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Summer League: Orlando, Tag 3 - Utah, Tag 1

Starker Okafor genügt Philly nicht

Von SPOX
Dienstag, 07.07.2015 | 08:34 Uhr
Jahlil Okafor (l.) überzeugte bei seinem Debüt für die Sixers
© getty
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Jahlil Okafors Debüt für die Philadelphia 76ers gelingt individuell, als Team ist Philly jedoch unterlegen. Dante Exum überzeugt bei Utahs Erfolg gegen die Celtics, sorgt allerdings für einen Schreckmoment. Justise Winslow gewinnt das erste Duell gegen Stanley Johnson. Mario Hezonja sorgt auch in seinem zweiten Summer-League-Spiel für das große Highlight, den Sieg sichern sich allerdings die Oklahoma City Thunder. Orlandos zweites Team gewinnt derweil trotz eines starken Myles Turner.

Orlando White - Indiana Pacers 85:76

Punkte: Keith Appling, Chris Singleton (je 17) - Shayne Whittington (16)

Rebounds: Melvin Ejim (7) - Myles Turner (9)

Assists: Melvin Ejim, Chris Singleton, Scottie Wilbekin (je 3) - Joe Young, Trent Lockett (je 4)

Da schauten die Zuschauer in Orlando - unter anderem Larry Bird und Kevin Durant - nicht so schlecht, als sie Myles Turner in seinem zweiten Spiel als "Profi" beobachteten. Der No.11-Pick dominierte nicht nur defensiv mit seiner brutalen Athletik, die ihm am Ende 6 Blocks und 9 Rebounds einbrachten. Er zeigte auch vorne sein Potenzial, als er beispielsweise den Break mitlief und den einen oder anderen Spot-Up-Jumper versenkte. Auch ein Dreier war dabei.

Insgesamt dürfte sein Spiel also als Erfolg gewertet werden, wenngleich 8 Fouls in 27:31 Minuten ein wenig exzessiv sind - maximal erlaubt sind in der Summer League 10. Auch BBL-Legionär Trent Lockett zeigte erneut eine ansprechende Leistung und legte 11 Punkte und 4 Assists auf. Den Großteil der Partie führten die Pacers auch, in der Schlussphase ging ihnen allerdings die Luft aus.

Orlando White gewann das letzte Viertel mit 28:15 und konnte so am Ende doch den zweiten Sieg im zweiten Spiel einfahren. Dabei konnte sich Chris Singleton am meisten auszeichnen, der von der Bank 17 Punkte und 6 Rebounds auflegte. Keith Appling nutzte vor allem die Foul-Anfälligkeit Turners und zog insgesamt stolze 11 Freiwürfe, die er auch noch alle versenkte (17 Punkte insgesamt).

Oklahoma City Thunder - Orlando Blue 73:65

Punkte: Mitch McGary (19) - Aaron Gordon (21)

Rebounds: Talib Zanna (9) - Aaron Gordon (10)

Assists: Semaj Christon (9) - Elfrid Payton, Peyton Siva (je 4)

Es war eine etwas merkwürdige Partie, die sich die Thunder und Orlandos zweites Team da liefern. Überragende Highlights wie der Monsterdunk von Mario Hezonja (14 Punkte) in der Anfangsphase auf der einen, ein Backstein-Festival vom Feinsten auf der anderen Seite - beide Teams trafen kombiniert 6 von 36 Dreiern. Eine klassische Summer-League-Partie also.

Orlando dürfte trotz der Niederlage jedoch einigermaßen zufrieden sein mit dem, was vor allem zwei ihrer größten Hoffnungsträger aufs Parkett legten. Hezonja zeigte wie erwähnt gute Ansätze, wenngleich er von draußen nichts treffen wollte (2/9 3FG). Und Aaron Gordon machte es noch um einiges besser, wie seine 21 Punkte bei 8/11 aus dem Feld deutlich aufzeigten.

Auch bei den Thunder war es ein Zweitjahresprofi, der für Aufsehen sorgte. Mitch McGary wusste nicht nur als Zonenwühler zu gefallen, sondern zeigte auch ein enorm verbessertes Spiel aus der Mitteldistanz. So schlossen die Thunder letztendlich zu Orlando White auf und sind vorerst auf einem geteilten ersten Platz in der Orlando Summer League.

Miami Heat - Detroit Pistons 78:73

Punkte: Justise Winslow (17) - Stanley Johnson (14)

Rebounds: Willie Reed (11) - Stanley Johnson (7)

Assists: Seth Tuttle (4) - Spencer Dinwiddie (4)

Ein wenig überraschend war es schon, dass Stanley Johnson vor Justise Winslow gepickt wurde. Im ehemaligen Kentucky Wildcat hatten einige immerhin einen potentiellen Top-6-Pick gesehen. Zudem spielen beide auf einer Position. Und dennoch entschieden sich die Pistons an achter Stelle für Johnson, Miami pickte Winslow an zehn. Natürlich weiß momentan niemand final, welche Franchise die bessere Entscheidung getroffen hat, Duell Nummer eins geht jedoch schon mal an Winslow.

Mit 15 Punkten führte der Forward die Heat zum Sieg über Johnsons Pistons. Dabei hatte Winslow, wie bereits im Spiel zuvor, erneut Probleme mit seinem Wurf (5/15 FG), kam dank seiner Aggressivität aber dennoch auf seine Kosten. 10 Mal marschierte er an die Linie, 7 Freiwürfe saßen. "Er ist ein großartiger Spieler", lobte Johnson dann auch seinen Kontrahenten. "Er hat das Spiel gewonnen. Darum geht es."

Winslow sei "tough. Er kann dribbeln, er kann werfen, er kann rebounden, er ist athletisch." Johnson selbst lieferte allerdings ebenfalls eine gute Vorstellung, kam am Ende auf 14 Punkte (4/5 FG, 2/3 3FG) und kassierte seinerseits ein dickes Lob. "Er kann alles", sagte Winslow. "Man hat es heute gesehen. Die Dreier, das Midrange-Game, die Floater. Anders als ich hatte er einen sehr effektiven Abend." Geholfen hat es den Pistons allerdings nicht. Während Miami bereits sein drittes Spiel gewann, verlor Detroit zum zweiten Mal in Orlando.

PositionTeamSpieleBilanzPunkte
1Miami Heat33-019
2Orlando White22-013
3Oklahoma City Thunder22-013
4Memphis Grizzlies22-012,5
5Detroit Pistons31-29
6Orlando Blue21-17,5
7Brooklyn Nets20-24
8Charlotte Hornets20-23
9Los Angeles Clippers20-23
10Indiana Pacers20-24

Anmerkung: Für jeden Sieg gibt es 4 Punkte, für jedes gewonnene Viertel 1 Punkt. Endet ein Viertel unentschieden, werden die Punkte geteilt.

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