NBA

Westbrook mit Monster-Triple-Double

Von SPOX
Russell Westbrook war gegen die Clippers nicht zu bremsen
© getty
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Oklahoma City Thunder (44-20) - Los Angeles Clippers (41-22) 120:108 (BOXSCORE)

Als Kevin Durant nach dem Spiel gefragt wurde, ob er so eine Leistung wie die von Russell Westbrook vorher für möglich gehalten habe, gab er folgendes zum Besten: "Ja, bei NBA 2k - auf Rookie. " Und weiter: "Worte können gar nicht beschreiben, was Russell heute geleistet hat. Es sieht bei ihm so einfach und geschmeidig aus, dass man gar nicht merkt, was gerade abgeht."

Was war da passiert? Nun: Mit 25 Punkten, 11 Rebounds und 20 Assists hatte besagter Russell Westbrook ein Triple-Double aufgelegt, dass in dieser Dimension zuletzt ein gewisser Magic Johnson im Jahre 1988 geschafft hatte. "1988? Da wurde ich geboren", analysierte RW0, nachdem er davon in Kenntnis gesetzt wurde.

Ein ebenfalls nicht zu beachtendes "Nebenprodukt" dieser Monster-Performance war natürlich auch der Sieg gegen die Clippers im Kampf um Platz drei im Westen. Dass es am Ende ein Start-Ziel-Sieg wurde, täuscht allerdings über die Tatsache hinweg, dass L.A. steht's in Schlagdistanz war, aber nie eine Antwort auf die Power von Westbrook und Durant hatte. Ach ja: Der MVP von 2014 schrammte mit 30 Punkten, 12 Rebounds und 7 Assists nur knapp an einem weiteren Triple-Double des Abends vorbei.

Phoenix Suns (17-47) - New York Knicks (27-39) 97:128 (BOXSCORE)

Wenn man 66,7 Prozent als Team aus dem Feld trifft, dann ist das schon ganz gut. Wenn man allerdings 66,7 Prozent als Team von der Dreierlinie trifft, dann ist das fast schon sensationell - vor allem, wenn es sich dabei um die New York Knicks handelt. Genau diese trafen bei ihrem Gastspiel in Arizona aber 16 ihrer 24 Würfe von Downtown und feierten dadurch einen niemals gefährdeten Kantersieg.

Eine ungewohnt große Rolle spielte bei den Knicks Veteran Sasha Vujacic, der in Abwesenheit von Arron Afflalo in der Starting Five stand und 6 seiner 7 Dreier für 23 Punkte einnetzte. "Ich - und das ganze Team - sind früh in den Rhythmus gekommen. Wir haben an beiden Enden des Feldes als Einheit gespielt, heute war wirklich jeder gut drauf", so 32-Jährige, der mit Carmelo Anthony (23 Punkte, 3/4 3FG, 7 Rebounds) prominente Unterstützung hatte.

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Bei Phoenix war man von der Behauptung, dass jeder gut drauf sei, derweil ziemlich weit entfernt. Einzig Devin Booker hatte der Offensiv-Power New Yorks etwas entgegenzusetzen und legte 32 Punkte auf (14/28 FG) auf. Das Problem des Abends identifizierte der Topscorer in der Defense seines Teams: "Wir haben ihnen heute Schüsse gegeben, die man so sonst nur im Training bekommt. Jeder in der NBA würde solche Würfe treffen."

Sacramento Kings (25-38) - Cleveland Cavaliers (45-18) 111:120 (BOXSCORE)

"Wir lernen immer noch und es passieren auf dem Court noch Dinge, die eigentlich nicht passieren dürfen." Diese Aussage stammt vom Auserwählten LeBron James, der jüngst zu Protokoll gab, dass seine Cavs noch nicht bereit für die Playoffs seien. Solche ominösen Dinge geschahen nun auch bei den Kings: Knapp 5 Minuten vor Schluss führte der Vize-Champ recht komfortabel mit 109:100, brachte sich aber beinahe um den Lohn seiner Arbeit.

Denn wie aus dem Nichts legten die Kalifornier einen 8:0-Run hin und machte die Angelegenheit wieder spannend. Dann kam allerdings Kevin Love, der erst 2 Freiwürfe versenkte und kurte Zeit später nach einer Chaos-Sequenz ein Vierpunkt-Spiel aus der Ecke nachlegte. Am Ende hatte er mit 17 Punkten und 10 Rebounds übrigens ein Double-Double auf dem Konto.

Ein solches gönnte sich auch LeBron James, der 25 Zähler, 11 Rebounds und 6 Assists auflegte. Mann des Abends wurde allerdings Kyrie Irving, der auf starke 30 Zähler (11/22 FG) kam. So viele waren es beim Kings-Alphatier DeMarcus Cousins zwar nicht, seine 29 Punkte und 11 Rebounds waren dennoch beachtlich.

Golden State Warriors (57-6) - Utah Jazz (29-35) 115:94 (BOXSCORE)

Wenn Stephen Curry in 31 Minuten - für seine Verhältnisse - lächerliche 12 Punkte erzielt, die Warriors aber trotzdem mit 21 Punkten Differenz den 46. Heimsieg in Folge einfahren, dann liegt die Erkenntnis nah: Das war ein entspannter Abend. Und diese Erkenntnis trügt auch nicht - zumindest nicht, was die zweite Halbzeit angeht.

Denn die erste lief etwas anders ab, da die Gäste aus Utah sich ihrem Schicksal keinesfalls ergaben und das Spiel lange Zeit eng gestalten konnten. Allerdings wäre der Chefkoch nicht der Chefkoch, wenn er nicht mit einer einzigen Aktion die Moral des Gegners zerstören könnte: Mit dem Buzzer zum Ende des zweiten Viertels versenkte er einen Dreier von hinter der Mittellinie, als gebe es nichts Leichteres.

Anschließend verlief die Partie in den erwarteten Bahnen, wobei Curry neben seinen 12 Punkten noch 10 Assists auflegte. Topscorer des Abends wurde derweil sein Splash Brother Klay Thompson mit 23 Zählern, während auf der anderen Seite Trey Burke (18 Punkte) einen guten Eindruck hinterließ.

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