Samstag, 21.02.2015

Die Entwicklung des Giannis Antetokounmpo

"Noch lange nicht das Maximum"

Giannis Antetokounmpo ist eine der positive Überraschungen der Saison. Dennoch sehen viele in ihm eine wandelnde Freak-Show. SPOX traf ihn zum Gespräch über den Erfolg der Bucks, riesige Hände und das Problem mit seinem Namen. Am Sonntag gibt es ihn dann mit den Milwaukee Bucks gegen die Atlanta Hawks ab 21.30 Uhr im LIVE-STREAM FOR FREE.

Giannis Antetokounmpo hat bei den Milwaukee Bucks den Durchbruch geschafft
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Giannis Antetokounmpo hat bei den Milwaukee Bucks den Durchbruch geschafft

Giannis Antetokounmpo hat die Kapuze seines dunkelgrauen Hoodies tief ins Gesicht gezogen. Als er gebückt die Kabine der Milwaukee Bucks betritt, sieht der 20-Jährige fast unscheinbar aus. Unscheinbar... mit diesem Wort wird Antetokounmpo normalerweise eher nicht beschrieben. Ganz im Gegenteil.

"The Greek Freak" nennen ihn die meisten. Dabei ist es nicht einmal die schiere Körpergröße, die Antetokounmpo selbst unter NBA-Spielern herausstechen lässt. Gleich vier Spieler der Bucks erreichen seine Größe von 2,11 Meter. Erst als er zur Begrüßung die Hand aus der Hosentasche zieht, wird klar, woher der Spitzname kommt.

Ein herausragender Athlet

Es sind die Proportionen. Diese riesigen Hände, zum Beispiel. Gut 25 Zentimeter sind es von der Spitze seines Mittelfinger bis zum Handgelenk. Der direkte Handvergleich ist besonders unter weiblichen Reportern zum beliebten Spiel geworden.

Oder aber die Beine. Diese furchtbar langen Beine, die es ihm erlauben sich trotz seiner Körpergröße unglaublich schnell über den Platz zu bewegen und mit Center-Ausmaßen einen guten Forward zu spielen. Giannis Antetokounmpo, die wandelnde Freak-Show?

Ein zweifelhaftes Image, das viele Spieler stören würde. Nicht so Antetokounmpo. "Das gehört schlichtweg zum Geschäft", antwortet er trocken. "Auf so etwas darf man als Spieler nicht hören. Für mich zählt, was ich auf dem Platz zeige. Das ist meine Antwort."

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Doch auch hier war er für viele Experten lange Zeit vor allem ein "Freak". Ein herausragender Athlet der nebenbei auch irgendwie Basketball spielt. Noch in der Pre-Season rechnete niemand mit ihm - oder gar einem Playoff-Run der Bucks.

Milwaukee überrascht

Mittlerweile hat sich dramatisch geändert. Milwaukee steht auf Platz sechs der Eastern Conference, achteinhalb Spiele vor Charlotte auf Platz acht. Und Giannis Antetokounmpo hat entscheidenden Anteil daran. Zuletzt wurde er sogar als bester Spieler der Woche im Osten ausgezeichnet, steht in einer Reihe mit LeBron James, Kyrie Irving und John Wall.

"Das ist schon eine Genugtuung", sagt er. Aber nicht ohne direkt hinterherzuschieben, dass er sich aus Expertenmeinungen eigentlich relativ wenig macht. Aus schierer Notwendigkeit. Denn als er von Filathlitikos aus der zweiten griechischen Liga in die NBA kam, gab es große Zweifel daran, ob er das Zeug dazu hätte, in der Liga zu bestehen.

Überrascht war Antetokounmpo von den Zweiflern allerdings nicht. "Ich wusste, dass es kritische Stimmen geben würde", sagt er. "Was die Experten damit sagen, ist, dass ich damals ein noch eher rohes Talent war. Und ich hatte ja wirklich noch viel zu lernen."

