Donnerstag, 01.01.2015

NBA-Schlaglichter

Monster-Comeback von KD

Kevin Durant hat während seiner Verletzungspause nichts eingebüßt und führt die Thunder zu einem dramatischen Sieg. Die Spurs siegen dank einem kuriosem Tip-In, Cleveland verliert erneut ohne LeBron James und die Knicks kommen erneut unter die Räder. James Harden zeigt die nächste Gala-Vorstellung.

Kevin Durant war bei seinem Comeback von niemandem zu halten
© getty
Kevin Durant war bei seinem Comeback von niemandem zu halten

Boston Celtics (11-18) - Sacramento Kings (13-19) 106:84 (BOXSCORE)

Vier Spiele in Folge hatten die Celtics verloren. Zeit für ein bisschen Arbeit: In den letzten Tagen gab es ungewöhnlich harte Trainingseinheiten, wie Trainer Brad Stevens nach der Partie verriet: "Ich war ein bisschen nervös. Wir hatten hart trainiert, ohne viele Fouls anzusagen, um die physische Komponente zu stärken." Das Rezept ging gegen die Kings auf, und Stevens war begeistert: "Das war unser bestes Spiel der Saison, von der physischen Seite."

Schwer, ihm da zu widersprechen. Mit Evan Turner (10 Punkte, 11 Assists) als Point Guard machten die Celtics von Beginn an Dampf, führten zur Pause mit 10 Punkten und ließen sich auch danach nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Abgesehen vom starken Jared Sullinger (20 Punkte, 11 Rebounds, 3 Blocks) zeichnete dafür vor allem die starke Bank verantwortlich, bei der neben Rookie Marcus Smart (11) und Kelly Olynyk (15) auch Ex-Maverick Jae Crowder (12) zweistellig scorte. Die ganze Partie über lag Boston nicht ein einziges Mal hinten.

Natürlich gehören zu einer so dominanten Vorstellung immer zwei dazu - in diesem Fall war es den Kings vorbehalten, sich mies zu präsentieren. "Heute ging irgendwie gar nichts", kommentierte Coach Tyrone Corbin zutreffend. Das beste Beispiel war DeMarcus Cousins: Von der physischen Spielweise der C's frustriert, handelte sich "Boogie" zwei Technicals ein und wurde Anfang des vierten Viertels des Parketts verwiesen. Topscorer der schwach spielenden Kalifornier waren Darren Collison und Carl Landry mit jeweils 14 Punkten.

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Indiana Pacers (12-21) - Miami Heat (14-19) 106:95 (BOXSCORE)

An Talent mangelt es den Pacers aufgrund der vielen Verletzungen derzeit sicherlich. Was die Einstellung angeht, macht Frank Vogels Team aber niemand etwas vor. Auch gegen die Heat bewiesen die Pacers mal wieder ihre Mentalität: Anfang des dritten Viertels noch mit 10 Punkten hinten, übernahmen die beiden C.J.'s (Miles und Watson), machten 10 von 17 Punkten bei einem vorentscheidenden 17:2-Run und drehten die Partie.

Insgesamt ging das dritte Viertel mit 36:19 an Indiana - eine Dominanz, von der sich die Heat nicht mehr erholen sollten. Für Miami, das nun drei Spiele in Folge verloren hat, war Dwyane Wade (20 Punkte, 7 Assists) der beste Mann, auch die anderen Starter spielten weitestgehend solide. Die Bank allerdings verlor das Duell mehr als deutlich (26:52). Wade ärgerte sich nach dem Spiel: "Wir haben das letzte Viertel überhaupt nicht gut zu Ende gespielt. Das ist schon die ganze Saison über unsere Achillesferse."

Allein Miles (25) punktete beinahe so viel wie die komplette Heat-Bank und streute unter anderem fünf Dreier ein. Auch George Hill (20 Punkte), Roy Hibbert (10 Punkte, 10 Rebounds) und David West (10 Punkte) zeigten gute Vorstellungen. Miles lieferte das passende Fazit: "Wir kämpfen einfach weiter. Wir haben 10 Jungs, die spielen können, und jeder von uns will dem Team helfen."

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Los Angeles Clippers (22-11) - New York Knicks (5-29) 99:78 (BOXSCORE)

"Gott sei dank ist 2014 vorbei", wird man sich in New York wohl denken. Viel schlechter kann es im neuen Jahr schließlich nicht werden. Im letzten Spiel vor der Jahreswende präsentierten sich die Knicks mehr oder weniger standesgemäß: Richtig schlecht. Mit der neunten Niederlage in Folge. Mit Quoten von 38,1 Prozent aus dem Feld und 23,5 Prozent Dreierquote nur bedingt konkurrenzfähig.

Carmelo Anthony, der mit 19 Punkten wie üblich Topscorer der Knicks war, konnte seinen Frust kaum verbergen. "Eine 5-29-Bilanz hatte ich noch nie. Es ist extrem schwer, sich davon nicht frustrieren zu lassen", gab der Superstar zu. Außerdem scheint ihn seine Verletzung weiterhin zu beschäftigen: "Heute war es ganz Okay, aber ich weiß nicht, wie es morgen aussieht. Jeder Tag ist unterschiedlich."

Bei den Clippers sieht es da schon ganz anders aus. Ausnahmsweise war es diesmal JJ Redick, der mit 20 Punkten zum Topscorer avancierte und der entscheidende Mann war, als die Kalifornier im dritten Viertel einen 13:0-Run hinlegten. Danach stand die Führung bei 23 Punkten - und das Spiel war entschieden. Da machte es auch wenig aus, dass Chris Paul (5 Punkte, 2/11 FG) einen eher gebrauchten Abend erlebte.

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Houston Rockets (22-9) - Charlotte Hornets (10-23) 102:82 (BOXSCORE)

Was für ein Monat für den Topscorer der NBA: James Harden legte gegen Charlotte seine nächste Gala-Vorstellung hin und verlässt das Jahr 2014 als einer Favoriten auf den MVP-Titel. Gegen 36 Punkte (12/19 FG), 7 Rebounds und 6 Assists lässt sich eben nur schwer argumentieren. "Er ist einfach ein überragender Basketball-Spieler", lobte Coach Kevin McHale, dessen Team trotz vieler Verletzungen weiterhin weit oben in der Western Conference mitmischt.

Rockets-Neuzugang Josh Smith konnte zwar nicht als Scorer überzeugen (5 Punkte, 2/7 FG), dafür demonstrierte er auf andere Weise, warum er für Houston wertvoll sein kann: Mit 4 Rebounds sowie je 3 Assists, Steals und Blocks zeigte er seine Vielseitigkeit. Dwight Howard (11 Punkte, 8 Rebounds) traf zwar jeden seiner fünf Würfe aus dem Feld, dafür leistete er sich allerdings auch alarmierende 6 Turnover.

Bei den Hornets, die ohne Topscorer Al Jefferson auskommen mussten, punkteten Michael Kidd-Gilchrist und Gerald Henderson am besten (je 16 Punkte). Allerdings legte das Team insgesamt eine miserable Dreierquote von 16,7 Prozent hin, auch aus dem Feld ging die ganze Partie über wenig (38,2 Prozent).

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