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NBA-Schlaglichter

Westbrook mit Monster-Triple-Double

Von SPOX
Donnerstag, 10.03.2016 | 08:28 Uhr
Russell Westbrook war gegen die Clippers nicht zu bremsen
© getty
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Warriors @ Grizzlies
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Hawks @ Nets
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Warriors @ Mavericks
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Knicks @ Celtics
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Pacers @ Thunder
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Celtics @ Bucks
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Thunder @ Timberwolves
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Cavaliers @ Pelicans
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Spurs @ Pacers
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Spurs @ Celtics

Die Oklahoma City Thunder feiern gegen die Los Angeles Clippers einen wichtigen Sieg im Kampf um Platz drei, wobei Russell Westbrook mit einer sensationellen Performance alles in den Schatten stellt. Die Warriors erleben einen entspannten Abend gegen die Jazz, die Cavaliers verschenken beinahe ihren Sieg gegen die Kings und die Knicks laufen in Phoenix von Downtown heiß. Zudem: Die Hornets bleiben dank Kemba Walker auf der Überholspur und die Celtics bauen ihre Heimserie aus.

Charlotte Hornets (35-28) - New Orleans Pelicans (24-39) 122:113 (BOXSCORE)

Vorsichtig ausgedrückt lässt sich behaupten: Bei Kemba Walker läuft es derzeit rund. Der kleine Hornissen-Guard gehört in seiner derzeitigen Form zur Scorer-Elite der ganzen Liga und hat großen Anteil daran, dass sich sein Team mit inzwischen 5 Siegen in Folge klar auf Playoff-Kurs befindet.

Auch die Pelicans wussten spätestens nach dem ersten Viertel, dass Walker derzeit zu fast allem in der Lage ist. Er hatte nach 12 Minuten bereits 14 Punkte und 4 Assists auf dem Konto - er war also gefühlt an jedem Korb seines Teams beteiligt. Allerdings zeigten die Hornets im zweiten Viertel - in dem Walker nur 5 Minuten spielte - dass sie auch ohne ihren Anführer etwas mit dem Spalding anfangen können, sodass es zur Halbzeit bereits 71:50 stand.

Von diesem Vorsprung zehrten die Gastgeber bis zum Spielende, die Pelicans führten im ganzen Spiel kein einziges Mal. Walker sammelte in in 35 Minuten Spielzeit 35 Punkte (9/18 FF, 12/16 FT), 7 Assists und 7 Rebounds, womit er nun 4 Mal in Folge mindestens 30 Punkte erzielt hat. Da sollte er es verkraften, dass er an diesem Abend individuell gleich von zwei Gegnern übertrumpft wurde: Anthony Davis legte überragende 40 Punkte und 13 Rebounds auf, Jrue Holiday stellte mit 38 Zählern seinen Season High auf.

Philadelphia 76ers (8-56) - Houston Rockets (32-32) 104:118 (BOXSCORE)

Jason Terry ist ein Phänomen. Der mittlerweile 38-jährige Veteran ist nach wie vor in der Lage, in kritischen Situationen Verantwortung zu übernehmen und die Zeit ein paar Jahre zurückzudrehen. Davon können nun auch die 76ers ein Lied singen, die sich anschickten, einen zwischenzeitlichen 16-Punkte-Rückstand umzubiegen, ehe sie Opfer vom besagten Terry wurden.

Es waren noch vier Minuten auf der Uhr, als die Rockets einen sicher geglaubten Sieg beinahe noch einmal herschenkten und plötzlich nur mit 2 Zählern führten. Jedoch hatte Terry keine Lust mehr auf das Theater und legte mal eben 7 Punkte innerhalb kürzester Zeit auf. "Er hat das gemacht, was er immer macht. Er trifft wichtige Schüsse. Er ist unglaublich clutch. Und das schon seit so vielen Jahren - das ist beeindruckend", freute sich Rockets-Coach J.B. Bickerstaff.

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Neben Terry lieferte auch James Harden ein ordentliches Spiel ab (29 Punkte, 13/13 FT), hatte aber Probleme mit seinem Wurf aus dem Spiel heraus (8/26 FG). Dwight Howard erinnerte mit 21 Punkten und 18 Rebounds an seine dominantesten Zeiten, während auf der anderen Seite Ish Smith (21 Punkte, 5 Assists) überzeugte.

Milwaukee Bucks (27-38) - Miami Heat (37-27) 114:108 (BOXSCORE)

Nachdem die Bucks in der letzter Zeit häufiger enge Spiele aus der Hand gaben, behielten sie diesmal die Nerven und fügten den Gästen vom South Beach eine empfindliche Niederlage zu. Den entscheidenden Run starteten sie 6 Minuten vor Schluss, als sie aus einem 89:92-Rückstand eine 97:92-Führung machten.

Allerdings blieb es bis zum Ende spannend, da bei den Heat Luol Deng immer wieder wichtige Würfe traf. Jedoch ließ sich vor allem ein Mann davon nicht verrückt machen: Khris Middleton. Der Guard wurde am Ende mehrfach an die Freiwurflinie geschickt und versenkte dort 4 Versuche in Folge. "Es ist uns zuletzt nicht gelungen, Spiele am Ende zuzumachen. Heute war das anders", so der Matchwinner, der am Ende 22 Punkte und 7 Assists auf dem Konto hatte.

Topscorer der Bucks wurde derweil Giannis Antetokounmpo, der mit 24 Zählern, 5 Rebounds und 7 Assists sein neu gewonnenes Allrounder-Gen präsentierte. Für Miami kam Hassan Whiteside von der Bank auf 23 Punkte und 13 Rebounds, Dwyane Wade streute 18 Punkte und 6 Assists ein. Joe Johnson, seit dessen Ankunft die Heat bis dato noch nicht verloren hatten, blieb mit 11 Punkten blass.

Boston Celtics (29-26) - Memphis Grizzlies (38-26) 116:96 (BOXSCORE)

Zach Randolph, Mike Conley, Marc Gasol, Chris Andersen und noch ein paar mehr: Die Verletztenliste der Grizzlies ist derzeit länger als jede andere der Liga. Da war es fast schon verwunderlich, dass sie gegen die neuerdings zu Hause unbesiegbaren Celtics (14. Heimsieg in Folge) lange Zeit mithielten und sogar mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause gingen.

Allerdings kamen die Kobolde wie ausgewechselt aus der Kabine und dominierten das dritte Viertel mit 31:12 (!), wobei sie den Gästen eine Trefferquote von nur 18 Prozent erlaubten. In der Offense taute derweil Isaiah Thomas auf, der zuvor mit 2 von 8 Würfen aus dem Feld eher unglücklich agierte, in den 12 Minuten nach der Pause aber allein 16 Punkte auflegte und das Spiel entschied.

Für die aus dem letzten Loch pfeifenden Grizzlies kam es allerdings noch dicker: Denn mit Mario Chalmers, der sich am rechten Fuß verletzte und sich nur mit Mühe in den Locker Room schleppen konnte, verletzte sich der nächste Spieler. "Als Mario sich verletzt hat, war das schon sehr bitter für uns. Mein Team hat auch danach noch alles aus sich rausgeholt, aber in dieser Verfassung ist gegen so einen Gegner einfach nichts zu holen", konstatierte auch Memphis-Coach Dave Joerger.

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