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Kritiker Lügen strafen

Also überhaupt kein Ressentiment gegenüber den Zweiflern? "Was mich ein bisschen getroffen hat", erzählt Antetokounmpo weiter, "war der Vorwurf, dass ich sei nicht reif für NBA sei. Nur weil ich jung bin und meine Karriere in einer niedrigeren europäischen Liga begann, heißt das ja nicht, dass ich keine Ahnung von Basketball habe - selbst wenn das Level in Europa natürlich ein anderes ist als hier in der NBA."

Doch einmal in Milwaukee angekommen, gaben ihm die Bucks Sicherheit. "Das war alles nur in den Medien. Coach Larry Drew hat mir gleich vertraut und mir im Laufe der Saison immer mehr Spielzeit gegeben, nur so kann man sich schließlich verbessern. Und das habe ich getan. Deshalb bin ich heute da, wo ich bin", so Antetokounmpo.

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Dennoch hatte vor der Saison niemand mit den Bucks gerechnet. Von einem schweren Jahr war die Rede. Davon, dass das Team zu jung sei. Zu unerfahren. Und davon, dass ohne große Wundertaten von Larry Sanders ein Platz am Ende der Tabelle sicher sei.

All-Star Highlights vom Samstag: Neue Helden und alte Bekannte
All-Star Saturday - und die Legenden sind bereit für die Show. Von links nach rechts: Julius Erving, Oscar Robertson und Bill Russell. Mehr Starpower geht nicht
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All-Star Saturday - und die Legenden sind bereit für die Show. Von links nach rechts: Julius Erving, Oscar Robertson und Bill Russell. Mehr Starpower geht nicht
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Bei den Shooting Stars will Scottie Pippen beweisen, dass er immer noch Game hat. Das Stirnband ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürtig - und zum Sieg reicht es dann auch nicht für sein "Team Millsap"
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Steph und Vater Dell Curry trafen zwar in der Vorrunde den Halfcourt-Shot von der Mittellinie, aber leider nicht schnell genug. Auch kein Finale für Familie Curry - Stephens großer Auftritt sollte aber noch folgen
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Steph und Vater Dell Curry trafen zwar in der Vorrunde den Halfcourt-Shot von der Mittellinie, aber leider nicht schnell genug. Auch kein Finale für Familie Curry - Stephens großer Auftritt sollte aber noch folgen
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Beim Team von Chris Bosh lief dagegen alles wie geschmiert. Dominique "Magnifique" Wilkins nagelte den Mittellinien-Dreier souverän rein und sorgte so für den Sieg von "Team Bosh" - zum dritten Mal in Serie!
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Beim Team von Chris Bosh lief dagegen alles wie geschmiert. Dominique "Magnifique" Wilkins nagelte den Mittellinien-Dreier souverän rein und sorgte so für den Sieg von "Team Bosh" - zum dritten Mal in Serie!
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Der Big Man der Miami Heat ist in diesem Wettbewerb irgendwie unschlagbar. Da darf man schon mal vor Freude losheulen. Die Dritte im Bunde war übrigens Tamika Catchings von den Indiana Fever
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Der Big Man der Miami Heat ist in diesem Wettbewerb irgendwie unschlagbar. Da darf man schon mal vor Freude losheulen. Die Dritte im Bunde war übrigens Tamika Catchings von den Indiana Fever
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Die Skills Challenge war bespickt mit Point Guards erster Güte. Doch nicht Schröder, Lowry oder Teague durchliefen den Parkour in der schnellsten Zeit, sondern Patrick Beverly
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Die Skills Challenge war bespickt mit Point Guards erster Güte. Doch nicht Schröder, Lowry oder Teague durchliefen den Parkour in der schnellsten Zeit, sondern Patrick Beverly
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Der Point Guard der Houston Rockets, der eher für seine Defensivkünste bekannt ist, schockte die Konkurrenz und gewann mit ein wenig Glück - aber auch eiskalten Comeback-Qualitäten. Im Finale bezwang er Brandon Knight. Herzlichen Glückwunsch
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Der Point Guard der Houston Rockets, der eher für seine Defensivkünste bekannt ist, schockte die Konkurrenz und gewann mit ein wenig Glück - aber auch eiskalten Comeback-Qualitäten. Im Finale bezwang er Brandon Knight. Herzlichen Glückwunsch
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Dann standen die eigentlichen Highlights des Abends an. Hier zeigt uns Rihanna, wo es zum Dreipunktwettbewerb und Slam Dunk Contest geht. Bitte anschnallen!
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Dann standen die eigentlichen Highlights des Abends an. Hier zeigt uns Rihanna, wo es zum Dreipunktwettbewerb und Slam Dunk Contest geht. Bitte anschnallen!
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In einem hochklassigen Feld war Steph Curry der Treffsicherste. Im Finale machte er 27 von 34 möglichen Punkten und versenkte zwischendurch 13 Würfe in Folge. 27 Punkte sind neuer Rekord - ein absolut verdienter Sieger
