auch privat läuft es für den Superstar. 2011 Heiratete er seine langjährige Freundin Ayesha Alexander...
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... 2012 kam Tochter Riley zur Welt. Und bei einigen Pressekonferenzen stahl ihm das extrovertierte Mädchen mit Leichtigkeit die Show
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Nach einer Saison mit 76 Siegen spielten sich die Warriors 2015 in die Finals, wo es zu einem erbitterten Kampf mit den Cleveland Cavaliers kam
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Am Ende siegte Golden State mit 4-2 und holte die erste Championship seit 40 Jahren nach Oakland. Andre Iguodala, der die Kreise von LeBron James enorm einengte, wurde zum Finals-MVP gekürt - und Curry freute sich mit ihm
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2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
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2015/2016 läuft noch besser: Die Warriors jagen aktuell den 72-Siege-Rekord der Bulls (1995/1996) und haben schon 59 Erfolge auf dem Konto
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In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
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In dieser Saison hat sich Curry noch einmal verbessert und schon bis Anfang März 300 Dreier eingenetzt. Und das bei einer Quote von 46 Prozent
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Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
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Auch individuell stößt Curry in neue Sphären vor: Mit 30,4 Punkten pro Spiel, einem PER von 32,2, einem True Shooting von 67,9 Prozent sowie 13,9 Win Shares ist der MVP auf dem Weg zu einer historischen Saison
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Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
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Zum besten Spieler des Planeten hat es Curry vor allem dank seines Arbeitseifers geschafft. Und die Konkurrenz hat jetzt schon Angst davor, der Chef könnte in den nächsten Jahren noch stärker werden...
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1. Viertel: Beide Teams starteten etwas zu hektisch in die Partie, Fehlwürfe und Ballverluste prägten die ersten Minuten. Die Dubs kamen kurz ins Rollen, als Green einen Dreier traf und dann Bogut für den offenen Slam fand, doch Westbrook und Ibaka antworteten prompt per 7:0-Run. Nach einem wilden Durchgang führte OKC mit 23:20.

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2. Viertel: Man musste nur einmal kurz blinzeln, da waren die Thunder erstmals auf 12 Punkte weg, da Durant langsam in Fahrt kam. Nach fünf langen Minuten kam Curry zurück, aber die Impulse setzte weiter OKC - unter anderem Adams mit einem bösen Dunk über Staatsfeind Green. Dank Klay schafften die Dubs es dennoch, in Schlagdistanz zu bleiben. Obwohl die Thunder die Halbzeit eigentlich klar dominierten, führten sie zur Pause nur mit 53:48.

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3. Viertel: Back-to-Back-Dreier von Thompson brachten die Dubs binnen 40 Sekunden der Halbzeit in Führung - und auf einmal nahm die Partie noch einmal richtig Fahrt auf. Curry und Durant fanden nahezu gleichzeitig ihren Rhythmus, wobei Steph zwischenzeitlich 11 Warriors-Punkte in Folge machte. Aber OKC fing sich - dank seiner Superstars, aber auch dank Kanter, der erstmals seit längerem eine große Rolle einnahm. 83:75 OKC!

4. Viertel: Wieder starteten die Dubs mehrere Comeback-Versuche, zumeist durch Thompson-Dreier. Wieder hatte vor allem Westbrook die nötigen Antworten. Richtig abschütteln ließ sich der Champ aber nie und dann glich Curry die Partie aus - und einen Thompson-Dreier später führten die Dubs 1:30 Minuten vor Schluss! Bei 5 Zählern Rückstand OKC warf Durant dann einen Einwurf in Currys Hände - und damit war der Schocker perfekt.

Thunder vs. Warriors: Hier geht's zum BOXSCORE

© spox

Der Star des Spiels: Klay Thompson. Was für eine irrsinnige Show des Shooting Guards. Klay hielt die Dubs in ihrer schwachen Phase fast im Alleingang im Spiel und war dann auch in der Crunchtime zur Stelle. Und auch wenn die Offensiv-Zahlen natürlich das Hauptthema sein werden: Auch seine Defense gegen Westbrook war richtig gut. Eine wahnsinnige Energieleistung.

Der Flop des Spiels: Kevin Durant. Normalerweise wird ja eher Westbrook kritisiert, wenn in OKC in der entscheidenden Phase schlechte Entscheidungen getroffen werden - aber in diesem Fall war der "Übeltäter" ganz klar KD. Das ganze Spiel über mit mieser Wurfauswahl, war das vierte Viertel dann die Krönung: 4 Punkte bei 1/7 FG - und 2 Ballverluste.

Das fiel auf:

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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  • Die Warriors hatten offensiv in der Anfangsphase riesige Probleme. Curry war im ersten Viertel unsichtbar. Ohne die Extra-Aufmerksamkeit, die der MVP in Normalform auf sich zieht, ergaben sich fast nie die klassischen 4-gegen-3-Situationen, die die Warriors für gewöhnlich so tödlich machen. Golden State ließ so zunächst fast alles über Thompson laufen - aber Isolationen sind einfach nicht die Stärke des Off-Guards.
  • Dass das Spiel ihnen in der ersten Halbzeit dennoch nicht entglitt, lag daran, dass Curry nach seiner längeren Pause zumindest als Playmaker gut funktionierte und Klay einige offene Dreier servierte - und dass die Dubs überraschenderweise das Rebound-Duell für sich entschieden (26:25). Zudem ließen die Thunder und vor allem Durant einfach zu viele Möglichkeiten von Downtown liegen (2/14 3FG).
  • Das rächte sich aus dem Grund, dass die Warriors und insbesondere Curry nach dem Pausentee deutlich selbstbewusster auftraten. Als sich dann auch noch Roberson im dritten Viertel sein fünftes Foul holte und rausmusste, schienen die Thunder zwischenzeitlich zu schwanken. Allerdings half ihnen kurz danach das vierte Foul von Green: Ohne Draymond auf dem Court konnte Donovan endlich mal Kanter bringen, ohne dafür prompt bestraft zu werden. Der Türke war eminent wichtig, als die Dubs im dritten Viertel lautstark an die Tür klopften.
  • All das half im letzten Viertel aber nicht mehr. Die Dubs kämpften sich immer weiter ran und OKC ließ das zu, da in der Crunchtime nahezu jedes Play über Durant lief, dem aber einfach nichts gelingen wollte. Ob Turnover oder Fehlwürfe - er agierte völlig glücklos gegen den bärenstarken Iguodala. In den letzten 3:41 Minuten war ein Putback von Roberson das einzige Field Goal der Thunder!

Der Spielplan im Überblick

Ole Frerks

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Ole Frerks(Redaktion)

Ole Frerks, Jahrgang 1990, ist seit 2013 bei SPOX.com. Nach dem Abitur im Jahre 2008 studierte er in Hamburg und sammelte verschiedene Arbeitserfahrungen in den Bereichen Journalismus und Online-Marketing. Bei SPOX.com Bestandteil der NBA-Redaktion, außerdem zuständig für Basketball, Tennis und Fußball.

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