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In einem hochklassigen Feld war Steph Curry der Treffsicherste. Im Finale machte er 27 von 34 möglichen Punkten und versenkte zwischendurch 13 Würfe in Folge. 27 Punkte sind neuer Rekord - ein absolut verdienter Sieger
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Vorjahressieger Kyrie Irving (17 Punkte im Finale) und die andere Hälfte der Splash Brothers, Klay Thompson, (14 Finalpunkte) hatten nicht den Hauch einer Chance gegen Curry. Kyle Korver flog bereits in der Vorrunde raus
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Vorjahressieger Kyrie Irving (17 Punkte im Finale) und die andere Hälfte der Splash Brothers, Klay Thompson, (14 Finalpunkte) hatten nicht den Hauch einer Chance gegen Curry. Kyle Korver flog bereits in der Vorrunde raus
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Danach stand endlich der Höhepunkt des Abends an: der Slam Dunk Contest. Den Anfang macht Mason Plumlee, der einen Reverse Dunk nach Alley-Oop zu sich selbst in den Ring stopfte. Leider erst im dritten Versuch - er sollte mit dem Sieg nichts zu tun haben
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Danach stand endlich der Höhepunkt des Abends an: der Slam Dunk Contest. Den Anfang macht Mason Plumlee, der einen Reverse Dunk nach Alley-Oop zu sich selbst in den Ring stopfte. Leider erst im dritten Versuch - er sollte mit dem Sieg nichts zu tun haben
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Giannis konnte seinen ersten Dunk überhaupt nicht verwerten. Der Grieche scheiterte dreimal am Ring. Schade - auch er flog in der Vorrunde raus
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Giannis konnte seinen ersten Dunk überhaupt nicht verwerten. Der Grieche scheiterte dreimal am Ring. Schade - auch er flog in der Vorrunde raus
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Victor Oladipo startete sein Slam-Dunk-Debüt mit einem spektakulären 360, den einige sogar als 540 sahen. Da gab es von der Jury selbstverständlich die volle Punktzahl: 50 Punkte
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Victor Oladipo startete sein Slam-Dunk-Debüt mit einem spektakulären 360, den einige sogar als 540 sahen. Da gab es von der Jury selbstverständlich die volle Punktzahl: 50 Punkte
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Doch dann kam der absolute Star des Abends. Im Space-Jam-Trikot von Michael Jordan zimmerte Zach LaVine von den Timberwolves im ersten Versuch einen Through-the-legs-Dunk durch den Ring, der sich gewaschen hatte. Auch 50 Punkte für ihn!
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Doch dann kam der absolute Star des Abends. Im Space-Jam-Trikot von Michael Jordan zimmerte Zach LaVine von den Timberwolves im ersten Versuch einen Through-the-legs-Dunk durch den Ring, der sich gewaschen hatte. Auch 50 Punkte für ihn!
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Es folgte der Dunk des Abends! LaVine bediente sich selbst per Bounce-Pass-Alley-Oop, ließ den Ball einmal um seinen Körper kreisen - und dunkte mit einer Leichtigkeit, die Fans seit Vince Carter nicht gesehen hatten. Sensationell!
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Es folgte der Dunk des Abends! LaVine bediente sich selbst per Bounce-Pass-Alley-Oop, ließ den Ball einmal um seinen Körper kreisen - und dunkte mit einer Leichtigkeit, die Fans seit Vince Carter nicht gesehen hatten. Sensationell!
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Spätestens ab diesem Moment war jedem klar, dass der Contest vorbei war. Perfekte 100 Punkte nahm LaVine in die Finalrunde gegen Oladipo und ließ es auch dort noch zweimal so richtig krachen
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Spätestens ab diesem Moment war jedem klar, dass der Contest vorbei war. Perfekte 100 Punkte nahm LaVine in die Finalrunde gegen Oladipo und ließ es auch dort noch zweimal so richtig krachen
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Zach LaVine heißt also der neue und absolut verdiente Dunk-Champion. Als 19-Jähriger ist er der zweitjüngste Spieler, der den Wettbewerb jemals gewinnen konnte. Man kann nur hoffen, dass er noch ein paar Mal daran teilnimmt
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Zach LaVine heißt also der neue und absolut verdiente Dunk-Champion. Als 19-Jähriger ist er der zweitjüngste Spieler, der den Wettbewerb jemals gewinnen konnte. Man kann nur hoffen, dass er noch ein paar Mal daran teilnimmt
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Es kam anders. Sanders spielt keine Rolle und wird das Team vermutlich bald verlassen. Dennoch ist Milwaukee eine der Überraschungen der Saison. Und ein großer Grund dafür ist die "jetzt erst recht"-Mentalität der Spieler. "Die Kritik vor der Saison hat uns motiviert, noch härter zu arbeiten. Die vergangene Saison war extrem hart für uns, keine Frage. Kaum etwas lief zusammen. In diesem Jahr wollten wir deshalb unbedingt die Wende schaffen. Das hat dem Team einen Extra-Schub gegeben", sagt Antetokounmpo.

"Jason ist ein hervorragender Coach"

Selbst Verletzungen wie die von Jabari Parker warfen die Bucks nicht aus der Bahn. Ein großer Grund dafür, so erklärt Antetokounmpo, sei Trainer Jason Kidd. Jener Kidd, dem vor der Saison viele Experten Probleme vorausgesagt hatten. Nach seinem Wechsel von den Nets nach Wisconsin würde es eine Weile dauern, bis er sein junges Team ohne starken Leader unter Kontrolle und auf Kurs gebracht haben würde.

Genau das Gegenteil ist der Fall. "Jason war ein sensationeller Spieler und ist ein hervorragender Coach", erklärt Antetokounmpo. "Es ist wichtig für ein junges Team, einen Trainer zu haben, der selbst vor kurzer Zeit noch gespielt hat. Da fällt es den Spielern deutlich leichter, eine Verbindung zu ihm aufzubauen. Er ist sehr intelligent. Man muss ihm nur richtig zuhören. Dann lernt man jeden Tag etwas. Wir lernen jeden Tag etwas Neues. Als individuelle Spieler, aber vor allem auch als Team. Wenn man diese Fortschritte sieht, macht es auf dem Platz richtig Spaß."

Und das sieht man in Antetokounmpos Spiel. In nahezu allen wichtigen Statistik-Kategorien hat er einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Mittlerweile trifft er gut 50 Prozent seiner Würfe aus dem Feld, macht 12 Punkte pro Spiel und kommt zudem auf 6,6 Rebounds im Durchschnitt. Und vor allem: Er versteht das Spiel besser.

Ende noch lange nicht in Sicht

Aus dem Talent, das in seiner ersten Saison noch oft scheinbar planlos über den Platz rannte und den Mangel an Übersicht nur durch körperliche Überlegenheit wettmachen konnte, ist ein ernsthafter Basketballspieler geworden.

Die Draft Class von 2013
NBA Draft 2013, 1. Pick: Die Cleveland Cavaliers wählen Anthony Bennett (F, UNLV)
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NBA Draft 2013, 1. Pick: Die Cleveland Cavaliers wählen Anthony Bennett (F, UNLV)
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2. Pick: Die Orlando Magic wählen Victor Oladipo (SG, Indiana)
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2. Pick: Die Orlando Magic wählen Victor Oladipo (SG, Indiana)
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3. Pick: Die Washington Wizards wählen Otto Porter (SF, Georgetown)
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4. Pick: Die Charlotte Bobcats wählen Cody Zeller (PF/C, Indiana)
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5. Pick: Die Phoenix Suns wählen Alex Len (Maryland)
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6. Pick: Die New Orleans Pelicans wählen Nerlens Noel (C, Kentucky) und schicken ihn wenig später nach Philadelphia
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6. Pick: Die New Orleans Pelicans wählen Nerlens Noel (C, Kentucky) und schicken ihn wenig später nach Philadelphia
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7. Pick: Die Sacramento Kings wählen Ben McLemore (SG, Kansas)
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8. Pick: Die Detroit Pistons wählen Kentavious Caldwell-Pope (SG/SF, Georgia)
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9. Pick: Die Minnesota Timberwolves wählen Trey Burke (PG, Michigan) und schicken ihn dann zu den Utah Jazz
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9. Pick: Die Minnesota Timberwolves wählen Trey Burke (PG, Michigan) und schicken ihn dann zu den Utah Jazz
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10. Pick: Die Portland Trail Blazers wählen C.J. McCollum (PG, Lehigh)
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11. Pick: Nach Holidays Abschied wählen die Philadelphia 76ers einen neuen Point Guard, und zwar Michael Carter-Willams
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12. Pick: Die Oklahoma City Thunder holen mit Steven Adams einen echten Center-Haudegen
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13. Pick: Die Mavericks ziehen für die Boston Celtics Kelly Olynyk (PF, Gonzaga)
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14. Pick: Die Minnesota Timberwolves bekommen über die Utah Jazz Shabazz Muhammad (SG/SF, UCLA)
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15. Pick: Giannis Antetokounmpo, jüngster Spieler im Draft, darf sich nun ein Buck nennen
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16. Pick: Lucas Nogueira (C, Brasilien) war der Hingucker des Abends. Über die Boston Celtics ging es für den Brasilianer zu den Atlanta Hawks
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17. Pick: Die Atlanta Hawks wählen Dennis Schröder (PG, Deutschland)
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18. Pick: Shane Larkin (G, Miami) wurde von den Atlanta Hawks gedraftet, dann aber an die Dallas Mavericks abgegeben
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19. Pick: Sergey Karasev (F, Russland) wurde von den Cleveland Cavaliers ausgewählt
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20. Pick: Die Chicago Bulls sicherten die Dienste von Tony Snell (F, New Mexico)
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21. Pick: Gezogen wurde Gorgui Dieng (C, Louisville) von den Utah Jazz, spielen wird er aber für die Minnesota Timberwolves
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22. Pick: Mason Plumlee (C, Duke) konnte sich gleich schon einmal an die Stimmung gewöhnen. Er wurde vor heimischer Kulisse den Brooklyn Nets gezogen
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23. Pick: Solomon Hill (F, Arizona) wurde etwas überraschend von den Indiana Pacers gezogen
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23. Pick: Solomon Hill (F, Arizona) wurde etwas überraschend von den Indiana Pacers gezogen
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24. Pick: Tim Hardaway Jr. (SG, Michigan) spielt künftig für die New York Knicks
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24. Pick: Tim Hardaway Jr. (SG, Michigan) spielt künftig für die New York Knicks
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25. Pick: L.A. Clippers sicherte sich die Dienste von Reggie Bullock (SF, North Carolina)
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26. Pick: Forward Andre Roberson (Colorado) marschierte als Timberwolve auf die Bühne, aber er wird für die Oklahoma City Thunder spielen
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27. Pick: An 27. Stelle wählten die Denver Nuggets Rudy Gobert (C, Frankreich) aus, aber später wurde der Franzose zu den Utah Jazz getradet
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27. Pick: An 27. Stelle wählten die Denver Nuggets Rudy Gobert (C, Frankreich) aus, aber später wurde der Franzose zu den Utah Jazz getradet
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28. Pick: Er könnte sich noch als Steal erweisen. Livio Jean-Charles (F, French Guiana) setzt die Tradition der Franzosen bei den San Antonio Spurs fort
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28. Pick: Er könnte sich noch als Steal erweisen. Livio Jean-Charles (F, French Guiana) setzt die Tradition der Franzosen bei den San Antonio Spurs fort
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29. Pick: Archie Goodwin (G, Kentucky) war der vorletzte Pick in der ersten Runde. Die Oklahoma City Thunder wählten ihn für die Phoenix Suns aus
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29. Pick: Archie Goodwin (G, Kentucky) war der vorletzte Pick in der ersten Runde. Die Oklahoma City Thunder wählten ihn für die Phoenix Suns aus
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30. Pick: Nemanja Nedovic (G, Serbien). Gezogen wurde er von den Phoenix Suns, aber spielen wird er für die Golden State Warriors
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30. Pick: Nemanja Nedovic (G, Serbien). Gezogen wurde er von den Phoenix Suns, aber spielen wird er für die Golden State Warriors
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Elias Harris (Bild), Daniel Theis und Bogdan Radosavljevic werden zwar gehandelt, am Ende aber doch nicht gedraftet.
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Elias Harris (Bild), Daniel Theis und Bogdan Radosavljevic werden zwar gehandelt, am Ende aber doch nicht gedraftet.
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"Das Spiel hat sich für mich verlangsamt", sagt Antetokounmpo. "Ich verstehe die Spielzüge viel Besser und laufe dem Ball deshalb nicht mehr konstant hinterher. Ich weiß jetzt, wo ich zu welcher Zeit auf dem Platz zu sein habe und kann das Spiel auch einfach mal auf mich zukommen lassen." Und ein Ende sei noch lange nicht in Sicht.

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"Mein Ziel ist es, mich jeden Tag weiter zu verbessern. Das was ich bisher zeige, ist nur der Anfang. Das ist noch lange nicht das Maximum. Kaum jemand weiß, wie gut ich noch werden kann. Das Limit ist noch lange nicht erreicht", verspricht Antetokounmpo.

Dann würden auch mehr Fans und Spieler endlich seinen Namen richtig aussprechen können, sage ich in Anspielung auf ein kursierendes Youtube-Video, in dem diverse Teamkollegen beim Versuch kläglich scheitern. Alleine nach den letzten Erfolgen und der Teilnahme am All-Star Weekend wäre das doch sicherlich schon besser geworden.

"Höre immer noch wildesten Dinge"

"Ist es das?" Antetokounmpo schaut mich fragend an. "Ich weiß nicht. Ich höre immer noch die wildesten Dinge. Selbst bei Hallensprechern und Reportern. Kannst Du denn meinen Namen richtig aussprechen?" "Antetokounmpo", sage ich. Offenbar relativ fehlerfrei, denn plötzlich zieht der 20-Jährige seine Kapuze ein wenig zurück und schaut mich zustimmend an. "Respekt", sagt er nach einer kurzen Pause. "Gar nicht schlecht."

Antetokounmpo erklärt, dass das bisher eher die Ausnahme ist - und sich "The Greek Freak" vermutlich auch wegen des komplizierten Nachnamen etabliert hat.

Ob ihm das nicht langsam auf die Nerven geht, frage ich. "Ach was", gibt Antetokounmpo schnell zurück. Er habe sich mittlerweile damit abgefunden, dass in nahezu allen Gäste-Umkleiden lediglich "Giannis" auf seinem Spind steht, ihn im Team fast jeder nur mit Vornamen anredet und die Hallensprecher der gegnerischen Teams regelmäßig wildeste Interpretationen seines Namens zum Besten geben.

Lange werde das schließlich nicht mehr so weiter gehen. "Ich muss wohl noch ein bisschen länger auf hohem Niveau spielen, bevor die ganze NBA-Welt meinen Namen kennt", sagt Antetokounmpo und sieht zum ersten Mal an diesem Tag richtig glücklich aus. "Aber dieser Tag wird kommen. Und zwar schon bald."

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Jan-Hendrik Böhmer

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